Warum ist der Kinderbuchautor Robert Habeck Wirtschaftsminister geworden?

6 Antworten

Wir hatte einst sogar einen Außenminister, der nur eine Taxilizenz als Abschluss hatte.

Die wichtigste Eigenschaft ist, dass man es schafft, das Wahlvolk von seinen Ideologien, Zukunftsperspektiven und Umsetzungsqualitäten zu überzeugen. Das geht auch mit viel Parteiarbeit, Rhetorik und Eloquenz.

Woher ich das weiß:Hobby – Kommunalpolitik und Themen bis auf Landtagsebene

Es ist ein wichtiger Grundbaustein unserer Demokratie, dass man gewählt werden kann, ohne besondere formelle Voraussetzungen zu erfüllen, bzw. nur wenige (man muss 18 sein, keine Straftaten, Deutsche Staatsbürgerschaft...).

Wäre das anders, wäre das ein Rückschritt in vergangene Zeiten, wo man beispielsweise nur was zu sagen hatte, wenn man zufällig in eine adlige Familie reingeboren wurde, beispielsweise.

Als Minister kann man - aber man muss nicht - ein dezidierter Fachmann seines Bereiches sein, da ein Minister tatsächlich keine wirkliche "fachliche" Arbeit leistet. Ein Minister ist das Bindeglied zwischen der Politik, die eine bestimmte Richtung vorgibt und den jeweiligen Fach-Behörden, die mit vielen Fachleuten besetzt sind, und das ganze dann entsprechend den politischen Vorgaben umsetzen sollen.

Politiker benötigen für ein Ministeramt keine Ausbildung oder gar Studium. Der Minister überlässt die Detailarbeit ja sowieso den Mitarbeitern des jeweiligen Ministeriums und wenn die auch nicht mehr weiter wissen, heuert man eben Berater an.

Was die Kosten sinnlos hochtreibt

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Wenn es nach mir gänge, könnte nur Minister werden, wer absoluter Spezialist auf dem Gebiet ist. Beispielsweise als Verteidigungsminister mindestens ein General.

Es gibt wohl Gründe, warum die fachlichen Spitzenleute nicht Politiker werden wollen.

Das sehe ich nicht so. Ein absoluter Spezialist könnte auch andersherum wieder als "Fachidiot" bezeichnet werden.

Im Verteidigungsministerium sitzen in der Leitungsebene außerdem bereits mehrere Generäle, welche dann die "Fachliche" Arbeit übernehmen und auch in den meisten Fällen dauerhaft dort beschäftigt sind, unabhängig von der aktuellen Farbe der Regierungsbank.

So sind im Prinzip alle Ministerien aufgebaut: Der Minister ist in erster Linie das Bindeglied zwischen der Politik und den Fachleuten im Ministerium.

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@moreblack

Aber der Minister hat das Sagen und wird für fachliche Fehlentscheidungen nicht bestraft. Und die Fachleute können nur beraten, haben aber nichts zu sagen. Wenn ein Minister beratungsresistent ist, bringt das also gar nichts.

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@Salus03

Das stimmt natürlich. Die "Bestrafung" könnte beispielsweise die Entlassung oder die Nicht-Wiederwahl sein. Anders wird es wahrscheinlich schwierig. Wahrscheinlich wird man selbst einem Andy Scheuer nicht nachweisen können, dass eindeutig er alleine für das Scheitern der Maut verantwortlich ist...

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@moreblack

Aber Habeck ist dafür verantwortlich, dass wir statt von Russland jetzt von den USA abhängig werden, die historisch gesehen, keinen Deut besser oder friedlicher sind. Nur müssen wir diese Abhängigkeit jetzt noch teuer bezahlen.

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@Salus03

So ist das halt in der Demokratie, irgendjemand muss halt die Entscheidungen treffen und in den meisten Fällen ist es halt auch so, dass erst die Zeit zeigt, welche Entscheidung nun richtig oder falsch war.

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Weil er es wollte. Und weil er nicht Kanzler wurde.

Danke für eine abschätzig gemeinte Suggestivfrage.

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