Warum ist die Unterwerfung für die Buchreligionen so zentral?

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16 Antworten

Die alte diskussion wird aktuell, wenn man bedenkt, wie die rebellierenden Gruppen Syriens sich in Kairo gezankt haben. Unterwerfung und Demut hält Harterkampfer auseinander, klar! Der Bgriff "Islam" wird wohl sorgfältig genug übersetzt sein in unsere Sprache als "Unterwerfung". Beim Freitagsgebet sieht's auch so aus, übrigend auch beim Knien u. dgl. in Kirchen. Anders wär's, würde der Pastor nicht frontal stehen, sondern eingereiht. Vorne bzw. oben dann die sich in Wahrheit verborgen haltende Autorität oder gar Gewalt. solange jede Sekte ihre Gottes - und Auroritätsbeschreibungen vor sich her trägt, prügeln sie sich, was aus gew. Gründen auch mein Problem werden kann. Wenn viel weiter im Osten Einklang mit dem Unbegreiflichen gesucht wird und daraus Demut wird, kann es leichter zu gegenseitigem Verstehen kommen. "Bildngsbereitschaft", das würde ich ganz oben hin stellen! Ein Gärtnermeister sagte: "Leben heißt kämpfen". Es kommt auf die Mittel an und auf einen vielleicht GANZ NEUEN MENSCHENSTOLZ, mit dem wir uns aber aus den Fressprinzipien der Ur -Zeiten emanzipieren müssten. Erfolgsstreben in Würde, in eben solcher aus der Affenwelt herausgehobenen Würde, könnte akzeptiert werden in Abkehr von falscher Demut aus Unterwürfigkeit. Dazu gehört eine noch lange nicht durchgebrochene Kultur der Freiheit, die auch Freiheit von unsinnigen Bedürfnissen wäre. Der männliche Teil der nicht - pflanzlichen Lebewesen vom Mäuserich bis zum Menschen will den Weibchen imponieren. Die Blickrichtung der Damenwelt entscheidet also über die Welt der Werte in der Männerwelt, ganz entscheidend. Was Allen verloren gegangen ist in totaler Mobilität auch an Werten, durch keine Disziplinierung wiederherstellbar, ist der Blick auf das Leben, nicht nur das der Vergangenheit, sondern der Entwicklungstendenz, um eine solche fort zu schreiben, besser fort empfinden zu versuchen. Mit falschen Bdürfnissen unterwerfen wir uns in Wahrheit Machtmechanismen. Wir hängen unsere Motivationsstruktur an Gegebenheiten, über die wir nicht wirklich mitbestimmen können. Wenn wir uns nicht uns selber stellen, unseren eigenen zu billigen Ichs, dann können wir auch die allzu Mächtigen nicht stellen, nicht stellen ihren Charakter zu bekennen. Darin, dass wir alle irgendwann tot sind und gerne weitergeben würden von unseren Qualitäten an Würde des Menschseins, darin könnte eine Grundsolidarität entstehen im kalten Universum. Darin hätten wir etwas für unsere Gefühlswelt. Ohne Gefühlsleben sind wir menschlich lahmgelegt, aggressiv, tot. So gesehen brauchen wir dem Großen oder Ganzen, das über uns bleiben soll und darf, keinen Namen und keine ausgetüftelten Schriften zu widmen, Schriften, die Unterwerfung fordern und aggressiv machen.

Wenn du dir vorstellst: Gott,der Himmel und Erde geschaffen hat,der vollkommen ist ,man kann noch mehr aufzählen und dann der Mensch: ein kleines Staubkorn oder weniger auf der Erde,die ihrerseits nur ein winziges Sternchen im Weltall ist : und UNS liebt Gott,jeden einzelnen und hat uns seine Gebote zukommen lassen,die,wenn eingehalten schon hier einen Himmel auf Erden geben würden. Jeder Angestellte muß sich seinem Chef unterordnen. Was für ein viel größerer Autoritäts-Abstand ist zwischen Gott und uns? In welchem Fall wissen wir etwas besser als Gott?

Wer die Bibel liest (Schöpfungsgeschichte, Sündenfall), weiß eigentlich, dass das Gegenteil der Fall ist. Gott hat uns Menschen aus Liebe heraus unsere eingeforderte Unabhängigkeit zugestanden. Was dabei herausgekommen ist, steht in den Geschichtsbüchern und kann man in den täglichen Nachrichten sehen. Getan hat er das, weil er uns zu nichts zwingen will, auch nicht, ihm zu gehorchen und sich ihm zu unterwerfen. Er möchte unser Vertrauen und unsere Liebe, um das Schlechte, das wir Menschen sich munter vermehren lassen, in Gutes umzuwandeln. Er möchte uns als Gegenüber.

