Warum ist der Mensch per se gierig?

8 Antworten

Der Mensch ist von Grund auf so programmiert, dass er im Überlebenskampf bestehen kann. Dazu gehört auch eine materielle Vorsorge mit den Dingen, die er zum Leben braucht. In welchem Ausmaß er aber das betreiben muss um nicht zu übertreiben (also gierig zu sein), muss er Kraft seines Verstandes entscheiden. Doch ausgerechnet damit hat die Natur nicht jeden Menschen mit der dazu erforderlichen Menge ausgestattet. Leider. Auch ich wäre gerne intelligenter als ich bin. Es reicht aber aus um damit zufrieden und vor allem nicht gierig zu sein.

Ob der Mensch per se gierig ist, ist umstritten. Es gibt verschiedene Auffassungen des Naturzustands, von Hobbes bis Rousseau. 

Einige geben der aktuellen Gesellschaftsordnung die Schuld dafür, dass der Mensch gierig ist. Sie sagen, dass der Mensch ein Trieb hat, sein Überleben zu sicher, weshalb er immer nach materiellen Gütern strebt. Diese werde heute missbraucht, um die Wirtschaft anzukurbeln. Das würde erklären, warum der Mensch heute nach Dingen strebt, die er einfach nicht braucht. 

Wer sagt das? Was heißt per se? Was heißt "gierig"? Ist überleben wollen schon gierig. Werden da die Begriffe nicht schon so hingebogen, dass hinterher nur die böse Welt herauskommt? Unsere Sprache ist ein verlogener Konstruktionsbaukasten. Gib vor, was rauskommen soll und gib dann nur die Bausteine ins Spiel, die in scheinlogischer Reihenfolge zum gewünschten Ergebnis führen. Sprachspiel der ideologischen Art. Nein danke.

Menschen sind Tiere ,plus Intelligenz.Was ich hab das hab ich,machen viele Raubtiere und Vögel so,warum sollte es bei Menschen anders sein? ^^LG

Kann mich den Antworten nur anschließen:

der Mensch ist auch bloß ein "Tier"

Das Schlimme ist, er ist schlimmer als Tiere es sind.

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