Warum ist die Oxidationszahl des C Atoms in der Ameisensäure +2?

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1 Antwort

Ist sie nicht. Das C ist mit einem H und zwei O verbunden, letztere sind elektronegativer, also bleibt +III.

O hat eine Höheren EW-WERT als C

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Na ja, H +1, OH -1, und O -2, da bleibt für C +2

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@botanicus

Ich glaube, die einzig richtige. 3 Gruppen hängen an C, insgesamt hat die Säure die Ladung 0. Also?

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@PFromage

Die Summe der Oxidationszahlen aller Atome muss gleich der Ladung des Teilchens werden, hier also null. Du hast 2 mal -II (Sauerstoff) und zwei mal +I (Wasserstoff). Bleibt ... ups, habe ich mich verrechnet. Sorry. Bleibt +II für den Kohlenstoff. Aber wie mal einer mehratomigen Gruppe eine Oxidationszahl zuweisen will, ist mir trotzdem schleierhaft.

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@botanicus

Ich mach das immer so:

Alles, was eine höhere Elektronegativität als C hat, bekommt alle Bindungselektronen (egal, was noch dran hängt, h bei OH z.B.). C kriegt alle Bindungselektronen,wenn es die höhere EN hat. C-C-Bindungselektronen werden gerecht geteilt

C=O aus der Säure → C(=O) 0 e⁻ für C

C-OH aus der Säure → C(-OH) 0 e⁻ für C

H-C → H(-C) → 2 e⁻ für C

C hat 2 e⁻, sollte aber Valenzelektronen haben → sozusagen 2fach positiv geladen → Oxzahl +2

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@Christianwarweg

Richtig. Das ist auch die Methode der Wahl, wenn man größere Moleküle hat, wo einen nur eine einzige OZ interessiert oder wenn ein Element in verschiedenen OZ vorkommt (Essigsäure).

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@botanicus

Irgendwie kapier ich das nicht. Bei salpetriger Säure hängt am N nur eleltronegativeres. Also müßte er, da er kein Paar kriegt, ihm also zur Valenzschale 5e fehlen, dieselbe Oxidationszahl wie Salpetersäure haben.

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@PFromage

Mir ist schon klar, daß HNO2 ein freies Paar hat, ich frage mich nur, welchen Vorteil es hat, zuerst die Strukturformel zu bemühen.

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