Hallo harterkampfer,

Jemandem, von dem ich weiß, dass er mich liebt, dem vertraue ich. Wenn er mir etwas sagt (ein „Gebot“) dann kann ich ihm gehorchen, was nicht heißt, dass ich nicht auch meinen Verstand einsetze.

Das Wort „Demut“ kommt von „Dienmut“, als Mut, jemandem zu dienen. Ich erfahre die Hilfe Gottes – seinen „Dienst“ an mir immer wieder – warum sollte ich mir dann nicht seine Vorstellungen zu eigen machen und meinen Mitmenschen zu dienen bereit sein.

>Bildungsbereitschaft, Mobilität, Selbstorganisation, Innovation, Kreativität sind geboten - alles gegenteilige Begriffe von Gehorsam.< Das stimmt m.E. nicht, denn der christliche Gott gebietet, dass wir unsere Fähigkeiten entwickeln, dass wir das Unsere tun, dass wir darin kreativ sind, dass wir uns von festgefahrenen Gewohnheiten lösen. Und es ist ein überaus wichtiger Dienst, den wir anderen erweisen, wenn wir sie dazu anregen.

Und die Bergpredigt Jesu und die 10 Gebote vom Sinai sind m. E. eigentlich eine Gebrauchsanweisung für ein gutes, erfülltes Leben.

Die Begriffe "Gehorsam", "Demut", "Unterwerfung", "Gottergebenheit" sind Begriffe, die in der Bibel hauptsächlich auf die Beziehung zwischen dem Menschen und Gott angewendet werden.
Dabei wird auch klar, dass Gott den Menschen nicht zwingt. Gott gibt dem Menschen Hilfestellungen für ein gutes Leben.
Bildungsbereitschaft, Mobilität, Selbstorganisation, Innovation stehen dem nicht entgegen.
Gruß wiele

Ich denke, es kommt sehr drauf an, aus welcher Warte du dies betrachtest. Ich gebe dir insofern recht, als dass die institutionelle Religion sich nach wie vor bemüht, den Menschen glauben zu machen, dass sie machtlos sind und alleine auf Gottes (oder wem auch grad immer) Gnade angewiesen sind. Und da diese Gnade ja dann auch noch abhängig ist vom jeweiligen Verhalten und davon, wie hoch man das entsprechende Gottbild lobt und stellt (was man durchaus als Unterwürfigkeit bezeichnen kann). Anders ausgedrückt: man halte den Menschen klein und behält die Macht. Allerdings sehe ich manche Begriffe, die im Zusammenhang auftauchen, etwas anders. Ich greife nur mal zwei heraus. Da wäre die Demut. Zum einen steckt ja darin das Wort Mut. Das heißt für mich: wer eh schon ständig seinen "Bückling" macht, welchen Stellenwert hat dann seine Verbeugung??? Demut ist das Ergebnis von: mutig zu sich stehen und aus seiner Stärke und Kraft heraus anerkennen, dass es eine Kraft gibt, die stärker ist, als das menschliche Ego. Und dann gibt es den Begriff der Hingabe. Auch das ist nichts Schwaches, Ergebenes, auch keine Aufgabe oder Resignation. Es ist die Stärke und das Vertrauen, mit dem Fluss des Lebens zu gehen, sich eben dem hinzugeben WAS IST.

jobo22 01.07.2009, 11:34

So seh ich das auch..

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holodeck 01.07.2009, 14:59

Das hast Du aber sehr schön geschrieben, jawoll!
Großes Kompliment.

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Gritti 01.07.2009, 23:41

Demut ist das Ergebnis von: mutig zu sich stehen und aus seiner Stärke und Kraft heraus >....anerkennen, dass es eine Kraft gibt, die stärker ist, als das menschliche Ego. Und dann gibt es den Begriff der Hingabe. Auch das ist nichts Schwaches, Ergebenes, auch keine Aufgabe oder Resignation. Es ist die Stärke und das Vertrauen<

DH! Da stimme ich dir voll und ganz zu!

