Warum ist den Christen Jesus wichtige als Gott?

... komplette Frage anzeigen

21 Antworten

Das ist nicht bei allen "Christen" so. Ich schreibe "Christen" in Anführungszeichen, weil ich meine, jede christliche Richtung hat auf die eine oder andere Weise etwas an sich, das die eigentliche Lehre in diversen Punkten in ihr Gegenteil verdreht.

Das ist ähnlich wie im Arbeitsleben. Da jammern auch viele Arbeitnehmer lieber bei irgend jemandem über ihren zu niedrigen Lohn, anstatt den Chef um eine Lohnerhöhung zu bitten.

So etwas ist eher unproblematisch, außer, das es nicht zu einer Lohnerhöhung führt. Problematisch wird es erst dann, wenn jemand auch noch glaubt, der Chef wäre daran schuld oder es ginge auch ohne den Chef.

Der Umstand, daß Jesus zu Gott gebetet hat und nicht zu sich selbst, und daß er selbst gelehrt hat, zu Gott zu beten, ist zwar bedeutsam, aber es ist sinnlos, dies bei jemandem als Argument vorzubringen, der ganz fest etwas anderes glaubt.

Bei solchen Fragen sollte man sich klar machen, daß es in allen Religionen (teilweise auch in Wissenschaften, ebenso in abergläubischen Bereichen, m. E. auch in der Politik u. v. a.) eine nicht geschriebene und nur selten ausgesprochene, aber dennoch eisern eingehaltene Regel gibt:

"Du hast ja nicht die geringste Ahnung von dem Thema. Lerne erst einmal alles von uns, mache dann genügend lange bei uns mit, und vor allem: Glaube ganz fest alles, was wir dir erzählen! Dann lassen wir uns auch gerne von dir belehren!"

Oder auch anders: Den Arzt in die Wohnung lassen, indem man die Tür fest verriegelt und sie nicht öffnet, paßt nicht gut zusammen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Dazu muss man den Ursprung mancher "christlicher Religionsgemeinschaften" kennen.

Denn Jesus Christus war nur Gottes Sohn, der wollte das wir allein Gott anbeten..

Zum Beispiel in der Römischen Kirche. Die verehrte die Trinität, bestehend aus Gottmutter Vesta, Gottvater Saturn und Gottsohnes Sonnengott Sol Invictus.

Die Weihnachtsfeiertage (heute Advent und die Weihnachtsmärkte) im Römischen Reich waren Saturn gewidmet und hießen Saturnalien. Doch der beliebteste Gott wurde Sol, der am Ende dieser Festtage, am 25. Dezember seinen Geburtstag feierte.

376 zum Übergang ins "Christentum" behauptete die Römisch-Katholische Kirche Sol, der über den Himmel zieht wäre Jesus Christus. Tolle Motive dazu finden sich heute im katholischen Petersdom. Etwa der goldene Sonnenkranz an der Kuppel und das Mosaik vor der Gruft, das Sol in seinem Streitwagen die Sonne ziehend zeigt. Der Vatikan erklärt da in Führungen heute das es nun Jesus ist. Wohl auch um einen Rückwertigen Anspruch auf das Christentum zu erheben von 376 bis in das erste Jahrhundert. in dem man Christen noch verfolgte.

Aus Gott, dessen Name man aus der Bibel entfernte wurde in deren Theologie ein unnahbarer Gott. Das was blieb war Jesus Christus. Und nach deren Trinitätslehre wäre dieser ja auch Gott...

