Warum ist Deutschland einerseits so tolerant und lässt andererseits eine streng patriarchalische Kultur gewähren?

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Ja, ich wundere mich auch. Leider bewegt sich politisch oft erst etwas, wenn es schon eskaliert ist, also wenn es z.B. Tote gegeben hat. Sieht man grade am Beispiel der eingestürzten Autobahnbrücke in Italien; JETZT bewegt sich etwas, obwohl die Missstände seit Jahrzehnten bekannt waren.

Ich selbst befinde mich in der komfortablen Situation, selbst Muslim gewesen zu sein und - immer noch - Perser zu sein, was man mir auch ansieht. Wenn ich also den Mund aufmache gegen den mainstream-Islam, dann unterstellt mir in Deutschland so schnell niemand Fremdenfeindlichkeit.

Meine Familie ist 1979 aus Persien geflohen, weil wir dort eine verfolgte und diskriminierte Minderheit waren: Alevtische Muslime. Wir wissen nur zu gut, wie der Sunniten-Islam seit rund 1400 Jahren mit Andersgläubigen umgeht.

Die Themen Unzucht (was auch immer das sein mag), Unterdrückung der Frauen und Homosexualität sind ja nun auch in Deutschland bis vor wenigen Jahren schwierige Themen gewesen, die z.T. immer noch nicht vollständig bewältigt sind, aber wir arbeiten dran. Was hilft, ist Kommunikation. Also danke dafür, dass Du es ansprichst.

Wenn Du vermeiden willst, dass es erst zu Morden an Homosexuellen kommt - und die werden irgendwann passieren, wenn nichts dagegen unternommen wird - dann könntest Du den Mund aufmachen. Man denke nur mal an die Gürtelattacke kürzlich in Berlin, die einem vermeintlichen Juden galt.

Engagiere Dich politisch! Organisiere Dich und andere Homosexuelle und dann macht aufmerksam auf die Problematik! Seid laut! Macht auf Euch aufmerksam, so dass niemand mehr weghören kann!

Warum man den Islam gewähren lässt, dürfte zumindest teilweise mit der Deutschen Erbsünde "Holocaust" zu tun haben; man ist so damit beschäftigt, bloß nicht rassistisch zu sein, dass man blind wird für reale Gefahren, die der Islam nach Deutschland bringt.

Ein Ex-Muslim

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Das ist ein guter Beitrag, dennoch: "den Islam" gibt es nicht. Es gibt auch nicht "das Christentum". Wir begegnen Menschen, die als Individuum muslimisch, christlich oder atheistisch (oder anders religiös orientiert) sind.

Unser Rechtssystem sichert Menschen als individuellen Wesen Rechte zu, nicht abstrakten Einheiten wie dem Christentum oder dem Islam.

Wenn ich einem Syrer (oder einem Perser - ich kenne mehrere) begegne, begegne ich nicht dem Islam, sondern einem einzelnen Menschen, der muslimisch ist (es gibt auch syrische Christen, das nur am Rande). Ein Mensch ist durch viel mehr gekennzeichnet als nur seine Religionszugehörigkeit.

Unser Rechtssystem kann nur Taten ahnden, aber nicht Gesinnungen. Und da bin ich froh drum. Ich stimme dir aber darin zu, dass Homosexuelle sich konstruktiv wehren sollten. Und da helfe ich ihnen auch (indem ich z.B. auch bei Christen dafür werbe, in diesem Punkte offener zu sein, und nicht so altmodisch). 

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@OlliBjoern

Ich weiss nicht, ob Du mir den Islam erklären kannst. Natürlich gibt es etliche islamische Glaubensrichtungen mit wiederum unterschiedlichen Auslegungen (Rechtsschulen) zuzüglich der individuellen Interpretationen. Grundlage aller islamischer Richtungen ist und bleibt jedoch der Quran und für den mainstream-Islam (Sunnitentum) eben auch die hadithe. Und da der Islam weitaus mehr den Alltag des Gläubigen bestimmt, als man das vom Christentum her kennt, ist es auch legitim, hier über "den Islam" zu schreiben, dem hinsichtlich Homophobie bzw. Schwulen-/Lesben-Feindlichkeit Einhalt geboten werden muss. Es sind die hadithe, die ein solches inakzeptables Denken und Handeln vorschreiben; wenn das nicht von allen Sunniten umgesetzt wird, dann idR aus Unkenntnis.

Auch habe ich nicht von Ahndungen geschrieben, sondern von politischer Öffentlichkeitsarbeit. Und diese soll sich nicht gegen Muslime richten sondern gegen eben diese inakzeptablen Auswüchse.

Vor diesem Hintergrund verstehe ich Deinen Kommentar nicht.

