Warum ist die Evolution mathematisch berechenbar? Gab es die Evolution vor der Mathematik? Ist Mathe eine Einbildung oder eine Gottesgabe?

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13 Antworten


Mathematik ist lediglich der Versuch, die Welt und ihre teilweise abstrakten Regeln zu beschreiben und zu erfassen. Je besser man etwas versteht, desto präziser kann man berechnen, wie es sich verhalten wird.

Mathematik gibt es also erst, seit es jemanden gibt, der dazu fähig ist, Zahlen zu begreifen. Die Gesetzmäßigkeiten, die mathematisch beschrieben werden, gibt es aber schon so lange wie das Universum.

Bei der Evolution gibt es viele Einflussfaktoren. Nicht alle sind bekannt, deshalb sind die Vorhersagen nicht zu 100% präzise.
Ein gutes Beispiel ist auch das Wetter oder das Klima. je besser man die verschiedenen Einflüsse versteht, desto präziser und zutreffender werden die errechneten Modelle.

Gottesglaube ist was Anderes, denn Glaubenssysteme lassen (wenn überhaupt) nur unpräzise Vorhersagen in sehr begrenztem Umfang zu. Deswegen sind sie ja auch größtenteils Unfug

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Kommentar von mrauscher
21.11.2016, 10:15

Hallo Giustolisi, ich wollte dir gerade ein Lob aussprechen, da stolper ich über Deine letzten beiden Sätze, die trotz fehlender Beweise einfach da so rausplatzen und du dich damit als  Atheist etablierst.

Auch für dich gilt:

Atheisten, die hier keine

Argumente finden für ihren Glauben, der Zufall hätte das Universum

und das Leben erschaffen, diesen werde ich hier nicht mehr antworten,

weil das Lebenszeitverschwendung ist. Macht erst mal eure

Hausaufgaben. Eure Hausaufgabe ist, zu beweisen, dass Leben in einer Art Ursuppe entstanden sein soll. Also wenigstens eine lebende Zelle, die über eine DNA verfügt und auch noch an die Replikation "gedacht" hat!

So lange ihr das nicht beweisen könnt, gilt die wissenschaftlich und biblisch fundierte Wahrheit der Bibel -

Schöpfung!

Die Evolution mathematisch zu berechnen ist natürlich zur Zeit jedenfalls nicht machbar.  Die Entschlüsselung der DNA in dem Sinne, das man sie jedem lebenden Wesen, egal ob Pflanze, Einzeller, Tiere aller Art oder Menschen individuell zuorden kann, ist schon ein kleines Wunder der Wissenschaften. Hut ab, aber die genaue Bedeutung des komplexen Codes der DNA bleibt nach wie vor unbekannt. "Nachbauen" kann so was natürlich keiner, aber maßlos behaupten, der Zufall könne so was, man müsse ihm nur genug Zeit geben, ist grober Unfug und bedarf so viel Glauben, dass zehn Fahrten nach Mekka im Jahr minimum fällig sind!

Atheisten, ihr seid gefordert, denn beweist doch mal, bevor ihr an der eigentlich Warhheit abefällig herumwackelt.

Der größte Mathematiker des Universums heißt Jahwe, es gab ihn schon, bevor es das Universum gab. Die Schweizer haben Rickola erfunden, Jahwe die Mathematik und sein Sohn Michael (Mit Namen Jesus auf der Erde) hat mit ihm gemeinsam und vielen anderen nicht auf der Erde lebenden Wesen (Personen) das Universum und das Leben erschaffen. Das ist Wahrheit. Wahrheit hat den Vorteil, dass sie unumstößlich ist und ewig währt. - Nicht die Wahrheit, die die Atheisten "persönliche Wahrheit" nennen. Das ist eine sarkastische Erfindung derer, die die eigentlich Warheit partout nicht verkraften.

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Die Evolution basiert vor allem auf zufälligen Mutationen von Genen. Es ist noch nicht ganz klar, wie "zufällig" dieser "Zufall" ist, aber zumindest mit dem heute vorhandenen Wissen lässt sich das noch nicht berechnen. (Und sollte sich die Quantentheorie bewahrheiten und auch auf die Genmutationen einen Einfluss haben wird sich das auch nie berechnen lassen.)

Die Mathematik als Wissenschaft ist nicht älter als die Menschheit, demzufolge auch nicht älter als die Evolution. Aber die Regeln der Mathematik galten schon immer.

Die letzte Frage finde ich zu merkwürdig um sie zu beantworten...