Interessant ist, dass solche Kirchen die einzig Jesus verehren, heidnsiche Lehren des Sol-Kultes gut heißen und sich bis heute darauf berufen! unter anderm die Katholischen Kirchen und die Protestanten.

https://en.wikipedia.org/wiki/Tomb_of_the_Julii

https://en.wikipedia.org/wiki/Sol_Invictus

Für mich als Zeuge Jehovas ist das natürlich Quatsch. Die Pflicht jedes Christen ist es Gott zu verehren und andere dessen Namen bekannt zu machen!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Warum nicht ?
Gott kennt niemand. Er hat keine "Botschaft" verkündet.
Alles was Gott zugedacht wurde im AT haben Menschen gesagt, wenn auch in guter Absicht.
Der Begriff "wichtiger" kann außerdem in diesem Zusammenhang garnicht verifiziert werden.
Der Mensch ist nicht für Gott da, sondern Gott für die Menschen.
So hat Jesus dies etwa rüber gebracht. (auch Mk.2,27 ??).
Auch das eine Gebot der Botschaft Jesu, dessen Beachtung zum "Heil" führt , ist nicht wegen Gott zu erfüllen, sondern wegen uns selbst, für uns Menschen.
Das Bild des zürnenden Gottes, dessen Befindlichkeit ständig mit Gehorsam , Gebeten, Lobpreisungen und frommen Übungen zu bedienen wäre, wurde von Jesus nun mal nicht gezeichnet.
Er hat überhaupt kein "Bild des Vaters" gemacht.
In Joh. 14,7-11 wird  seine Einheit mit dem Vater "beschrieben",u.a.
"wer mich (den Menschen !) gesehen hat, hat den Vater gesehen".
Gott und Jesus stehen für Christen eben nicht in Konkurrenz.

Gott hat euch erschaffen nicht jesus

Das ist kein zwingendes Argument für deine Hinterfragung.
Jesus ist uns eben näher.
Außerdem gibt es zu "erschaffen" noch die Gedanken von Johannes im Prolog zu seinem Evangelium.
http://www.bibleserver.com/text/EU/Johannes1
Fazit: Jesus verkündet die Heils-Botschaft in Einigkeit mit Gott.
Diese enthält keine Forderung Gott "wichtig" zu nehmen - was immer dies auch sei - oder was meinst du damit ??

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

"Warum ist den Christen Jesus wichtige als Gott?"

Manipulative Fragestellung. Du machst eine Behauptung und fragst, warum es so sein soll.

Christen ist, wenn sie die Bibel ernst nehmen, Jesus nicht wichtiger als Gott. Beim dreieinigen Gott kann man nichts weglassen. Ohne den Vater, würde uns Jesus nicht zum Vater, sondern ins Nichts führen, ohne den Heiligen Geist würden wir das alles für Blödsinn halten und ohne Jesus würden wir noch immer krampfhaft versuchen, Gott zu gefallen.

Fakt ist, dass in Jesus Gott Mensch wurde und seine Solidarität auf besondere Weise zeigte.

Fakt ist, dass im Schöpfungsbericht der Geist Gottes erwähnt wurde und auch "Lasset uns Menschen machen" sprich, Jesus war dabei.

Jesus sagte selbst "Wer mich sieht, sieht den Vater"

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo einzigarticacc,

den Christen ist Jesus nicht wichtiger als Gott. Eine gute Erläuterung hast du bei hummel3.

Es könnte höchstens sein, dass man zu Jesus Christus in seiner Eigenschaft mit göttlicher und menschlicher Natur ein persönlicheres Verhältnis entwickelt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo einzigartigacc,

leider steht hinter dieser Auffassung eine falsche Lehre: die Lehre von der Dreieinigkeit. Diese ist jedoch nicht biblisch, wie das die nachfolgenden Ausführungen deutlich zeigen.

Die Aussage der Bibel im Hinblick auf Gott lautet: Es gibt nur einen einzigen Gott, den Schöpfer, der alle Dinge gemacht hat. Dieser hat einen Sohn, der jedoch nicht Teil dieses Gottes ist, auch wenn er an einigen Stellen in der Bibel als ein Gott (im Sinne von "Mächtiger") bezeichnet wird. Doch niemals ist von ihm als von Gott, dem Allmächtigen die Rede. Der Heilige Geist ist keine Person, sondern die unsichtbare Kraft, die von Gott ausgeht und somit ebenfalls kein Teil einer dreieinigen Gottheit.