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Das AT ist laut den Kreationisten vor 6000 Jahren geschrieben worden, in dieser Zeit sind auch die ersten Reiche der Pharaonen gegründet worden und die fühlten sich als Gott- Menschen.Vielleicht haben diese das AT auf den Weg gebracht, als Gebrauchanweisung für die Untertanen, das würde die vielen Untaten im AT erklären.

Eigentlich darf sich beim Glaube an einen Allmächtigen Gott nie die Frage nach einer Unterwerfung stellen. Müsste man sich unterwerfen, wäre Gott nicht allmächtig, Gott eben genau das nicht brauchen und auch nicht fordern.

Das ist in etwa so als würde ein Elefant vor einer Ameise stehen und fragen: Na siehste ein das ich größer bin.

Deshalb halte ich den unterwerfungsgedanken im Islam für falsch, ja total wiedersprüchlich mit dem Ansprauch das Allah allmächtig sein soll.

Dagegen ist die Christliche-Jüdische Sichtweise hier weiter. Dort stellt sich diese Frage nicht, warum auch, wie sollte man auch nur auf den Gedanken kommen sie zu stellen?

Warum ist die Unterwerfung für die Buchreligionen so zentral?

Das ist sie nur im Islam.

Ich antworte jetzt mal als Christ.

Gehorsam

Aus Liebe.

Demut

Das Bewusstsein, kleiner als Gott zu sein und ihn zu brauchen.

Unterwerfung

Nein. Unterwerfung beinhaltet Angst, die man als Christ nicht haben muss.

Gottergebenheit

Hingabe aus Liebe und Vertrauen heraus.

sind zentrale Begriffe, die alle Religionen auf schriftlicher Basis (Buchreligionen) vom Anhänger fordern.

Christ zu sein ist weder Religion, noch ist die Basis die Schrift - es geht um die Beziehung zu und die Begegnung mit Gott.

Warum ist dieses Verhalten so wichtig?

Es geht nicht um Verhalten, sondern um die Herzenshaltung.

Mir erscheinen diese Begriffe in der heutigen Zeit überholt

Ein Zeichen dafür, dass Du bisher nicht verstanden hast, worum es wirklich geht - und dass die Menschen sich nicht wirklich verändert haben.

da die Anforderungen an den Menschen sich weltweit verändert haben

Muss man sich Anforderungen zwangsläufig unterwerfen?

Bildungsbereitschaft, Mobilität, Selbstorganisation, Innovation, Kreativität sind geboten - alles gegenteilige Begriffe von Gehorsam.

Nicht wirklich. Du verwechselst Gehorsam (der heute immer noch nötig ist - oder meinst Du, man müsse sich nicht an Regeln halten?) mit dumpfem Funktionieren.

Aber ich stelle fest, Christentum, Islam und wahrscheinlich auch Judentum beharren immer strikter auf dem Gehorsamsverhalten.

Eine recht unreflektierte Feststellung.

Die Grudnuassagen der meisten Religionen sind nicht verkehrt, aber die Anhänger haben einiges "hinzugedichtet". Es geht in erster Linie um Macht und die erreicht man am besten durch zwangsweise Unterwerfung.

Gott ist ein heiliger Gott, er kann Bosheit und Egoismus nicht dulden, und davon hat jeder genug von uns. Wie erziehen Eltern ihre Kinder und wie können Kinder höfliche und tüchtige Menschen werden, in dem der eine Gehorsam fordert und der andere es auch tut. Ausserdem muss nur einer sich unterwerfen, der andere Vorstellungen hat, als sein Herr! Und ein König kann wohl Höflichkeit und Verehrung fordern, das sieht wohl jeder ein.

jobo22 01.07.2009, 11:36

Nein absolut nicht.

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Kitecat 01.07.2009, 14:39
@jobo22

Na ja, da sind wir eben ganz unterschiedlicher Meinung :)

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erst wenn eine religion BUCHRELIGION geworden ist, ist sie angreifbar.

der begründer des christentums hat aus diesem grunde auch nichts aufgeschrieben.

wer aber angreifbar ist, schlägt zurück, wenn er die macht dazu hat.

Diese VORSTELLUNG von UNTERWERFUNG kommt in der Bibel nicht vor.

In der Konkordanz findest Du keinen biblischen Hinweis über diesen Begriff "UNTERWERFEN."

Wir finden die Begriffe wie: FOLGEN, VERTRAUEN, DIENEN, LIEBEN, UNTERTAN usw.

Der Begriff "UNTERTAN" steht allgemein in Beziehung zur Obrigkeit/Staat.