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Warum ist die Evolution mathematisch berechenbar?

alles was wir verstehen lernen und wirklich auch begreifen, was existiert, ist "mathematisch" für uns berechenbar, ob allerdings diese art des berechnens die absolute wahrheit ist, bleibt zu beweisen, denn immerhin sind sämtliche mathematischen "gesetze" im zentrum eines schwarzen loches nicht mehr gültig, selbst die zeit nicht mehr  ...:)

Gab es die Evolution vor der Mathematik?

evolution gab es VOR der mathematik, denn alles entwickelte sich erst, somit auch die naturgesetze, die dann für alle mathematischen dinge des ebenfalls entwickelten menschen "zuständig" sind, um sich die welt zu erklären...........:)

Ist Mathe eine Einbildung oder eine Gottesgabe?

mathe ist real, gott existiert nicht und NICHTS ist eine "gottesgabe"........... und wer hier wieder mit der angeblichen perfektheit im universum kommt und meint, dies sei ein beweis für die existenz einer märchenfigur........lächerlich, denn NICHTS ist perfekt im universum, dass beweist JEDE "katastrophe" im universum, denn alles ist nur ein ablauf von gesetzmäßigkeiten...........ein entstehen und vergehen..........und wenn unser sonnensystem mal nach naturgesetzmäßigkeiten nicht mehr lebensfähig sein wird, dann wird auch der dümmste noch existierende mensch vielleicht begreifen, dass keine märchenfigur existiert.............

zum thema evolution, weil es immer noch mensche gibt, die dieses wort ablehnen...........ALLES braucht seine zeit, evolution ist aber ÜBERALL erlebbar und auch spürbar, spätestens dann, wenn mal böse grippeviren durch mutation sich mal wieder evolutionstechnisch so verändert haben, dass sie dem kleinen säugetier, mensch genannt, so gehörig in den hintern treten, dass er sich klein und hilflos fühlt, weil seine geschwollene nase läuft, sein rachen kratzt, seine glieder weh tun und er wie ein kleines häuflein elend nur in seinem kleinen warmen bettchen liegen will...................*g*

der notstand im bereich der medizin beweist eindeutig EVOLUTION.......... wer dass heute noch abstreitet, läuft mit einer schwarzen glaubensbrille durch die welt.......... antibiotika werden unbrauchbar, weil sich viren ANGEPASST haben, weil sie sich VERÄNDERT haben..........und GENAU DASS ist EVOLUTION........... und NUR eine zutat ist dann entscheidend, die nennt man ZEIT................:)

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Kommentar von Mark1616
23.11.2016, 02:00

antibiotika werden unbrauchbar, weil sich viren ANGEPASST haben

Antiobiotika wirken nur gegen Bakterien, nicht gegen Viren. Antivirale Mittel, indem Maßstab wie es Antibiotika gibt, gibt es noch nicht. Bakterien tun sich mit der Weiterentwicklung auch deutlich leichter, da sie im Gegensatz zu Viren lebendig sind.

Nur als kleine Ergänzung. ;)

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1.) Evolution ist mathematisch berechenbar weil die Evolution ganz bestimmten Regeln folgt, welche man berechnen kann (z.B. Genetik)

2.) Kommt drauf an was du alles unter "Evolution" verstehst. "Evolution" i.s.v. "Verformung, Veränderung, "Weiterentwicklung" gab es seit dem Urknall, ebenso die Mathematik.

"Evolution" i.s.v. "Weiterentwicklung von Lebewesen" gibt es erst seit es Lebewesen gibt.

3.) Mathematik ist weder Einbildung, noch Gottesgabe (was u.a. daran liegt dass es Gott nicht gibt), sie ist eine Entdeckung der Menschen, ein Werkzeug um Gleichungen zu lösen.

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Kommentar von oelbart
21.11.2016, 08:39

Aber gerade das evolutionäre an der Genetik basiert auf dem Zufall...

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Kommentar von Garfield0001
21.11.2016, 10:05

Wenn Evolution berechenbar ist... Wann wird aus dem Menschen ein komplett anderes Lebewesen? Wie entstand aus toter Materie lebende Materie?

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Kommentar von mulano
21.11.2016, 17:50

Evolution ist mathematisch berechenbar weil die Evolution ganz bestimmten Regeln folgt, welche man berechnen kann 

Wusstest du das laut Evolution es nur 30 Jahre dauert bis eine neue Art entsteht? Ist das nicht lustig? Evolution ist nur eine Antithese zu Gott.

Hier kommst du zum Artikel der genau das aussagt:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/buntbarsche-turbo-evolution-im-victoriasee-a-638755.html

500 Arten von Buntbarschen sollen sich in 15000 Jahren entwickelt haben.

15000 : 500 = 30 Jahre

Nehmen wir mal an ein Buntbarsch wird 2 Jahre alt, so wäre nach nur 15 Generationen eine neue Art entstanden. Wie alt ein Buntbarsch wird hängt immer von der Art ab zu der er gehört, es gibt aber auch Buntbarsche die 10 Jahre alt und älter werden. Da würde quasi bei jeder neuen Generation eine neue Art entstehen. Ist das realistisch?

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Wir sehen die Welt und stellen bestimmte Regeln auf. Ob das alles exakt so richtig ist wie wir rechnen kann dir keiner sagen aber wir bekommen ja meißt das korrekte Ergebnis also ist die Wahrscheinlichkeit hoch das wir und durch Mathematik viel erklären können was sich dann durch Tests als korrekt erweist. Nun kannst du mit Mathe viel berechnen auch evolotunäre entwicklung. Wenn du die Wahl zwischen Einbildung und gottesgabe lässt würde ich Einbildung sagen. Ordne es aber selber als menschenerdachtes Werkzeug um Sachen zu erklären ein. Wicjtig ist sie aber allemal weil wir dadurch Häuser bauen, handeln und so weiter. 