In der New Encyclopædia Britannica heißt es: „Das trinitarische Glaubensbekenntnis der Christenheit .  .  . unterscheidet diese von den beiden anderen klassischen monotheistischen Religionen [Judentum und Islam].“ Die Kirche entwickelte die Trinität, obwohl „die Bibel der Christen keine ausdrücklich trinitarischen Erklärungen über Gott enthält“.

Interessant ist auch, was die New Catholic Encyclopedia dazu sagt: „Die Formulierung ,ein Gott in drei Personen‘ setzte sich erst gegen Ende des 4.  Jahrhunderts richtig durch und war bis dahin noch nicht völlig in das christliche Leben und das christliche Glaubensbekenntnis aufgenommen worden. Aber erst diese Formulierung kann eigentlich Anspruch auf die Bezeichnung Dreieinigkeitsdogma erheben. Den apostolischen Vätern war eine solche Auffassung oder Vorstellung völlig fremd.“

Die Encyclopedia Americana drückt sich ähnlich aus: „Die Dreieinigkeitslehre des 4.  Jahrhunderts war keineswegs ein Spiegelbild der frühchristlichen Lehre von der Natur Gottes; sie war eher eine Abweichung davon.“

Hier sind nur einige wenige Texte aus der Bibel, die deutlich machen, dass Jesus auf keinen Fall, wie das ja die Dreieinigkeitslehre besagt, Gott gleich oder ein Teil von ihm ist:

Matthäus 26:39:  Und er ging ein wenig weiter, fiel auf sein Angesicht, betete und sprach: „Mein Vater, wenn es möglich ist, so gehe dieser Becher an mir vorüber. Doch nicht wie ich will, sondern wie du willst.“

Johannes 14:28: Ihr habt gehört, daß ich zu euch sagte: Ich gehe weg, und ich komme zu euch [zurück]. Wenn ihr mich liebtet, würdet ihr euch freuen, daß ich zum Vater hingehe, denn der Vater ist größer als ich.
1. Korinther 15:27,28: Denn [Gott] „hat alle Dinge seinen Füßen unterworfen“. Wenn er aber sagt, daß ‘alle Dinge unterworfen worden sind’, ist offenkundig der ausgenommen, der ihm alle Dinge unterworfen hat.    Wenn ihm aber alle Dinge unterworfen sein werden, dann wird sich auch der Sohn selbst dem unterwerfen, der ihm alle Dinge unterworfen hat, so daß Gott allen alles sei.

Kolosser 1:15:   Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung".

Es gibt zahllose weitere Texte in der Bibel, aus denen hervorgeht, dass Gott und Jesus nicht Teil einer dreieinigen Gottheit sind .

LG Philipp

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von telemann2000
23.08.2016, 10:49

Das ist nicht ganz korrekt. 

Viele Arianer würden die Frage ähnlich beantworten, wie es hier einige recht gute Kommentare zum Ausdruck bringen. 

0

Es stimmt, dass nach christlichem Verständnis Gott, der Vater die Welt erschaffen hat. Christus hat aber als einziger Sohn Gottes selbst eine göttliche Natur. In Christus ist Gott Mensch geworden, Christus hat demnach auch eine menschliche Natur. Nur durch die Menschwerdung Gottes kann die göttliche Gnade unter den Menschen wirken und nur durch den Tod und die Auferstehung Christi können sich Christen auf die Sündenvergebung und die Erlösung verlassen. Christus ist elementar für den christlichen Glauben, er steht aber nicht über Gott, sondern ist selbst Gott. Der Vater und der Sohn sind eins im Heiligen Geist. In der Regel wird Christus auch nicht angebetet, liturgische Gebete richten sich im Namen Christi an Gott, den Vater, da Jesus selbst zum Vater gebetet hat.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es stimmt, dass Jesus Gott ist. Dies belegen z. B. folgende Bibelstellen und Gedanken:

In Titus 2,13 steht: "Indem wir die glückselige Hoffnung erwarten und die Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Retters Jesus Christus."

2. Petrus 1,1: "Simon Petrus, Knecht und Apostel Jesu Christi, an die, welche den gleichen kostbaren Glauben wie wir empfangen haben an die Gerechtigkeit unseres Gottes und Retters Jesus Christus."

