Warum ist der Rückgang der Artenvielfalt eine Gefahr für die Erhaltung des Lebens?

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5 Antworten

Ein System enthält eine Gewissen Anzahl von Arten. Werden nun Arten in diesem System ausgelöscht, können neue Arten deren Plätze einnehmen. Aber von der ausgestorbenen Art hingen nun auch andere Arten ab. Nehmen wir eine beliebe Fliegenart, diese diente nun Vöglen und Spinnen als Nahrung. Die neue Art könnte nun aber giftig für Vögel sein, daher fehlt den Vögeln nun ein Teil ihrer Nahrung.

Das ist soweit aber nicht das Problem und es passiert auch jedezeit, auch ohne Menschenhand. Das Problem ist wenn nun Arten sterben und durch eine bereits im System vorhandene Art ersetzt wird. Diese Art könnte eine Dominanz erreichen. Nehmen wir an dies passiert in mehreren Fällen, dann haben wir ein Artenarmessystem. Ändert sich nun aber das System (Temperatur, Feuchtigkeit oder so) könnten die Arten damit vielleicht nicht umgehen. Sie sterben aus, dass Problem sie waren ein Hauptteil des Systems.

Was ich damit sagen möchte: Je mehr Arten in einem Ökosystem leben, desto wahrscheinlicher ist es, dass Arten vorhanden sind die mit einer Änderung im Ökosystem umgehen können.

Daher ist die Verarmung von Arten als kritisch an zu sehen, zumindest für die Lebenswelt wie sie existiert. Eine totale Auslöschung würde nicht von der biologie herkommen sondern aus Naturkatastrophen.

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Weil der Rückgang der Population der einen Art oder gar ihr Aussterben immer auch andere Arten direkt oder auch indirekt beeinflusst. Die gesunden Bestände aller Spezies in einem Ökosystem verleihen diesem seine Stabilität. Werden die Bestände gestört, kommt es aus dem Gleichgewicht.

Bestes Beispiel: die Bienen. Wenn sie aus unserem Ökosystem verschwinden sollten, stirbt ein Großteil der Blütenpflanzen ebenfalls aus, weil sie sich nicht mehr vermehren können. Das hat dann wiederum drastische Auswirkungen auf alle Tiere, die sich nur oder vor allem von diesen Pflanzen ernähren (auch wir Menschen!) und damit schlussendlich auch auf die Beutegreifer, die sich von den Pflanzenfressern ernähren.

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Jede Art, sei es Tier oder Pflanze, erfüllt eine bestimmte Aufgabe in dem Ökosystem, wenn immer mehr Arten aussterben, bricht dieses System zusammen.

Ein Beispiel: Es gibt keine Vögel, die Ungeziefer fressen, die Käfer verbreiten sich schnell und fressen Waldbestände auf, die uns mit Sauerstoff versorgen.

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Der derzeitige Rückgang der Artenvielfalt durch den Menschen ist zwar tragisch, bedroht das Leben an sich aber in keinster Art und Weise.

Im Laufe der Evolution hat es schon mehrmals ein Massenaussterben gegeben, wobei bis zu 90% aller Arten ausstarben.

Das Leben wandelte sich, aber es hörte nicht auf.

Wenn wir also glauben, wir könnten das Leben auslöschen, sind wir zu allem Überfluß auch noch größenwahnsinnig.
Wir können es allerdings schaffen, uns selbst die Existenzgrundlage zu entziehen. Das ist mit dem Schnack gemeint, ´daß wir den Ast absägen auf dem wir sitzen.

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Kommentar von Lurando
04.11.2016, 09:21

Es tut mir Leid, aber ich sehe vom Fragensteller keinerlei Hinweis darauf, dass der Mensch am Artensterben schuld ist. Und auch sehe ich kein Hinweis das wir das Leben auslöschen sondern es gefährden.

Eigentlich ein schöner und guter Hinweis das es bereits Massenaussterben gab. Jedoch fehlt mir die eigentliche Beantwortung der Frage und es ist eine (für mich) unnötige Rechtfertigung für das menschliche handeln vorhanden.

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V. Lersaque sagt Vor den WARUM kommt das OB.

Der Marquis du Mersaque sagt Das Leben wird auch den Menschen überleben.

Was war also deine Frage?
Die ist keineswegs "eindeutig".

Arten sterben aus, durch die Schuld der Menschen.

Das Leben hat schon schlimmeres überlebt als den Menschen.

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Kommentar von Lurando
04.11.2016, 09:26

Wie schon bei Dackodil erwähnt, in der Frage wurde dem Menschen nicht die Schuld gegeben. Sie war eine reine Betrachtung von Prozessen in der Natur. OB artenarme Ökosysteme das Leben in diesem Ökosystem gefährden? Eindeutig ja! Ich denke die Frage ist ziemlich deutlich und gut zu beantworten. Schafft anscheind aber nicht jeder eine Biofrage zu beantworten und haut trotzdem seinen Senf dazu.

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