Warum ist der Prophet ein Vorbild (presentation)?

8 Antworten

Er hat zumindest den Status der Frau verbessert in Arabien, was ich heute schon einmal schrieb:

Die heute weit verbreitete Ansicht, der Islam habe den Status der Frau verschlechtert, trifft zumindest im Frühislam kaum zu. Die islamischen Reformen des 7. Jahrhunderts verbesserten teilweise die Rechte der Frauen, soweit sie die  Ehe, die  Scheidung und das  Erbrecht betreffen. [7] In anderen Kulturen, einschließlich Europas, hatten Frauen nicht derart verbesserte Rechte, sondern bekamen sie meist erst Jahrhunderte später. [8] Das  Oxford Dictionary of Islam erwähnt für  Arabien auch das Verbot der  Kindstötung – insbesondere die Tötung von Mädchen kurz nach der Geburt – und Anerkennung der Frau als  Rechtsperson vor dem Gesetz. [9] „Die  Mitgift, bis dahin ein Preis der an den Vater (des Mannes A.d.Ü.) gezahlt wurde, wurde umgewandelt in eine Gabe, die die Frau als Teil ihres persönlichen Eigentums behalten konnte“. [10] [7]
Nach Einführung des islamischen Rechts ( Scharia) wurde die Ehe nicht länger als Status gesehen, sondern eher als ein ziviler  Vertrag mit dem notwendigen Einverständnis der Frau. [10] [7] [9] Sie bekam Erbrecht in einer patriarchalen Gesellschaft, in der zuvor nur männliche Verwandte erben konnten. [7] Dem gegenüber steht jedoch die Geschichte von  Chadīdscha bint Chuwailid, der ersten Frau von Mohammed, die als Unternehmerin und Kauffrau und Erbin einer Karawanserei über ein großes Vermögen bestimmte, welches ihr auch nach der Heirat noch gehörte und welches erst nach ihrem Tod an Mohammed überging.  Annemarie Schimmel sieht in der Einführung der Scharia einen großen Fortschritt: Die Frau habe – zumindest nach dem Buchstaben des Gesetzes – das Recht, über das zu verfügen, was sie in die Familie eingebracht oder durch eigene Arbeit verdient hat. [11] Laut  W. M. Watt hatten arabische Frauen kein Recht auf  Eigentum und galten als Eigentum des Mannes (ähnlich wie bei den  Samburu in Kenia). Wenn der  Ehemann starb, ging alles zu den Söhnen. Mohammed habe den Frauen gewisse Rechte und Privilegien in der Sphäre der  Familie, Ehe, Bildung und ökonomischen Unternehmungen gegeben. [12]
Spätere Entwicklungen haben diese frühen Errungenschaften teilweise eingeengt, etwa im  Wahhabismus oder – in neuerer Zeit – in Bestrebungen des  Islamismus, wie sie zum Beispiel besonders in den pakistanischen  Hadood Ordinances zum Vorschein kommen. Verschiedene regionale Allianzen kämpfen (vorerst eher erfolglos) dagegen an, beispielsweise die afghanische Frauenorganisation  RAWA und die 1990 von Christen, Sikhs und Hindus gegründete  All Pakistan Minorities Alliance.

Dankeschön!

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Den Titel „Prophet“ lasse ich weg, weil Muhammad für mich kein Prophet ist.
Muhammad hat sich z.B. positiv gegen den Rassismus eingesetzt. Mir fallen ansonsten zu Muhammad fast nur negative Argumente ein. Du könntest vielleicht erwähnen, dass er Geschlechtsverkehr mit einer 9-Jährigen hatte, aber das kommt wahrscheinlich bei den meisten nicht so gut an. Deswegen solltest du dein Vorbild nochmal überdenken. Ich kann mir nämlich unmöglich vorstellen, dass sich jemand einen Pädophilen als Vorbild nimmt.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Habe mich ausgiebig beschäftigt. Islam und Christentum
ich habe einen Arbeitsauftrag bekommen bei dem wir über unser Vorbild eine kleine presentation halten sollen

Möchtest du nur seine positiven Handlungen aufzeigen - oder auch seine negativen und präsentieren, wie und wann man ihn zum Vorbild nehmen kann?

Vielleicht solltest du dir ein anderes Vorbild suchen? Denn wenn man ein Vorbild hat, ein Idol, dann weiß man sehr viel über diese "Person" und befürwortet was sie denkt und tut. Und nur du kannst für dich sagen, was du so besonderes an deinem Vorbild findest.

Der Prophet Muhammed ist absolut nicht mein Vorbild und ich hätte nichts, was dir weiterhilft zu berichten.

Dankeschön😊

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Das übliche Weißwaschen.

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