Jesus sagte: "Ich und der Vater sind eins" (Johannes 10,30).

Das Johannes-Evangelium beginnt z.B. damit, dass Jesus von Anfang an bei Gott war und dass alles durch ihn entstanden ist!

Johannes 1,1-3: "Im Anfang war das Wort*, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist."

*"Das Wort" (gr. logos) ist ein Name des Herrn Jesus Christus (vgl. 1Joh 1,1; Offenbarung 19,13).

In Johannes 1,34 schreibt Johannes: "Und ich habe es gesehen und bezeuge, dass dieser der Sohn Gottes ist."

Wenn man die Bibel aufmerksam liest, wird man in vielen Versen feststellen, dass Jesus Gott ist. Drei Beispiele dafür:

- Im Buch Jesaja wird Gott mit Alpha und Omega bezeichnet. Diese Bezeichnung verwendet auch Jesus für sich.

- Der Jünger Thomas sagt zu Jesus: "Mein Herr und mein Gott!" Und Jesus widerspricht ihm nicht.

- In der Bibel darf nur Gott selbst angebetet werden. In mehreren Stellen verweigern die Engel und Apostel, dass sie Menschen sie anbeten und verweisen darauf, dass nur Gott allein angebetet werden darf. In der Apostelgeschichte, der Offenbarung und anderen biblischen Büchern empfängt Jesus an vielen Stellen Anbetung. 

An diesen und vielen anderen Beispielen sieht man, dass die Bibel lehrt, dass Jesus Christus Gott ist. Das ist auch der Kern der christlichen Botschaft, dass Gott selbst Mensch wurde, ein völlig sündloses Leben führte und deshalb als ein reines makelloses Opferlamm (wie Paulus formulierte) stellvertretend für unsere Sünden sterben konnte. Wir brauchen nur daran glauben und Jesu Opfer am Kreuz für uns in Anspruch nehmen, indem wir um Vergebung unserer Sünden bitten. Da Jesus Gott ist, ist der Weg zu ihm (und damit zum ewigen Leben bei Gott) so einfach und offen geworden.

Jesus starb zwar für die Sünden aller Menschen, die die Vergebung ihrer Sünden haben möchten, besiegte aber den Tod durch seine Auferstehung und gibt allen, die das möchten, die Möglichkeit, ewiges Leben bei Gott zu erhalten. Jesus war der einzige Mensch, der jemals ohne Sünde gelebt hat. Deshalb konnte nur er für die Sünden aller Menschen als Opferlamm dienen, wie es der Apostel Paulus formuliert.

Jesus Christus ist Gott aber auch Mensch zugleich. Gott ist in der Person Jesus Christus Mensch geworden. Wichtig ist dabei das eben das Verständnis der Trinität (Dreieinigkeit) Gottes: Gott als Vater, Sohn (Jesus Christus) und Heiliger Geist (Gott als 3 Personen und doch eins; also Christen glauben an einen einzigen Gott). Jesus Christus kam zwar als Mensch in die Welt, er ist zugleich aber auch Gottes Sohn und damit Gott selbst (ein Teil von Gott, Gott in einer seiner 3 Personen). Man kann das vielleicht mit drei Kreisen vergleichen, die sich in der Mitte überschneiden. Es sind drei Kreise, sie gehören aber zu einem Gesamtbild. Oder mit Wasser in seinen Aggregatszuständen: Wasser flüssig, als Eis oder als Dampf und trotzdem eben Wasser. Diese Beispiele erklären durchaus nur unzureichend und mit unserem begrenzten menschlichen Verstand, was Dreieinigkeit (Trinität) bedeutet. Aber wie könnten wir Menschen uns den allmächtigen Gott auch nur annähernd vorstellen?

Die Trinität wird beispielsweise in 1. Johannes 5,7  beschrieben: "Denn drei sind es, die Zeugnis ablegen im Himmel: der Vater, das Wort und der Heilige Geist, und diese drei sind eins." Mit dem Wort (logos) ist wieder Jesus gemeint (siehe oben).

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von earnest
22.08.2016, 18:54

Es stimmt?

