Warum ist die Wirbelanzahl bei Säugetieren, im Gegensatz zu anderen Wirbeltieren nicht variabel?

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1 Antwort

Weil die Säugetiere alle mit einander verwandt sind. Ihr "Bauplan" kann nur von der Evolution geändert werden. Dafür müsste sich der alte Bauplan in bestimmten Lebenssituationen als schlecht erweisen. Aber bisher haben unsere Wirbel immer ausgereicht, sogar für Zwergmäuse und Giraffen. Es waren nie zu wenige und nie zu viele. Also gab es keinen Grund etwas zu ändern.

Das ist sehr unwahrscheinlich. Bei den Hadrosauriern schwankte die Halswirbelzahl zwischen 13 und 18, obwohl sie alle eine sehr ähnliche Lebensweise besaßen. Während die Lebensweise des Felsenküsten-Stummeldaumen (eine Fledermaus) mit der der Grönlandwales nicht viel gemein hat. 

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@NadarrVebb

Das ist ein sehr gutes Argument. Aber Saurier haben die Erde über einen unglaublich langen Zeitraum beherrscht. Dagegen sind wir, die Säugetiere eine sehr neumodische Erfindung der Evolution. Vielleicht reichte die kurze Zeit einfach nicht aus, die Anzahl der Wirbel zu verändern. Aber vielleicht war es bisher auch einfach nicht nötig. Ein Hadrosaurier hatte ganz bestimmt eine andere Lebensweise als eine Giraffe. Auch die Giraffe besitzt einen langen Hals. Aber sie rupft einfach nur Blätter von den Bäumen und beugt sich hin und wieder tief hinunter um zu trinken. Ich habe keine Ahnung wie der Tag eines Hadrosauriers ausgesehen hat. Aber bestimmt hat er nicht das Verhalten einer Giraffe an den Tag gelegt. Ich denke dass er beweglicher sein musste. Er hatte viel größere und gefährlichere Feinde. Vermutlich hat er sich beim Fressen ständig umgesehen und ängstlich in alle Richtungen geschaut, ob sich nicht doch irgendwo ein Allo oder T-Rex herum treibt. Bei ihm hat die Evolution eingegriffen und seine Halswirbelzahl aus einer Notwendigkeit heraus verändert. Wer kann schon sagen, wie lange das gedauert hat. Aber bestimmt ist das nicht über einen kurzen Zeitraum passiert. 

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