Er wird auch in der gegenseitigen Beziehung zw. Christen verwendet: "UND SEID EINANDER UNTERTAN IN DER FURCHT CHRISTI." Epheser 5, 21.

Aber auch in Beziehung zu Christus: "ABER WIE DIE GEMEINDE IST CHRISTUS UNTERTAN..." Epheser 5, 24.

Dieser Begriff wird wenig verwendet.

In der Beziehung zu Gott geht es um ein Vertrauensverhältnis, welchen seinen Ausdruck in der Liebe findet.

Wahre Liebe hat deshalb nichts mit UNTERWÜRFIGKEIT zu tun.

Dieser Begriff drückt eine Beziehung aus, die zwischen den absolutistischen Herrschern und ihren Untertanen besteht.

Niemand würde bei dem Begriff "Unterwürfigkeit" etwas Positives sehen.

GOTT WILL DESHALB MENSCHEN HABEN DIE IHM VERTRAUEN UND LIEBEN, ABER IHM GEGENÜBER NICHT UNTERWÜRFIG SIND.

Die biblische VATER(ABBA) - SOHN Beziehung, die uns Christus offenbart hat, hat mit Unterwürfigkeit zu tun.

Eine RELIGION die diesen BEGRIFF als etwas POSITIVES sieht, hat ein falsches GOTTESBILD.

Azizamasrya 01.07.2009, 08:49

Richtig! Unterwerfung heißt auf arabisch: Islam. Im Christentum ist Vertrauen und Liebe das Hauptthema. All Deine Wörter, die Du oben nennst, habe ich im Christentum vorgelebt bekommen, und lebe es selber! Es sind zentrale Themen, die in der Bibel auch gefordert werden!

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Taqwa 01.07.2009, 10:04
@Azizamasrya

Unterwerfung!!! Szene Jesus a.s.!!!

34 Und er spricht zu ihnen: Meine Seele ist sehr betrübt, bis zum Tod. Bleibt hier und wacht! 35 Und er ging ein wenig weiter und fiel auf die Erde; und er betete, dass, wenn es möglich sei, die Stunde an ihm vorübergehe.36 Und er sprach: Aber, Vater, alles ist dir möglich. Nimm diesen Kelch von mir weg! Doch nicht, was ich will, sondern was du willst!

Das ist Unterwerfung.

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Eldor 01.07.2009, 10:19
@Taqwa

Das mag für dich nach Unterwerfung aussehen. Für mich ist das ähnlich wie die Entscheidung von Bonhoeffer, als er aus den Staaten zurück nach Deutschland kommt: Aus freier Entscheidung seinen Weg annehmen und zu Ende gehen. (Bei Mt, Mk und Lk eben so, wie du zitierst, formuliert.)

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Taqwa 01.07.2009, 10:28
@Eldor

Wenn ich zu jemandem sage "nicht wie ich will, sondern wie du willst" ist das Unterwerfung.

Eure Interpretationen sind immer so abwegig.

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Eldor 01.07.2009, 10:44
@Taqwa

Nachgeben, Sich-Fügen ist in Freiheit getan ein Zeichen von Liebe: Wo du hingehst, da will ich auch hingehen. Dein Gott sei auch mein Gott.

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Taqwa 01.07.2009, 11:00
@Eldor

Falls Jesus a.s. für dich Gott ist, dann kann dein Gott nicht meiner sein denn mein Gott ist derjenige den Jesus a.s. im obrigen Vers angebetet hat.

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Stefek 01.07.2009, 12:44
@Taqwa

GOTT MÖGE DICH SEGNEN!

Es ist nicht leicht für Dich den Unterschied zu erkenne, der zw. LIEBE, HINGABE und UNTERWERFUNG besteht.

Du brauchst Dir bitte nur den Begriffslexikon zur HAND nehmen und Du wirst dort finden welche Bedeutung das Wort "UNTERWERFUNG" hat.

Wie ich bereits darauf hingewiesen haben finden wir im KORAN nicht die VATER-KIND BEZIEHUNG, die uns CHRISTUS offenbart hat.

Jesus verwendet für Gott sogar die Bezeichnung "ABBA" = PAPA bedeutet.

Es ist eine ganz intime Beziehung, auf die Jesus hier hinweist.

GOTT ist unser PAPA und wir sind seine KINDER.

IHM können wir bedingungslos vertrauen.

Diese liebende Beziehung hat nichts mit UNTERWERFUNG zu tun!!!!!