Wieder einmal "beweist" du die Bibel mit der Bibel.

;-)

1

die menschen wollen eben nur einen "irdischen" gott, aber keinen kosmischen

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Lies mal den Anfang des Johannesevangeliums. Das dürfte in dieser Hinsicht sehr interessant sein. Abgesehen davon ist Christus zwar wichtig für Christen, aber Christen sollten nicht zu Christus beten, sondern ebenso wie Christus selbst zum Vater.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von 666Phoenix
22.08.2016, 17:20

 zum Vater.

Zu welchem denn? Zu meinem?? 

Der hätte Euch Christenknechte gehäutet und füsiliert! Und zwar ohne dass Euer Jesus Christus Superstar auch nur den Ansatz einer Gegenwehr gehabt hätte! Und auch egal, ob Ihr ZJ oder Eure Stiefgeschwister, die "echten" Christen, das so verstehen!

0

Also ein großteil der christen glaubt, jesus sei gott und der heilige geist, d.h. Gott, jesus, heiliger geist alles gleiche, aber zb die zeugen jehovas glauben nicht an den heiligen geist und nicht dadran, dass jesus gott ist! Ich glaube garnicht :)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Den Christen ist Jesus nicht wichtiger als Gott. Da irrst du.

Für Christen ist jedoch Jesus Christus gleichbedeutend mit der Person Gottes. Und damit es nicht zu einfach ist, als Dritter gehört sogar auch noch der Heilige Geist dazu.   

Zugegeben, die sogenannte "Dreifaltigkeit Gottes" nach dem christlichen Glauben ist nicht für jeden auf Anhieb verständlich Speziell Muslime scheinen damit ein ausgeprägtes Problem zu haben.

Aber wenn man es schon nicht versteht, dann kann man sich leicht im Internet schon vorgefertigte Erläuterungen heraus suchen. - Google lässt grüßen.

Das kannst du übrigens jetzt auch noch. Hier als Hilfestellung sogar ein direkter Link:

http://www.gotquestions.org/Deutsch/Bibel-Trinität.html   

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Nadelwald75
22.08.2016, 15:56

Hallo hummel3, der Link aus dem Kommentar funktioniert jetzt! - Sehr interessant!

1
Kommentar von 666Phoenix
22.08.2016, 17:15

Speziell Muslime scheinen damit ein ausgeprägtes Problem zu haben.

Gleich kotze ich!

die sogenannte "Dreifaltigkeit Gottes"

Mit der hat jeder normal denkende und funktionierende Mensch sein Problem!

dann kann man sich leicht im Internet

Ich staune immer wieder, wie es die Gottesknechte in der Vergangenheit geschafft haben, ohne Internet auszukommen! 

War selbiges auch von Gott erschaffen??

1
Kommentar von muhamedba
22.08.2016, 17:17

Ist das so :D

Die Trinität ist ein Begriff, der von keinem menschlichen Wesen voll begriffen, geschweige denn erklärt werden kann.

1

@ einzigartigacc:

Ein Christ wird wohl am besten auf deine Frage eingehen können, ;-) und so möchte ich das an dieser Stelle gerne tun: Uns ist Jesus nicht wichtiger als Gott, weil man Gott und Jesus gar nicht gegeneinander ausspielen kann, denn wesensmäßig sind Gott und Jesus eins (Joh 10,30). 

Jesus, der Sohn Gottes, ist zwar eine andere Person als Gott, der Vater, aber kein anderes Wesen. Gott ist Geist (Joh 4,24), und das Wesen des Sohnes ist kein anderes als das des Vaters (2Kor 3,17). Jesus ist seinem Wesen nach Gott (Joh 1,1.14.18). Man kann Vater, Sohn und Heiligen Geist zwar als Personen voneinander unterscheiden (jede Person hat ihre eigene Wirkungsweise), aber wesensmäßig nicht voneinander trennen, denn jede von ihnen ist Gott. Mit jeder Person sind zwangsläufig die beiden anderen immer mitbetroffen, da sie in Abhängigkeit voneinander agieren, nie unabhängig voneinander handeln und sich gegenseitig durchdringen.