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@DottorePsycho

Ich kann nicht stellvertretend für "das Christentum" schreiben, und du nicht für "den Islam". Es mag ja sein, dass es Hadithe gibt, aber wie viele junge Muslime, die hier in Deutschland wohnen, richten ihr Verhalten tatsächlich danach aus? Wieviele kennen diese überhaupt?

Es gibt unterschiedliche Bildungsstände - es gibt sehr gebildete Muslime (gerade auch unter Iranern), und es gibt Muslime, die ihre eigene Religion kaum kennen. Und es gibt viele Verhaltensweisen, die von der Erziehung her bestimmt sind, nicht alleine durch die Religion.

Sicher steht auch im Koran irgendwo, dass man nicht stehlen sollte - dennoch gibt es muslimische Jugendliche, die das tun. Es geht nicht nur um Religion, sondern auch um soziale und wirtschaftliche Zusammenhänge. Und um Fragen des Milieus, der Bildung, der Chancen in der Gesellschaft.

Nicht alles, was ein muslimischer Jugendlicher tut oder lässt, ist vom Islam bestimmt. Von "gegen Muslime richten" schrieb ich ja auch nichts, ich schrieb nur, dass man nicht alles auf "den einen Islam" schieben kann, wenn sich Menschen auf eine bestimmte Art und Weise verhalten. Dass islamische Lehren auch eine Rolle spielen, ist sicher richtig - da gebe ich dir ja recht.

Ich meine ja nur, dass man nicht nur monokausal denken sollte.
Der Islam ist ein Faktor, es gibt auch andere Faktoren.

Ich bin überzeugt davon, dass die vielen Identitätskrisen, die gerade junge Deutsch-Türken haben, nicht viel mit den Hadithen zu tun haben, vielmehr mit sozialen Faktoren. Die Diskussionen um Mesut Özil haben nur ganz am Rande mit dem Islam zu tun. Nicht sein "Islam" war das Problem, sondern sein Verhalten.

Es gibt Muslime, die Alkohol trinken (dürften sie das überhaupt?). Und es gibt Muslime, die das nicht tun, weil sie den Islam strenger auslegen. Diese Unterschiede gibt es doch. Probleme entstehen eher durch die strengen Auslegungen, dennoch zeigen liberale Muslime, dass es auch anders gehen könnte.

Dass Aufklärung nötig ist: da bin ich völlig bei dir. Aber man kann ja kaum bestreiten, dass sich auch Muslime höchst unterschiedlich verhalten (Hadithe hin oder her).

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@OlliBjoern

Nein, ich kann nicht FÜR den Islam sprechen, aber ich kann ÜBER den Islam sprechen. Kann ich, weil ich fundamentale Einblicke in die Materie habe, die Dir - wie hier zu sehen - fehlen.

Von den hadithen dürften 99,999% aller Muslime Kenntnis haben. Und insbesondere hinsichtlich der hier angesprochenen Themen besteht da kein Zweifel. Du kannst Dir das vielleicht nicht vorstellen, aber der Islam bestimmt Großteile des Alltags eines Muslimen, und wo Unklarheiten bestehen, wird der Islam zu Rate gezogen, nicht die Mama, kein Lexikon und auch nicht die Carta für Menschenrechte der Vereinten Nationen.

Ich bin Psychotherapeut und denke ganz gewiss nicht "monokausal"; es gehört vielmehr zu meinem Beruf, in alle möglichen und unmöglichen Ecken zu denken und zu forschen auf der Suche nach Erklärungen und Lösungen. Allerdings sind die sozialen Faktoren, die Du da ansprichst, bei Muslimen zwingend mit dem Islam verknüpft. Nochmal: Der Islam bestimmt den Alltag eines Muslimen. Unbedingt. Tut er das nicht, hast Du es mit einem Apostaten zu tun.

Natürlich gibt es solche und solche Muslime. Ob da nun aber einer Alkohol trinkt oder nicht, ist nicht relevant. Zum einen gibt es Quran-Verse, die das explizit erlauben (diese sind allerdings wenig bekannt), zum anderen gehört es zum Leben dazu, Regeln zu übertreten. ABER: Der dem Islam gegebene Rassismus, die Homophobie und die patriarchalische Grundhaltung sind sunnitisches Allgemeingut; das ist so wenig wegzudiskutieren wie der Verzicht auf Fleisch bei einem Vegetarier. Hat schonmal ein Vegetarier Fleisch gegessen? Klar. Das soll schonmal vorgekommen sein .....

