Warum ist der Mensch asozialistisch?

6 Antworten

Soziale Gerechtigkeit fordern meistens die ganz unten in der Nahrungskette, weil sie davon profitieren würden, ohne etwas dafür tun zu müssen, würde man es einführen und die wohlhabenden fürchten sie, denn sie verlieren dadurch und bekommen das Gefühl, dass es abgestraft wird, wohlhabend zu sein, obwohl sie gefühlt nicht moralisch falsch gehandelt haben.

Mit Verlaub - das ist Unsinn.

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Ich bin bei der Deutschen Kommunistischen Partei. Mit dem bedingungslosen Grundeinkommen z.B. im Moment, wäre es nur fair, denen ein paar Stimmen zu geben. Außerdem sagen die, das man mit dem Kommunismus Kriege verhindern kann. Ich glaub Hobbs hat gesagt, solange wir Besitzansprüche stellen, werden wir uns bekriegen, weil dann einer mehr will als der andere. Was ich ja nicht verstehen kann. Deswegen sollten wir aber alles teilen. Die bisherigen Kommunistischen Staaten sind daran gescheitert, dass sie keine kommunistischen Staaten waren, da hast du recht.

Die Jünger von Jesus haben in einer besitzlosen Gemeinschaft gelebt und es muss eine sehr produktive Zeit gewesen sein.

Ich hab mal das erwirtschaftete Weltvermögen pro Monat durch die Anzahl der Menschen geteilt und es wären 4500 für jeden. Ich hab aber auch mal gelesen, dass ein kleines Gefälle gut ist für den Ehrgeiz einer Gesellschaft. Also mindestens 1000 und maximal für Menschen mit viel Verantwortung 7000 oder so?

So gut funktioniert der Kapitalismus nicht. Wie Marx vorhergesagt hat, werden die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer. Heutzutage verdient man mit Social Media und Kunst mehr als mit echter Arbeit.

Gab letztens eine Doku-Reihe von arte zum Kapitalismus der letztlich für die armen Länder dieser Welt immer noch moderne Sklaverei bedeutet. Vielleicht sollte der Markt für die Bougoisie nicht grenzenlos wachsen dürfen.

Der Bauarbeiter arbeitet genau so hart und härter als der Arzt oder Anwalt. Den Job will doch heute keiner mehr machen.

Gute Frage, warum wir uns nach Anerkennung sehnen. In der Bibel steht, dass man aushalten soll, bis Gott einen im nächsten Leben belohnt, wenn man hier zurück gesetzt wird. Wenn also dein Bedürfnis nach Anerkennung nicht erfüllt wird, sollst du dir nicht selbst Recht verschaffen. Sondern warten, bis Gott es tut, vielleicht halt erst im nächsten Leben. Ich denke aber viele Menschen können auch gut auf Anerkennung verzichten.

Aufopferung für die Gesellschaft finde ich eine schöne Lehre, gute Idee.

Woher ich das weiß:Recherche

Der Lohn für die eigene Arbeit wandert entweder in die eigene Tasche - oder irgendwo anders hin, worauf ich nur begrenzten Einfluss oder Zugriff habe.
Da behalte ich doch lieber, was mir zusteht und bestimme selbst, was ich damit mache.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ehemaliger Kommunalpolitiker und Mandatsträger

Ich rede nicht von Steuererhöhungen, sondern von Lohnsenkungen. Theoretisch verdient jeder den gleichen Betrag.

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@footballer10

Wenn das so ist, strengt sich keiner mehr an: Er hat ja ein sicheres Einkommen, egal, wieviel er arbeitet.
So enden denn auch die sozialistischen Experimente: Es hat zwar jeder das Gleiche, aber alle haben wenig.

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@zalto

Wenig ist relativ. Das ist der Knackpunkt. Was viel und was wenig ist, wird von der kapitalistischen Gesellschaft vorgegeben.

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@footballer10

Das ist auch ein wohlbekannter Sozialismus-Effekt: "Wir haben langfristig das bessere System, aber die Leute werden in der Zwischenzeit vom bösen Kapitalismus verführt, wo sie mehr haben können. Was tun? Lasst sie uns im Land einsperren, nicht mehr ausreisen, am besten wir bauen eine Mauer!" Nein danke!

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@zalto

Zwangsläufig muss es zu Liberalismus und Kapitalismus kommen. Das ist die menschliche -- vielleicht sogar existentielle -- Evolution. Dennoch haben wir die Kapitalismus-Brille auf. Wir sehen die Dinge aus einer Welt heraus, die vom Kapitalismus geprägt ist.

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Weil der Sozialismus nicht funktionieren kann, er wird immer fallen.

Woran liegt das? Nunja man beginnt im Sozialismus, die Marktmechanismen zu verbannen. Doch dadurch, dass es keine Preise gibt, kann man nicht mehr wissen wie knapp ein Gut ist. Selbst wenn man alle Menschen mittels einer Umfrage ausfragen würde, ginge das trotzdem nicht, denn viele Menschen entscheiden sich meist sekunden voher was sie nehmen und nicht und wissen vielleicht gar nicht, was sie einmal wollen.

https://youtu.be/FGOaSj5PWYA

https://youtu.be/zkPGfTEZ_r4

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Anarchokapitalist, Voluntarist, Anarchist, Libertärer

Die Menschen denken bei Sozialismus immer an DDR und Sowjetunion. Und sehen nicht, das alle davon profitieren würden. Oder sie wollen lieber daran glauben, dass sie reich werden, auch wenn die Wahrscheinlichkeit unglaublich gering ist. Ich kann es nicht wirklich nachvollziehen...

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Mehr linke Politik und ein bisschen Kommunismus schadet nie

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