Warum ist die Welt so oberflächlich geworden?

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5 Antworten

Damals war es nicht anders. Ganz früher hat man darauf vielleicht nicht geachtet. Mittelalter etc. Aber da hat man noch ganz anders gedacht als heute.

Das ist heutzutage einfach so. Natürlich ist das der größte Schwachsinn überhaupt. Das Aussehen macht keinen Menschen, sondern der Charakter und seine Taten.
Aber jeder will besser sein als der andere, jeder will was besseres haben als der andere und jeder will sich irgendwie einen Namen machen und was sein. Das keiner besser ist, als der andere, blenden die meisten einfach aus.

Deswegen sagt man ja auch Ellenbogengesellschaft. Der Mensch ist kein soziales Lebewesen. Das einzige, was das Ganze hier in Ordnung hält, sind die Gesetze und einige, die noch gesunden Menschenverstand besitzen. Aber leider hast Du Recht, solche Leute kann man an einer Hand abzählen.

Ich wurde auch gemobbt, weil ich nie so war wie die anderen. Ich habe grundsätzlich immer das angezogen und gemacht, was MICH glücklich gemacht hat. Auch danach habe ich damit nicht aufgehört. Es ist schließlich MEIN Leben und da hat keiner seine Nase reinzustecken! Genauso wenig habe ich meine Nase in das Leben anderer reinzustecken.

Das ist die Art des Denkens. Das Leute, die gut aussehen, bessere Berufschancen haben, liegt aber eher am Beruf. Mit einer sehr hübschen Kellnerin kommt das ganze besser rüber, als mit jemanden, der aussieht wie Alf. Das ist zwar jetzt ein Urteil, aber so wird leider gedacht.

Das ist wie mit Noten und dem Schulabschluss. Der sagt absolut gar nichts über die Intelligenz eines Menschen aus. Aber trotzdem wird eher ein Abiturient genommen, der nichts außer reden kann, anstatt jemanden zu nehmen, der auch wirklich mit anpacken kann.

Das ist auch ein großes Problem in dieser Gesellschaft. Viele bekommen wegen solchen Vorurteilen überhaupt keine Chancen.

Mir selber ist es wichtig, dass der Mensch freundlich ist. Und als Freund immer zu einem hält. Das ist so viel mehr wert als das Aussehen. Das Aussehen vergeht irgendwann.

"Ich respektiere blinde Menschen mehr als die anderen. Denn Blinde sind die, die dich nicht nach dem Aussehen sonder nach dem Charakter beurteilen.." Zitat

Ein Schlagwort reicht schon um die Frage zu beantworten: Medien.

Das geht mit unserem Wohlstand einher. 

Da musst du dir mal ansehen, wie die Menschen in ärmeren Regionen übereinander urteilen. Dort wird viel eher die Tat als das Äußerliche gewertschätzt, weil sie sich einfach aufeinander verlassen müssen, quasi zum Wohle der Gemeinschaft handeln.

Natürlich sind hier die Verhältnisse so gesetzt, dass man als gutsituierter Mensch sich alles leisten kann, sogar Freunde sind käuflich.

Diese "Art" ist bedauerlicherweise sehr ansteckend.

War das jemals anders? Ich bezweifel es stark.

Das Aussehen ist nunmal das erste, was man wahrnehmen kann - dumm ist nur, wer sich letztendlich darauf beschränkt.

Gleichermaßen finde ich es nachvollziehbar etwas für sein Äußeres zu tun, warum auch nicht?

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