Das Grundproblem vieler Menschen besteht darin, dass sie ein falsches Gottesbild haben.

Darum kam JESUS, um uns den VATER zu zeigen wie Er ist. Das konnte Mohammed nicht.

Leider hat dazu auch die katholische Kirche viele Jahrhunderte dazu beigetragen. Das hat sich erst in der Neuzeit positiv verändert.

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Stefek 01.07.2009, 13:19
@Azizamasrya

Für AZIZAMASRYA.

Danke für Deine Bestätigung und Unterstützung, die Du hier abgegeben hast.

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Taqwa 01.07.2009, 22:51
@Stefek

Ihr Stuft den Herrn des Universums und der Erde herrab und macht ihn zu einem Menschen, der ALLES machen muss auch auf's Örtchen?!

Schlimm ist das was ihr sprecht!!!

""O leute der Schrift, ihr grollt uns nur deswegen, weil wir an Gott und an das glauben, was zu uns herabgesandt und was schon vorher herabgesandt wurde, und weil die meisten von euch Frevler sind."" Quran Sure5 Vers 59

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Stefek 02.07.2009, 07:21
@Taqwa

TAQWA! Deine Äußerung: "Der alles machen muß auch auf's Örtchen."

Leider greifst Du schon mehrmals zu Aussagen, die zeigen, wie Du innerlich verärgerst bist, weil Du mit Deinen Argumenten nicht durch kommst.

Alle Deine Zitate aus dem Koran werden Dir nichts nützen, weil sie gegen die wahre Offenbarung Gottes stehen.

Der GOTT GESANDTE, der in die WELT gekommen ist, war Christus und nicht Mohammed.

Mohammed hat Christus als den von Gott gesandten Erlöser abgelehnt. Damit hat er sich selber disqualifiziert und steht nicht in der Wahrheit!!

Das Gegenteil von Wahrheit ist die Lüge.

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Solipsist 03.07.2009, 15:58
@Stefek

"Leider greifst Du schon mehrmals zu Aussagen, die zeigen, wie Du innerlich verärgerst bist, weil Du mit Deinen Argumenten nicht durch kommst."

:-)))

Und Du hälst gleich ganz den Mund weil Du mit Deinen Argumenten nicht durch kommst.

.

Taqwa auch freilich... man will ja fair bleiben.

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Taqwa 03.07.2009, 23:51
@Stefek

Stefek Nein Gott sandte beide damit sie die Menschen auf den Richtigen Weg füren.

So nun ist es Raus!!!

Beweis erst mal das jedes einzelne Wort der angeblichen Evangelien, so steht wie Jesus a.s. sie sagte!

Kannst du nicht denn

-es gibt nur Griechische Manuskripte Jesus a.s. sprach aramäisch

-die ältesten volständig erhaltenen sind aus dem 400jahrhundert nach Christi

-kein einziges Manuskript stimmt 100% mit einem anderen überein!!!

Und deswegen gibt es den Quran, um Nachvollziehen zu können was noch von der Botschaft ist und was nicht!!!

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Solipsist 04.07.2009, 11:22
@Taqwa

"Gott sandte beide damit sie die Menschen auf den Richtigen Weg füren."

Hallo Taqwa.

Sehe ich das richtig das Du der Ansicht bist, das Gott und Allah ein und das selbe sind, alle Propheten von ihm sind?

Das wäre das erste Gute was Du hier je sagtest.

Das wäre was positives, etwas einigendes.

Wäre dem so, ich späche Dir ein Kompliment aus.

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Deine Frage lässt sich in einem Satz beantworten: Weil Religion Pädagogik ist. Und deinem Ausbilder unterwirfst du dich doch auch,oder nicht?

Die Begriffe die du genannt hast, stehen mitnichten im Widerspruch zum Gehorsam.Denn dieser Gehorsam, soll DIR etwas bringen.Und zwar mit dem Leben besser zurecht zu kommen.

Also alles was ich so über die Christenkultur mitbekomme ist eigentlich gar nicht so.

Zumindest die ganze beinhaltete Jugendkultur ist da doch sehr weit weg.

Harterkampfer 01.07.2009, 00:24

Ich weiß nicht, in welcher Reli-Szene du dich bewegst, ich war etliche Jahre evangelisch. Dort wird die Tradition am weitestgehendsten ausgelegt, also am stärksten an die veränderten Realitäten angepasst. Und dennoch, immer wieder benutzten Leute, die ich schätzte, solche altertümelnde Begriffe. So fanden sie zum Beispiel nichts an "Demut" auszusetzten, an einem Begriff, der vor masochistischem Verlangen trieft.

