warum ist der Glaube ohne Werke ein toter Glaube? was meinte Jakobus damit? was denkt ihr?

17 Antworten

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das sind die beiden antagonistischen Grundpositionen von Jaakov Ha Zaddik (Jakob der Gerechte, der Bruder des Herrn) und von Paulus.

Paulus, der Jesus persöhnlich nicht kannte und dem die Apostel in Jerusalem vorwarfen, er lehre einen anderen Jesus als den, dem sie gefolgt waren, lehrt: Der vor Gott Gerechtfertigte lebt (allein) aus dem Glauben. Da der Mensch zum Guten ohnhin aus eigener Kraft und Natur gar nicht fähig sei, nützen ihm keine Anstrengungen zum Gutestun, er muß glauben, und allein das heilt sein gerbochenes Verhältnis zu Gott. Dies war auch die Lehre der Reformatoren Johann Calvin und Martin Luther - sie warfen den Katholiken "Werkgerechtigkeit" vor, und Luther, der sich doch ausschließlich auf die heilige Schift zu stützen rühmte, verwarf selbstherrlich einen bedeutenden Teil des Neuen Testaments, nämlich den Jakobusbrief, als "Strohepistel."

In scharfem Kontrast dazu steht die Theologie des Jakobusbriefs. Jakobus war der hochanngesehene spirituelle Führer der Urgemeinde in Jerusalem nach der Hinrichtung von Jesus, er stützte sich auf Torah, Ha Nebiim und deren Auslegung im Sinn von Jesus, also nicht kasuitisch, sondern immer nach dem Sinn, dem zugrundeliegenden Prinzip der Torahregeln und ihrer praktischen Anwendung nach dem Gewissen des Frommen.

Jakobus, der auch nicht Unterwerfung unter den gottlosen, herzlosen und unethischen Sklavenhalterstaat fordert (wie das Paulus im Römerbrief tut), sondern in alttestamentarischer Wucht und Sprachgewalt die Reichen und Mächtigen verflucht und dem Strafgericht Gottes anheimgibt, sagt: Ja, der Glauben an Gott - nicht nur dass es Gott gibt, sondern dass er das Prinzip des Guten, Heielen und der Allmacht des Guten sei - dieser Glaube als Zuversicht, als Zuvertrauen, als Hoffnung ist der Baum. Aber dieser Baum muß Früchte bringen, und zwar in Form guter Einstellung, gedeihlichen Verhaltens, ethisch wertvollen Tuns und Handelns. Das was Jesus oft auch als die tätigen Werke der Barmherzigkeit gefordert hatte.

Ein Glaube, der nichts oder nur Glaubensgezänk und Rechthaberei bewirkt, der einen noch verbisterter und bösartiger macht als man ohnedies schon wär, ein solcher Glaube bewirkt auch nichts auf das eigene persönliche Seelenheil, er ist somit tot, wie auch ein Toter ja nichts gutes mehr bewirkt, sondern nur vor sich hinstinkt und verwest.

@Sternfunzel  danke sehr für die Auszeichnung.

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Wahrer und echter Glaube führt automatisch zu Werken, die Gott wohlgefällig sind.

Ein Glaube ohne solche Werke (Gebet, Gespräche über den Glauben, Bibelstudium, anderen Menschen helfen, Spenden usw.) kann kein wirklicher Glaube sein.

Dr. John F. Walvoord hat dazu geschrieben: "Wahrer Glaube trägt fortwährend zu geistlichem Wachstum und geistlicher Weiterentwicklung bei."

Man sollte allerdings ergänzen, "sofern der Mensch dazu in der Lage ist". Es gibt Menschen, ich habe es selbst erlebt denen predigst du Jesus Christus, sie hören das Wort erkennen die Wahrheit und treffen daraufhin die Entscheidung ihr Leben in Gottes Hände zu legen. Alleine oder gemeinsam mit einem Christen übergeben sie ihr Leben dem Herrn und sind gerettet. Und sie schaffen es trotz dieser Rettung nicht, aus ihrem Schicksal auszubrechen. Sie können mit dem Alkohol oder anderen Drogen nicht brechen und bringe keine Ordnung in ihr Leben. Der einzige Unterschied ist, da sie sich bekehrt haben, erkennen sie die Sünden und sind unendlich traurig dass sie es nicht schaffen. Denn ihr Gewissen, der Heilige Geist ermahnt sie.

Ich habe Menschen in solchen Situationen erlebt und bin dankbar, dass Gott auch diesen Menschen Gnade geschenkt hat und sie gerettet sind, auch wenn sie es nicht schaffen, Werke zu vollbringen. Deshalb bin ich auch überzeugt, dass sehr viele Nichtchristen im Gericht überstehen und Gnade bekommen denn Gott will dass alle gerettet werden.

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So sehet ihr nun, daß der Mensch durch die Werke gerecht wird, nicht durch den Glauben allein

Das erklärt es doch größtenteils

Ein "Glaube" setzt doch ein bestimmtes Verhalten und Tun eines Menschen voraus, und wird auch vielfältig in den jeweiligen Religionslehren näher erläutert.

Inwieweit da jemand separieren kann, und sagen kann:

Ich glaube, aber verhalte mich nicht entsprechend, und tue auch nicht, was mein Glaube erfordert"

...ist mir rätselhaft.

____________________________________________________________

Das käme mir vor, wie wenn jemand sagte:

Ich bin sehr ordentlich. Ich weiß es. Das reicht.

Ordnung halten ist jedoch ein anderes Thema.

Was sind Werke, im Kontext mit dem Glauben??

Guten Tag:

Jakobus Kapitel 2, Vers 26: "Ja, wie der Leib ohne Geist tot ist, so ist auch der Glaube ohne Werke tot".

Liebe Grüße

xxPHILOSOPHINxx

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