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Kommentar von Giustolisi
21.11.2016, 09:09

Wir sehen die Welt und stellen bestimmte Regeln auf.

Bei der wissenschaftlichen Vorgehensweise stellt man keine Regeln auf, man versucht herauszufinden, nach welchen Regeln die Welt funktioniert. Da wird beobachtet und überprüft.
Die Welt hält sich nicht an die Regeln, die wir aufstellen, eher anders herum.

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Mathematik ist unvollständig und deswegen mit ziemlicher Sicherheit nur eine Erfindung der Menschen die es ohne uns nicht gäbe.

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Kommentar von Korrelationsfkt
21.11.2016, 02:19

Mathematik ist real und keine Erfindung. Mathematik muss entdeckt werden, mit Gleichungen die bereits entdeckt wurden.

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Kommentar von ThenextMeruem
21.11.2016, 02:25

Mit Mathematik kannst du Gleichungen entdecken und aufstellen, aber das heißt nicht, dass sie real ist. Unsere Mathematik ist unvollständig (bestes Beispiel, wir können keine Primzahlen bestimmen) Unsere jetzige Mathematik ist einfach nur ein Modell was uns bei den meisten Fragen und Problemen hilft, mehr nicht (vergleichbar mit dem BOHR'schen Atommodell)

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 - omG -

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Mathematik IST. Unabhängig von allem.

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Kommentar von Garfield0001
21.11.2016, 10:06

... Also auch unabhängig von Zahlen und Maßstäben?

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Hallo matrix

1. Ist Mathe eine Einbildung oder eine Gottesgabe?

2. Warum ist die Evolution mathematisch berechenbar?

3. Gab es die Evolution vor der Mathematik?

Ich habe mal neu sortiert. Nur damit Du nicht den Eindruck gewinnst, ich würde Dich nicht ernst nehmen. Vielleicht gehst Du mal spülen und Zimmer aufräumen. ist wohl eher Dein Metier.

LG

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Die Evolution gab es nicht. Wie könnten in 15000 Jahren 500 neue Arten entstehen?

Macht 30 Jahre im Durchschnitt bis zur Entstehung einer neuen Art
(15000 : 500 = 30)

Normalerweise müsste es tausende von Jahre dauern.

Turbo-Evolution im Viktoriasee
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/buntbarsche-turbo-evolution-im-victoriasee-a-638755.html

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Kommentar von DiegoderAeltere
21.11.2016, 20:46

Macht 30 Jahre im Durchschnitt bis zur Entstehung einer neuen Art
(15000 : 500 = 30)

Diese Rechnung trifft nur für den Fall zu, dass der Stammbaum der 500 Arten (angenommen, dass sie innerhalb von 15.000 Jahren aus einer einzigen Stammart hervorgegangen sind) komplett asymmetrisch ist, sich also immer nur eine von zwei Tochterarten weiter verzweigte.

Nimmt man stattdessen an, dass der Stammbaum der 500 Arten komplett symmetrisch ist, sich also zwei Tochterarten immer gleich häufig verzweigten, sind zum Erreichen der jetzigen Artenzahl nur etwa 9 Artbildungsereignisse pro Linie nötig, die dann im Durchschnitt jeweils über 1.500 Jahre dauerten (15.000 : 9 = 1666,67).

Da der tatsächliche Stammbaum sich irgendwo zwischen diesen beiden Extrema bewegt, beträgt die durchschnittliche Dauer eines Artbildungsereignisses bei den Buntbarschen also zwischen einigen hundert und über eintausend Jahren.

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Kommentar von DarkSepia
24.11.2016, 13:17

Du setzt fälschlicherweise voraus, die Arten hätten sich hintereinander entwickelt.

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die wissenschaft denkt sich nur, daß die evolution zu berechnen ist.

glaube nicht alles, was die sagt!

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Das ist eine philosphische Frage.

Die Antwort auf die Frage "Hat der Mensch die Mathematik entdeckt, oder hat der Mensch die Mathematik erfunden?" gibt es nicht.

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Kommentar von Mausbaer555
21.11.2016, 00:50

*edit: Mit Gott hat Mathematik wenig zu tun. Die String-Theorie beispielsweise sucht nach der "ultimativen Formel" , man nennt sie auch die "Welt-Formel". Interessante Sache ;) Aber das ist nicht Gott, was dahinter steckt, sondern Gesetzte im Raum-Zeit-Gefüge, bzw. Dinge, die wir "beobachten" können.

Vor dem Urknall gab es weder Raum noch Zeit. Folglich auch keine Gesetze, wie z.B. das Massenerhaltungsgesetz. Daher war es möglich, dass Masse in Form von Energie aus dem Nichts entstanden ist (Fluktuation).

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Die Mathematik ist die Erfindung der Menschheit

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Kommentar von AntwortMarkus
21.11.2016, 00:39

Nicht die Erfindung. Es ist eine Entdeckung.

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