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jobo22 01.07.2009, 01:00
@Harterkampfer

Ich weiß nicht, in welcher Reli-Szene du dich bewegst

Ich beweg mich da gar nicht. Schreib nur davon, was ich so mitbekomme.

Demut bedeutet doch im Endeffekt einfach Respekt.

Z.B Respekt vor der Schöpfung haben.

Kann man natürlich auch anders auslegen.

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Harterkampfer 02.07.2009, 12:21
@jobo22

Respekt ist Respekt - Demut heißt so, weil in der Packung was anderes drin ist als Respekt!

Ich mag nicht dieses Hin- und Hergebiege von Begriffen, bei denen die Bruchfestigkeit der Wortbedeutung überfordert wird! Demut ist das, was durch Demütigung erreicht wird. Bleiben wir dabei!

Diese Begriffsklimmzüge werden auch nur in den Religionen vollzogen, nicht in anderen Bereichen : keiner würde die Bundeskanzlerin als Königin bezeichnen, weil eben vor 2.000 Jahren mal sowas gegeben hat! Kein Arbeitgeber käme auf die Idee, in einem Stellengesuch "gehorsame Knechte" zu suchen! Also, lasst und mal mit dem Unfug aufhören, überholte Texte für die heutige Zeit zurecht biegen zu wollen!

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Wenn du an den Allmächtigen glaubst kommt das von ganz allein, denn "Etwas" das das Universum und alles in ihm erschaffen kann... "Wie könnte man sein Herz/Seele da nicht dem Schöpfer Unterwerfen?"

Natürlich ist es schwierig gerade in der heutigen Zeit, aber auch die Befreiung jeglicher Art von Abhängikeit(Geld/Macht/Schönheit), denn diese Ganzen Sachen werden mit dem Glauben an den Allmächtigen einfach ausgelöscht, denn es ist einfach nichts Wert. Nur das Jenseits verdient Aufmerksamkeit denn dies wird unser Wahres Leben sein.

Stell es dir so vor wenn du glaubst, und die Dinge erfüllst die dir dein Schöpfer gebietet, ist es so als zahlst du dein ganzes Leben auf eine Bank ein und am Ende ist deine Rendite mehr als alles(alle Güter dieser Erde) was es auf der Welt gibt!

Harterkampfer 01.07.2009, 00:16

Also Taqwa, da habe ich meine Zweifel, ob es im Sinne Allahs ist, Schönheit, Geld und Macht einfach zum Teufel zu jagen. Ich kenne den Islam nicht, ich schwärme lediglich für alte islamische Architektur. Allerdings hat mir sehr imponiert, dass irgendwo im Koran stehen soll "Allah ist schön und er liebt die Schönheit!"

Du verstehst vielleicht, dass ich dir nicht ganz glaube, wenn du behauptest, durch die "Gottergebenheit" solle ein gläubiger Mensch sich von der Schönheit und der Lust der Realität der Schöpfung abwenden! Warum das denn? Hat Allah etwas verkehrt gemacht? Soll man sich von ihm abwenden und hin zu einem Jenseits, das er wohl bewusst nicht mit einem Zugang zum Diesseits versehen hat? Überleg dir diesen Satz, ich befürchte, du bist etwas übereifrig in deiner Hinwendung zum Jenseits, das aber nicht das Thema des Lebens im Diesseits ist!

Eines wollte ich dir noch erzählen : Bis heute behaupte ich in christlichen Kreisen, in der Bibel stünde der Satz "Gott ist schön, und er liebt die Schönheit." Die Leute glauben es mir, da keiner die Bibel komplett kennt. In der Bibel steht sowas nicht, im Gegenteil, die Bibel ist lust- und sinnenfeindlich. Der christliche Gott meckert unentwegt über die Lust, und versucht den Menschen von der Schönheit fernzuhalten. Aber ich überliste die Tradition, und allmählich beginnt auch der christliche Gott sich dran zu gewöhnen, die Schönheit zu akzeptieren! So verändert der Mensch in kleinen Schritten seinen Gott!

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Azizamasrya 01.07.2009, 08:56
@Harterkampfer

Offensichtlich kennst Du die Bibel nicht! Lies mal bitte das Hohelied. Kommt nach den Sprüchen im Alten Testament. Da geht es um Lust, die Schönheit am Sex, das ganze Buch geht über die (auch körperliche) Liebe! Nur gewisse Religionen haben Sexfeindlichkeit gepredigt, aber die haben auch verboten, die Bibel zu lesen. Ihr Papa ist gerade ein Deutscher aus Altötting!

