Warum ist der magnetische Nordpol der Geografischer Südpol?

6 Antworten

Das Magnetfeld der Erde ist nicht stabil. Es unterliegt Schwankungen, sowohl auf lokaler, als auch auf globaler Ebene. Dies schließt sogar mit ein, dass es sich im Rahmen vieler Jahrtausende (vermutlich sogar ganzer Jahrhunderttausende) immer wieder mal umkehrt.

Wir leben also in einer Phase, wo der magnetische Nordpol sich nahe dem geographischen Südpol befindet. Würden wir um die 100'000 Jahre früher oder später leben, befände sich der magnetische Nordpol vermutlich nahe dem geografischen Nordpol.

Der Grund weshalb sich die magnetischen Pole auf den Polarkreisen und nicht auf den geografischen Polen befinden, liegt an der Bahnneigung der Erde, denn die Rotationsachse ist gegenüber der Ebene ihrer Umlaufbahn um die Sonne geneigt, wobei dieser Neigungswinkel dem Winkel der Abweichung der Polarkreise von den geografischen Polen und der Wendekreise vom Äquator entspricht. Das Magnetfeld ist, im Gegensatz zur Erde, immer so ausgerichtet, dass die Achse des Magnetfeldes senkrecht zur Ebene der Umlaufbahn der Erde um die Sonne ist. Positiver Effekt dieser Ausrichtung des Magnetfeldes ist, dass das Leben auf der Erde immer möglichst optimal vor Sonnenstürmen ist.

Es stimmt,dass diese pole verschieden sind. Das lässt sich so schwer erklären,vielleicht findest du bei Youtube was. Das hängt mit den Magnetfeldlinien zusammen.

Die Bezeichnung magnetisch Nord bzw. Süd ist willkürlich.

Für den Permanentmagneten gilt: als magnetisch Nord wird bezeichnet , wo die Feldlinien austreten und umgekehrt, als magnetisch Süd wird bezeichnet wo die Feldlinien wieder eintreten. Man hätte auch die umgekehrte Definition wählen können, man hat aber die Richtung der Magnetnadel als Nord bezeichnet, da die Richtung im Erdfeld nach Norden zeigt. Der Magnetpol in der Arktis ist also ein Ort wo die Feldlinien wieder in die Erde eintreten und damit magnetisch Nord. In der Antarktis treten die Feldlinien aus der Erde aus und ist damit magnetisch Nord.

Mit den geographischen Polen hat das alles nichts zu tun, den diese bezeichnen den Ort der Drehachse.

Im Laufe der Geschichte polt sich alle 800'000 Jahren das Magnetfeld der Erde um. Feststellen kann man das an eisenhaltigen Ergussgesteinen aus Vulkanen. Mit dem Erstarren wird die Ausrichtung der magnetischen Dipole eingefroren. Diese Umpolung erfolgt über eine Abschwächung des Magnetfeld, dann der Nulldurchgang und wieder Erstarken des Magnetfeldes. Während des Nulldurchgang, der einige Tausend Jahre dauert, ist die Erde dem Sonnenwind und anderer Weltraumstrahlung schutzlos ausgeliefert. Es werden besonders viele Mutationen in den Genen erwartet. Möglicherweise war jeder Nulldurchgang ein Evolutionssprung.

ja das stimmt und es liegt daran, dass der magnetische nordpol sich bewegt. er ist auch nicht direkt beim südpol sondern etwas verschoben

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