Unterschiedliches Verhalten auch bei Muslimen? Ja natürlich. Größtenteils liegt das daran, dass sie unterschiedlichen Richtungen (Sunniten Schiiten, Aleviten etc) angehören, desweiteren weil es auch innerhalb dieser Gruppierungen unterschiedliche Rechtsschulen gibt und zu guter letzt weil jeder Mensch sich in den unterschiedlichsten Nischen der Unklarheit mitunter seine eigene Religion bastelt. Aber in den grundlegenden Themen besteht nunmal größtenteils Konsens. Innerhalb des mainstream-Islams (Sunnitentum) sowieso - und von dem und nur von dem hatte ich geschrieben. Ja, Sunniten richten ihr Leben nach den hadithen aus. Nicht alle, aber ganz gewiss fast alle. Du kannst sie ja eh nicht unterscheiden. Woher willst Du wissen, dass Du es mit einem Sunniten zu tun hast oder mit einem Aleviten, der die hadithe ablehnt oder mit einem orientalen Apostaten, wie ich einer bin (und ich verhalte mich natürlich ganz anders). Sunniten heissen Sunniten, weil sie sich an der "sunnah des Propheten" orientieren. Diese sunnah beinhaltet alle hadithe.

Ein Elektromotor läuft mit Strom. Ein Sunnite läuft mit hadithen.

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Keine Ahnung woher du das haben sollst, aber du wirst als Perser niemals Alevite sein. Alevilik ist eine anatolisch-türkmenische Subgruppe der Shiat Al-Ali, geformt durch Haci Bektas Veli, den Türkmenischen Dichtern und sogar dem sunnitischen Mevlana. Du bist Shiite, kein Alevite.

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@DottorePsycho

Kleiner Nachtrag: Im Iran leben auch heute noch ca. 1,2 Mio Aleviten. Das nicht zu wissen, ist verzeihlich. Aber dass Du mir erzählen willst, was ich bin oder nicht bin, ...... ohne weitere Worte ......

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Tja, das ist eine gute Frage. Warum lassen wir weiterhin unser patriarchisches System gewähren? Inzwischen sollten wir doch bekannt sein, dass das Patriarchat Schaden zufügt.

Aber mir fällt auf, dass du mit deiner Frage die Flüchtlinge meinst und nicht unser eigenes patriarchisches System meinst, dass nach wie vor besteht.

Deine Angst dich offen irgendwo zu zeigen, kann ich nachvollziehen. Immerhin sind die Angriffe auf die LGTB-Gemeinde angestiegen. Das ist ein Problem.

Nur vermutest du die Angreifer in der falschen Ecke:

Den Angaben zufolge waren 35 der 130 Delikte politisch rechts motiviert, bei einem Fall wurde "Ausländische Ideologie" als Grund angegeben, in vier weiteren war es "Religiöse Ideologie". Die restlichen 90 Fälle waren keinem Motiv zuzuordnen.

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-08/homophobie-deutschland-attacken-schwule-lesben

Meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass die Personen, die eine rassistische Denkweise pflegen oftmals auch gleichzeitig eine homophobe und frauenfeindliche Denkstruktur pflegen.

Wenn man sich ansieht, was das Programm der Partei, die sich am meisten gegen Flüchtlinge stellt, zu Homosexuelle sagt, wird schnell klar, dass man der LGTB-Gemeinde nicht helfen mag. Eher im Gegenteil... Gegen Ehe für alle, gegen Aufklärungsunterricht in der Schule...

https://www.queer.de/detail.php?article_id=28387

Gegen Homophobie zu sein ist in ihren Augen vermutlich nur dann ok, wenn man gleichzeitig damit gegen Fremde wettern kann.

Der Artikel streift auch kurz Frauenrechte. Auch der Hass auf Frauen nimmt zu. Zumindest ist das mein Gefühl. Wobei, wenn ich mir Ereignisse, wie diese hier ansehe, stehe ich mit meinem Gefühl nicht alleine.

https://www.sueddeutsche.de/panorama/anschlag-mit-lieferwagen-womoeglich-trieb-frauenhass-den-attentaeter-von-toronto-1.3956493

Ich kann mich nicht erinnern, dass es so etwas jemals gegeben hätte.

Jedoch möchte ich anmerken, dass man anhand der Kleidung einer Frau nicht messen kann wie emanzipiert und frei diese ist. Ist es nicht auch Sexismus, wenn man anhand der Kleidung Frauen eine gewisse Geisteszuhaltung zuspricht? Sind denn dann somit alle Frauen in Miniröcken Feministinnen?

Ich will Sexismus und Homophobie generell bekämpfen, egal ob dieser Mensch nun Christ, Atheist oder Muslim ist. Ich habe auch ein Problem mit Rassismus. Toleranz ist eben keine Einbahnstraße.

Wir benötigen eine Sensibilisierung, wie wir miteinander umgehen. Daher halte ich auch Aufklärungsunterricht in der Schule unverzichtbar, um zu zeigen, dass Homosexualität genauso normal wie ist Heterosexualität ist. Damit niemand mehr, der ein homosexuelles Pärchen händchenhaltend sieht, sagt, dass Homosexuelle uns ständig ihre Sexualität unter die Nase reiben müssen und dabei die ganzen heterosexuellen Pärchen übersieht, die sich öffentlich küssen.