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Stefek 01.07.2009, 00:46

Deine Vorstellung von der UNTERWERFUNG zeigt eigentlich welches Gottesbild Du hast.

Im christlichen Verständnis geht es in der Beziehung zw. Gott und den Menschen um: VERTRAUEN, LIEBE, DIENEN, FOLGEN, GEHORSAM usw.

Aus Liebe folgen wir Gott und dienen IHM.

Der Begriff UNTERWERFUNG kommt in der BIBEL nicht vor.

Sie zeigt uns ein KINDSCHAFTSVERHÄLTNIS, und KINDER sind Ihren ELTERN gegenüber nicht unterwürfig.

Darum hat dieses Wort in dieser Beziehung keinen Platz.

Wer aber diese UNTERWÜRFIGKEIT verlangt hat ein falsches Gottesbild.

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jobo22 01.07.2009, 01:03
@Stefek

Sie zeigt uns ein KINDSCHAFTSVERHÄLTNIS, und KINDER sind Ihren ELTERN gegenüber nicht unterwürfig.

DH Jedenfalls gut erklärt..

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Harterkampfer 01.07.2009, 06:49
@Stefek

Gehorsam, Folgsamkeit, Demut..., das sind doch auch im christlichen Verständnis positive Begriffe. Oder? Und genau solch ein Verhalten meine ich, wenn ich sage, das war früher mal wichtig, aber heut steht die Eigeninitiative im Mittelpunkt des menschlichen Lebens. Also müsste eine Religion, die das Denken prägt, diese Anforderung aufnehmen - und nicht zum Gegenteil aufrufen.

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Stefek 01.07.2009, 09:34
@Harterkampfer

Gehorsam, Demut usw.haben nichts mit Unterwerfung zu tun.

Die "UNTERWERFUNG" wird hauptsächlich im Islam verwendet und zeigt ein anderes Verständnis in der Gottesbeziehung auf, die sich gravierend von der VATER - KIND BEZIEHUNG im Christentum unterscheidet.

Sie kann mit dem Islam nicht gleichgesetzt werden!!!

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Taqwa 01.07.2009, 10:01
@Stefek

Unterwerfung!!! Szene Jesus a.s.!!!

34 Und er spricht zu ihnen: Meine Seele ist sehr betrübt, bis zum Tod. Bleibt hier und wacht! 35 Und er ging ein wenig weiter und fiel auf die Erde; und er betete, dass, wenn es möglich sei, die Stunde an ihm vorübergehe.36 Und er sprach: Aber, Vater, alles ist dir möglich. Nimm diesen Kelch von mir weg! Doch nicht, was ich will, sondern was du willst!

Das ist Unterwerfung.

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Eldor 01.07.2009, 10:27
@Taqwa

Wenn dich diese "Tradition" so sehr belastet, vergiss sie! Befreie dich. Es gibt eine jüdische Geschichte zu den 10 Geboten - den Worten der Freiheit: Der Text ist in zwei Steintafeln gehauen. Das hebräische Wort dazu hat nur Konsonanten, so dass es eine Diskussion über die korrekte Aussprache gegeben hat. Hier das Ergebnis: Du sollst nicht lesen "eingegraben", sondern "befreit".

Ich wünsche dir ein solches Befreiungserlebnis.

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Taqwa 01.07.2009, 10:31
@Eldor

Mich belastet garnichts, ich bin Deutsch mit deutschen Eltern, und ein Mensch,

Habe selbst den Weg des Islam gewählt da es die Wahrheit ist von deinem und meinem Herrn!!!

Mir ist garnichts zuwieder daran!!!

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Eldor 01.07.2009, 10:37
@Taqwa

Pardon, meine Bemerkung bezieht sich nicht auf deine Frage, sondern auf den Kommentar von Harterkampfer.

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jobo22 01.07.2009, 11:51
@jobo22

Ähhm.. --> @harterkampfer

Die Unterordnung einer höheren Kraft gilt doch für alle Gläubige zu jeder Zeit.

Es ist doch gerade heutzutage noch "wichtiger" einmal die Verantwortung abgeben zu können und auf göttliche Hilfe/Energie zu vertrauen.

