Warum ist die Gier nach Drogen größer als endlich wieder clean zu werden?

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4 Antworten

Die grundsätzliche Sucht ist das Problem. Das schlimme an der Sucht ist eben das selbst wenn man sich allen Gefahren bewusst ist das Verlangen nach der Droge immer noch viel stärker ist als das der verstand der einen sagt aufzuhören. Dann ist ein Entzug natürlich noch eine zusätzliche Belastung wodurch man leichter zurückfällt und dies durch die Drogen wieder Kompensiert.

Bestes Beispiel sind die Raucher. Jeder weiß dass er nix davon hat und sich nur schlechtes für seinen Geldbeutel und Körper tut. Aber trotzdem kann man es nicht einfach so sein lassen weil das Verlangen danach Siegt.

Wichtig ist dass du von dem Entzug wirklich überzeugt bist und dir der Sache bewusst bist. Dann kann es auch unterstützend sein wenn man Hilfe von außen bekommt die einen bisschen antreibt wenn man wieder einen Durchhänger hat. Es ist auch besser wenn man sich evtl. aus seinem alten Umfeld und Gewohnheiten entfernt.

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Eine Sucht ist für jemanden der das nicht kennt schwer zu begreifen. Man führt jeden Tag einen Kampf auch wenn man bereits 10 Jahre clean ist, führt man diesen Kampf immernoch. Wie wahrscheinlich es ist rückfällig zu werden hängt z.B. davon ab welche Droge man konsumiert hat, was man für ein Mensch ist und mit was für Leuten man sich umgibt (alles Abhängige oder Leute die einen bei der Suchtbekämpfung helfen).
Man kann nicht sagen "Wenn man 3 Monate clean ist, dann hat man es geschafft!" Viele Alkoholabhängige bspw sind 40 Jahre clean und bestellen dann einfach so im Restaurant statt nem Wasser oder so nen Bier. Und Zack ist die Sucht wieder voll da.

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Das Fatale an Drogen ist, dass sie sehr schnell Wirkung zeigen - am Anfang recht positive, mit der Zeit wird ihr Fehlen zum Problem, und dann braucht man sie, um den Entzugserscheinungen zu entgehen.
Das 'Belohnungszentrum' im Gehirn hat sich diese schnelle, 'positive' Wirkung gemerkt - und zwar RICHTIG tief eingespeichert.
Deswegen reichen auch Jahre nach Konsumende noch Bilder oder bestimmte Erinnerungen aus, um Suchtdruck ('craving') auszulösen.
Von daher die häufigen Rückfälle.
Dennoch: Es gibt viele, die es - oft nach etlichen Umwegen und Rückfällen - geschafft haben, sich da raus zu arbeiten! Sie alle haben meinen Respekt!

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Kommentar von Tamtamy
19.01.2017, 09:46

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Kommt drauf an was er nimmt

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Kommentar von KleineMaus1606
30.11.2016, 19:14

Er ist von Heroin und Chrystel Meth abhängig 

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Kommentar von Kingi1337
30.11.2016, 19:15

Ja das ist sehr schwer. Da muss er echt psychologisch behandelt werden.

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