1) es ist auch bei Christen immer noch nicht üblich, LGTB zu akzeptieren. Ich habe mit vielen gesprochen (ich selber bin da liberal), man akzeptiert zwar den Menschen, besteht aber darauf, sündiges Verhalten auch weiterhin so bezeichnen zu dürfen.

Eigene Kinder werden oft von Leuten ferngehalten, von denen man weiß, dass sie nicht "der Norm" (eigentlich ein furchtbares Wort) entsprechen. Alles schon gelesen hier auf GF. Auch Adoption von Kindern wird da sehr oft kritisch gesehen.

Immer noch. Ich bin da anderer Meinung, ich weise nur darauf hin, dass die Akzeptanz auch da nicht so rosig aussieht, wie du es darstellst.

2) ich verstehe durchaus, wenn man sich da gegen muslimische Sichtweisen wehrt. Dennoch: der Nebensatz "dass streng patriarchalische fremde Kulturen sich ausbreiten" klingt für mich auch irgendwie so, als würdest du wünschen, "die Ausbreitung von Kulturen" zu unterbinden.

Das geht natürlich so nicht.

Man kann Verhaltensweisen sanktionieren (und Denkweisen aufklären), man kann aber nicht ganze Kulturen ablehnen (weil man davon ausgeht, dass sie sich nach einem bestimmten Schema verhalten - du möchtest ja auch nicht, dass man dein Verhalten nach einem Schema voraussagt).

Ich bin da sachlich ganz bei dir, nur methodisch kann man da nicht "Kulturen ablehnen", sondern muss aufklären. Bei Muslimen, aber auch bei vielen Christen (leider immer noch).

Du hast absolut recht, Diskriminierung trifft man zurzeit an jeder Ecke: Diskriminierungen gegen LGTB, gegen Frauen, (auch Männer werden teils diskriminiert), Diskriminierung von Menschen aus anderen Ländern und mit anderer Hautfarbe bzw Religion usw. - Von einem Toleranzideal sind wir weit entfernt. Dennoch ist Deutschland im Vergleich zu vielen anderen Ländern immer noch seehr tolerant (Bsp China, Saudi Arabien,...).

Unabhängig davon meine persönliche Erfahrung: ich als bisexuelle Frau mit syrischem (auch bi) Freund habe bisher so gut wie keine Ausgrenzung aufgrund meiner sexuellen Orientierung erfahren. Auch als ich früher mit meiner Ex-Freundin draußen unterwegs war, haben einige maximal blöd geglotzt, ansonsten nix. Aber ich glaube dir gern, dass das nicht immer/überall so ist. Mein Freund (nicht-Moslem, aber ja doch irgendwie kulturell geprägt) fand meine Bisexualität von Anfang an OK. Hat auch gleich gesagt, dass er selbst ebenfalls leichte bi-Neigungen hat. Für IHN wäre es allerdings n Problem, wenn er einen männlichen Partner hätte - seine Landsleute würden das wohl größtenteils nicht akzeptieren und seine Familie ebenso nicht. Und das finde ich wirklich schlimm! Ob das nun mit Religion, patriarchalischem Weltbild oder allgemein mit Kultur zusammen hängt, kann ich nicht eindeutig sagen. Fakt ist aber, dass es immer und überall Ausnahmen gibt. Und Fakt ist auch, dass Bildung und Aufklärung meist der Schlüssel zu Toleranz und gegenseitigem Respekt sind.

Eine 100%ig tolerante Gesellschaft wird wohl leider für ewig eine Illusion bleiben. Denn in jedem Land, jeder Gesellschaft und jeder Religion wird es immer Menschen geben, die sich gegen irgendetwas "sperren". Andererseits gut so, sonst gäbe es keine Meinungspluralität mehr.

Fazit: Dass Hassverbrechen unbedingt geahndet werden sollten, steht fest. Dass jeder Mensch so leben und lieben sollte, wie er/sie möchte, steht auch fest. Dass alle Menschen tolerant sind, ist (leider) ein bloßes Ideal.

Dir und deiner Freundin alles Gute!

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Oh das ist eine gute Frage.....leider habe ich darauf keine Antwort. Vielleicht kann man sich aber anderen Ländern gegenüber mehr damit brüsten weltweit zu agieren als nur im eigenen Lande.

Mir macht es auch Sorgen, was für ein intolerantes Frauenbild und auch Gesamtmenschenbild sich hier breit macht.

Ich zähle runter 3,2,1.....dann kommt die Nazikeule. ;-) Aber ich denke auch, dass die Menschen hier anfangen müssen den Mund aufzumachen. Sonst haben viele umsonst gekämpft und auch evtl. ihre Leben gelassen um all diese eigentlich selbstverständlichen Freiheiten zu erreichen.

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