Warum ist die Arbeitslosigkeit in den neuen Bundesländern höher?

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4 Antworten

Nach der Wende wurden viele im Osten ansässige Betriebe geschlossen, aufgekauft oder direkt platt gemacht. Dadurch gibt es weniger produzierendes Gewerbe, als in anderen Gegenden Deutschlands und damit weniger Arbeitsplätze. Ich beispielsweise habe im Osten kaum eine Chance auf einen Arbeitsplatz, weil es Jobs, für die man meine Qualifizierung braucht, kaum gibt. In Bayern dagegen bekomme ich ungefragt Angebote anderer Arbeitgeber.

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Fabriken, die es nicht mehr gibt, können natürlich KEINE Arbeitskräfte brauchen: Exemplarisch: Die WELTWEIT beliebten MZ-Motorräder aus Zschopau, werden nicht mehr gebaut. Der ziemlich klägliche Versuch japanische "Bigbikes" zu kopieren, ging gründlich daneben, weshalb diese Firma praktisch nicht mehr existiert. Ähnliches gilt für die Fa. SKET in Magdeburg. Das EINZIGE Beispiel einer geglückten Übernahme durch eine Westfirma sehe ICH in der Burger Knäckebrotfabrik, die heute das leckere "Finncrisp" ein Knäckebrot auf Sauerteigbasis herstellt. Ein paar pfiffige Exprten im Nutzfahrzeugbereich haben es geschafft, das "Multicar" auch weiterhin erfolgreich zu vermarkten.

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weil die ostdeutsche wirtschaft von westdeuschen unternehmen nach der wende totgekauft wurde und es hier einfach nichts mehr gibt. Viele große Arbeitgeber haben ihre werk geschlossen und andere haben hunderte Arbeitnehmer in den letzten Jahren entlassen. Außerdem will im Osten auch keiner mehr neue Unternehmen aufbauen, da die Infrastruktur auch ziemlicher scheiß ist (da sich nicht drum gekümmert wird)

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Grob gesagt ist die Kommunistische Erziehung vielleicht ein Grund, Konkurrenz in der Wirtschaft gab es lange nicht.

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