Warum ist die deutsche Bahn so überteuert?

10 Antworten

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Eine Kombination aus schlechtem Management und fehlendem Wettbewerb.

Hast Du mal ausgerechnet, was Dein Auto WIRKLICH kostet ? Also Anschaffung geteilt durch genutzte Kilometer, dazu Versicherung, Reifen, Bremsen, sonstiger Verschleiß, Parkticket........

Es ist komfortabler, weil es individueller ist, Ich steige ein, habe einen Sitzplatz und fahre los, wenn es mir paßt. Und wenn ich in einem Stau steh ist es meine Entscheidung, zu wenden und eine andere Strecke zu nutzen. Das klappt bei der Bahn natürlich nicht, man ist irgendwie ausgeliefert. Hat aber eben auch die Vorteile, die hier schon genannt wurden. Man kann entspannen und andere haben den Streß, wie sie die Leute von A nach B bekommen.

Das Problem bei der ganzen Geschichte, die Welt ist zu hektisch geworden, alles muß immer und sofort möglich sein und passieren. Manchmal ist es aber so, das man sich am besten zurücklehnt und wartet. Ein Stau löst sich nicht auf, wenn ich am Stauende wütend umherhupe, genausowenig wie sich die Lok repariert, wenn ich den Zugbegleiter anschreie.

Die Bahn arbeitet an Superspartickets. Leider werden Fluggesellschaften nicht genug besteuert. Kerosin ist immer noch steuerfrei.

DB ist jetzt eine Aktiengesellschaft, früher eben eine Art Staatsbahn mit einem Beförderungsauftrag vs Gewinnabsicht

Flixbus ist fast zu billig, Staus & 100 kmh bei Bussen dauert mit Fahrten zu lange

Die Bahn hat freien Auslauf zur gereinigten Toilette !

Für die 65 km mit 4 Personen lohnt der PKW + Parkhaus .

Kannst du mit Auto für 43,00€ von Hamburg nach München fahren ?

Nein, jegliches Sparticket ist eigentlich viel zu billig. Wenn du bedenkt, dass ein Kilometer Fahrt für einen ICE1 30 Euro kostet, dann zahlt man als Reisender oft sogar zu wenig.

Im Zug hat man den Vorteil, dass man sich nicht ständig konzentrieren muss. Man muss nicht stundenlang angeschnallt sitzen bleiben, kann sich frei bewegen, kann immer essen und trinken, arbeiten, spielen, Filme schauen. Man kann immer aufs Klo gehen (und gegen eine Autobahnraststättentoilette ist eine Toilette in der Bahn wirklich gut), was man im Auto nicht kann. Im Zug sind mehrere Personen, die aber auch dazu beitragen, dass man umweltfreundlicher fährt (je mehr Menschen in einem Zug sind, desto rentabler seine Fahrt).

Dass ein Auto mehr Komfort bietet als der Zug bezweifle ich ziemlich - außer vielleicht als Beifahrer. Aber da kommt dazu, dass man die ganze Fahrt gefesselt ist, was im Zug nicht der Fall ist.

Bedenke, dass die Bahn für jede Strecke bestimmte Gelder bekommt, da der reine Ticketverkauf nicht reicht, um den Betrieb aufrecht zu erhalten. Man braucht Züge, Personal und Infrastruktur, das alles ist sehr kostenintensiv. Dafür muss man sich aber auch nur reinsetzen und chillen - und entspannt nachher wieder aussteigen. Wer jetzt sagt, dass es Zwischenfälle geben kann, wo man nicht mehr entspannt ist - hat man das im Auto nicht?

Erstmal über die Kosten nachdenken, die so eine Bahnfahrt die Gesellschaft kostet. Und erst dann meckern. Unsere Gesellschaft ist zu verwöhnt, denn sie sieht den vorhandenen Service als selbstverständlich und am besten kostenlos. Und da liegt der Fehler, keiner wills zahlen, aber ausgiebig in Anspruch nehmen.

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