Bzw. auch gerade erst einmal zu erkennen, dass diese existiert.

Bildungsbereitschaft, Mobilität, Selbstorganisation, Innovation, Kreativität sind geboten

Man könnte da aber auch Egoismus, Wertelosigkeit, Verlorenheit usw. einreihen.

Die Vorstellung sein eigenes Ich einer höheren Macht unterzuordnen - das wird denke ich mal falsch verstanden. Vorallem wenn man das "Göttliche" als Wahnvorstellung und somit als seinen Feind betrachtet.

Meiner Meinung nach gibt man sich eher einer Gemeinschaft hin (ultimativ der Schöpfung). Man erkennt, dass man ein Teil von einem größeren Ganzen ist.

Ich würde abschließend sagen...

Demut = Antiegoismus

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Stefek 01.07.2009, 14:32
@Taqwa

DER SEGEN GOTTES MÖGE DICH BEGLEITEN. Für TAQWA

Kannst Du mir bitte erklären was Du mit Lukas 22, 42 aussagen möchtest?

Jesus hat immer wieder davon gesprochen, dass Er gekommen ist, um den Willen des Vaters zu erfüllen.

Im Garten Gethsemane erreicht diese Hingabe an Gott ihren Höhepunkt. Seine menschliche Natur sträubt sich vor diesem Opfergang, der vor Ihm lag.

Aber Er überwindet sofort diesen Augenblick der Schwäche und sagt. "NICHT MEIN WILLE, SONDERN DEIN WILLE GESCHEHE."

Eigentlich ist es doch paradox, dass Du dieses Geschehen verwendest,das schlußendlich zum Opfertod Christi geführt hat, der aber entschieden von Mohammed geleugnet wird.

Er schreibt im Koran, dass Christus nicht gestorben ist.

Du zitierst nur Texte, um mit ihnen etwas beweisen zu wollen, aber in Wirklichkeit das leugnest und ablehnst was der Sinn und Zweck des Lebens Jesu war.

Hier kannst Du erneut erkennen, in welchen Widerspruch sich Mohammed mit der wahren Gottesoffenbarung befindet.

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Harterkampfer 02.07.2009, 12:08
@jobo22

Hör mal Jobo22, natürlich ist der einzelne Mensch Teil eines Größeren! Ein anderes Denken kann ich gar nicht vorstellen!

Aber damit ist keine von außen kommende Forderung nach Demut, Hingabe oder Unterordnung unter eine Ideologie verbunden, sondern lediglich die Einsicht, mit anderen Menschen, Energien und Intelligenzen verbunden zu sein! Schluss! In dieser Erkenntnis ist keine Aufforderung enthalten, Freitag, Samstag oder Sonntag in die Synagoge zu gehen, und auch nicht, Andersgläubige zu missionieren.

Das Göttliche ist für mich nicht eine Wahnvorstellung - aber die religiösen Konstruktionen von Christen, Muslimen und Juden religiöser Prägung sind das!

Na und dieser Kampf gegen den Egoismus : Ich frage dich, wenn eine der Grundregeln des Lebens ist, fresse den andren, damit du überlebst, wo setzt du den Ursprung dieses überlebensnotwendigen Egoismus an? Beim Einzelnen? Beim bösen Wolf, der das Kaninchen reißt? Nein, das ist doch ganz klar, dass das, was du Egoismus nennst, von Natur her in den Pflanzen, in den Tieren und in den Menschen ist! Religiös würde man sagen, das ist Gottes Wille!

Lediglich der Mensch kann sich dagegen auflehnen und sagen, nein, ich gehe mit den anderen nicht so um, wie mir die Natur es durch langen Gebrauch gebietet, und ich verschone meinen Gegner, auch wenn er ein Fresskonkurrent ist! Damit aber lehnt sich der Mensch aus eigener Entscheidung gegen das Vorgegebene auf, also gegen Gott!

Tja, so ist das Leben!

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Taqwa 03.07.2009, 22:43
@Stefek

"und wegen ihrer Rede: ""Wir haben den Messias, Jesus, den Sohn der Maria, den Gesandten Gottes, getötet"", während sie ihn doch weder erschlagen noch gekreuzigt hatten, sondern dies wurde ihnen nur vorgetäuscht; und jene, die in dieser Sache uneins sind, sind wahrlich im Zweifel darüber; sie haben keine Kenntnis davon, sondern folgen nur einer Vermutung; und sie haben ihn nicht mit Gewißheit getötet. 4 Vers 157

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