Warum ist die obere zahl bei Eisen keine glatte zahl?

2 Antworten

Ich vermute, dass Du ein altes und stark gerundetes Periodensystem angesehen hast. Neuere wie

http://www.wolfenthal.de/assets/files/pse-schwarzweiss.pdf

zeigen alle Werte etwas genauer an und die Legende zeigt auch, welche Größe hinter der Zahl steckt. Du meintest vermutlich die 

"relative Atommasse" -> die natürlich nur bei 1 Isotop ganz "glatt" sein kann

lese: https://de.wikipedia.org/wiki/Atommasse

und https://de.wikipedia.org/wiki/Isotop

"Atomen, deren Atomkerne gleich viele Protonen (gleiche Ordnungszahl), aber verschieden viele Neutronen enthalten. Sie haben dann verschiedene Massenzahlen..."

Bei Eisen gibt es besonders viele Isotope: Massenzahl 45 bis 72 

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Isotope/4._Periode#26_Eisen

Normale Menschen kennen nur das mit der glatten Massezahl 56, welches man zu etwa 92% vorfindet.

Man müsste genau genommen das Periodensystem 3-dimensional machen und für jedes Element die Isotope nach OBEN (z-Richtung) hinzufügen um wirklich alle Atome sauber unterscheidbar einzusortieren.

Und für alle wie mich, die sich nicht mal mit 3 Nachkommastellen zufrieden geben, gibt es Seiten wie http://atom.kaeri.re.kr/nuchart/#

wo man die genaue relative Atommasse für Fe_56 bekommt:

55.934936326

Das ist die durchschnittliche Massenzahl. Eisen hat, wie jedes andere Element, Isotope. Das sind Elemente, die die gleiche Anzahl von Protonen (und Elektronen) haben, aber eine andere Anzahl von Neutronen und somit eine andere Massenzahl (= Protonen + Neutronen). Die Massenzahl wird dann entsprechend der Häufigkeit der Isotope in der Natur gemittelt.

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