Warum ist das Wetter bei Hochdruck meist Niederschlagsfrei?

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4 Antworten

Also, Wolken bilden sich ja indem die Luft da oben übersättigt ist und sich Nebel bildet. Oben ist es kalt, kalte Luft ist schneller gesättigt, darum reicht am Boden eine niedrigere Luftfeuchte damit sich nach dem Aufsteigen der wasserdampfgefüllten Luft Wolken bilden.

Nun ist es aber so, daß sich die Luftmassen nicht nur durch Konvektion nach oben bewegen, sondern eben auch durch den Luftdruck sich verteilen.

Wenn an einem Ort hoher Luftdruck ist, wird die gesättigte Luft praktisch weggedrängt. Andersrum sammelt sie sich an dem Ort mit weniger Luftdruck und bildet dort Wolken.

Wolkenbildung hängt aber auch noch von anderen Faktoren ab (zB. Kaltluftfronten, Aerosole usw.)

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Im Hochdruckgebiet sinkt die Luft nach unten und erwärmt sich dabei. Weil wärmere Luft mehr Wasserdampf aufnehmen kann, sinkt die relative Luftfeuchtigkeit. Die Wolken lösen sich auf und es ist trocken. Aber: Im Winter kann es bei Hochdrucklagen zu starkem Nebel oder Hochnebel kommen, den die Sonne auch tagsüber nicht auflösen kann. Der Nebel kann so dicht sein, dass es zu feinem Nieselregen kommen kann (Nebelnässen). Dann ist es auch im Hoch nicht niederschlagsfrei.

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Vereinfacht ausgedrückt: In Hochdruckgebieten am Boden sinken die Luftmassen ab, erwärmen sich in Bodennähe, die rel. Luftfeuchtigkeit sinkt dadurch und Wolken können sich auflösen. Im Tief ist es umgekehrt: aufsteigende Luftmassen (niedriger Luftdruck - "leichtere Luftmassen"), in der Höhe Abkühlung, Steigen der rel. Feuchte, Kondensation, Wolkenbildung, ggf. Niederschläge.

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Weil bei Hochdruckwetter meistens wolkenloses Wetter herrscht?

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