Das Neue Testament drückt es so aus: Der Vater ist im Sohn, und der Sohn ist im Heiligen Geist, und im Heiligen Geist kommen der Vater und der Sohn zu uns (Joh 14,9–11.16–18.23). Es handelt sich hierbei weder um eine einzige Person, die drei Rollen spielt, noch um drei Personen, die drei Götter sind, sondern um den einen wahren Gott, der als drei Personen existiert. Darum sprechen Christen von einem dreieinigen Gott oder einer göttlichen Dreieinigkeit.

Jesus zu kennen, ist wichtig, denn nur in ihm wird Gott erkannt (Kol 2,9; 1Joh 5,20).



Auf diesem Kanal findet man einige Videos zu Fragen zum christlichen Glauben. Ein Video zum Thema ‚Dreieinigkeit‘ wird voraussichtlich auch bald folgen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Christen glauben ja, dass Gott Christus ist, der sich selbst gezeugt hat, damit er geboren werden konnte, um sich selbst hinrichten zu lassen, damit er selbst Sünden vergeben kann, wegen denen er noch sauer ist.

Das klingt für etwa 2,3 Milliarden Menschen nicht verrückt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von MoseRosental
22.08.2016, 15:38

Was du da schreibst macht keinen Sinn.

0
Kommentar von scatha
23.08.2016, 21:01

Die 2,3 Milliarden Menschen nehmen nicht alle unbesehen dieses Dogma für wörtlich.
Aber sogar dieses hat einen wahren Kern. Denn Gott ist in jedem einzelnen von uns. Und so macht es wieder Sinn.

0

Ich weiß nicht was du meinst, aber ich bin nicht der Ansicht, dass den Christen Gott wichtiger ist als Jesus.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Vielleicht wegen der Soteriologie?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Jesus ist nicht wichtiger als Gott... Jesus IST Gott! 

Es ist völlig Egal ob man zu Jesus dem Sohn, Gott dem Vater, oder zum heiligen Geist betet, Denn sie sie sind alle EINS. 

Das Bild erklärt es eigentlich ganz gut. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Schoggi1
22.08.2016, 20:03

Johannes 1,1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort

Johannes 1, 14

Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

Das Wort = Jesus = Gott 

0

für manche ist jesus wichtig, für andere wieder gott und für den nächsten ein dublo...........*g*

weder gott noch jesus waren/sind dass was der mensch aus ihnen gemacht hat.......gott existiert nicht und jesus war nur ein einfacher mensch, der von fanatikern zum sohn gottes erhoben wurde...............

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Grüß Dich einzigartigacc!

Rein psychologisch ergibt sich für mich folgendes Bild:

Gott, was ist das? Kennt keiner, weiß keiner, ist nicht zu fassen.

Also erstmal abgehakt!

Heiliger Geist? Ebenso: Was ist das? Kennt keiner, weiß keiner, ist nicht zu fassen. Auch abgehakt!

Jesus als Christus: Der war Mensch und somit ein fassbares Mitgeschöpf. Ob er nun der Sohn Gottes ist, lässt sich nicht beweisen, ist auch egal.

Allerdings: Als Mensch ist Jesus genauso fehlerhaft wie wir alle. Ob alles was in der Bibel steht er auch wirklich gesagt und getan hat, daran zweifelt die seriöse Wissenschaft und tatsächlich ist vieles auch Legende und erfunden und nicht authentisch.

Aber ja doch: es glaubt sich so schön ;-) Der Typ ist den Menschen damit allemal näher als andere andere, selbst wenn vieles nicht stimmt.

Klar ist, das damit das Christentum dem langsamen Verfall preisgegeben ist. Das mag jeder selbst bewerten wie er will. Ich bin jedenfalls kein Christ, sondern freireligiös, nicht zu verwechseln mit freikirchlich.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von MoseRosental
22.08.2016, 15:37

Sei leise wenn du keine Ahnung von der Materie hast.

0

Weil sie glauben nur durch Jesus kann man zu Gott gelangen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?