Warum ist die Venus so nah an die Sonne kann sie ihre um lauf Bahn ändern?

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2 Antworten

erdähnlich Planeten entstehen immer in der Nähe der Sonne, da die schweren Elemente in der Gaswolke (aus der die Planeten entstanden sind) wegen der hohen Schwerkraft der Sonne sich auch rel. nah um diese quasi formiert haben. Die leichten flüchtigen Elemente (vorallem leichte Gase wie Wasserstoff und Helium) sammelten sich weitgehend außerhalb des Sonnensystems an, da sie sich der Schwerkraft der Sonne gut entziehend konnten. Daher entstehen Gasplaneten auch immer jenseits der sog. Eislinie, also im Außenbereich eines Sternensystems. Allerdings können Gasplaneten nach ihrer Entstehung auch ins innere eines Sternensystems abwandern durch Wechselwirkung mit Resten der protoplanetaren Scheibe aus der die Planeten letzlich entstanden, aber das ist ein anderes Thema. Nat. ändert sich auch die Umlaufbahn der Venus geringfügig, aber das ist minimal. Durch den Masseverlust der Sonne entfernen sich Planeten ganz langsam von der Sonne, bei der Erde macht das pro Jahr ca. 15cm aus, ähnlich ist es auch bei der Venus. Zudem können die Planetenbahnen der inneren Planeten auch mal elliptischer und dann auch wieder runder werden, durch den gravitativen Einfluss der anderen Planeten, vorallem des Jupiters. Bei der Erde bezeichnet man das als Milankovic Zyklus, er tritt etwa alle 100.000 Jahre auf, wodurch z.B. auch die Eiszeiten entstehen können. Bei der Venus ist dieser Zyklus weniger stark ausgeprägt, aber auch vorhanden. Fazit: Die Venus wird ihre Umlaufbahn auch in ferner Zukunft nur gering ändern, solange die Sonne nicht zum roten Riesen geworden ist.


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Die ändert ständig ihre Umlaufbahn, aber das passiert im Millimeter-Bereich. Selbstständig kann die Venus natürlich keine großen Sprünge machen. :) Sollte logisch sein.

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