Warum ist die künstliche Befruchtung für Frauen mit PCO-Syndrom riskant?

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1 Antwort

In einem Eltern-Ratgeber habe ich folgendes gefunden:

Die IVM kommt vor allem für Frauen in Frage, die an Zyklusstörungen leiden, die durch das Syndrom der polyzystischen Ovarien (PCOS) ausgelöst werden. Die Ursache des PCOS ist noch nicht ganz geklärt. Vermutet wird, dass der Eierstock in seiner normalen Tätigkeit insbesondere durch ein Zuviel an männlichen Hormonen gebremst und behindert wird.

Die IVF ist bei Frauen mit diesem Syndrom allerdings mit hohen Risiken verbunden:

Selbst bei vorsichtiger Hormonbehandlung reifen bei ihnen häufig sehr viele Eibläschen heran. Sind diese einmal groß genug und man führt die Entnahme der Eizellen durch, kann sich ein Überstimulationssyndrom entwickeln. Dies ist bei der Entnahme der unreifen Eizellen aus den sehr kleinen Follikeln nicht der Fall.

Das Überstimulationssyndrom ist eigentlich ein Überfunktionssyndrom: Durch die übermäßige Anzahl an Eibläschen beziehungsweise Gelbkörperzysten werden zu große Mengen an Östrogen und Gelbkörperhormon produziert. Diese Hormone führen dazu, dass die Durchlässigkeit der Gefäße sich maximal erhöht, das Wasser in das Gewebe oder den Bauchraum verschwindet und das Blut eindickt. Mögliche Folgen: Atemnot und Probleme mit der Nierenfunktion.

http://www.eltern.de/schwangerschaftgeburt/schwangerwerden/pco-syndrom.html?p=2

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