Warum ist das Universum so verdammt groß?

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8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Pöööh Andromeda und Hubble-Bilder ? :D
nimm das da: https://de.wikipedia.org/wiki/Laniakea unser "persönlicher" Großsuperhaufen
erkunden wird nicht möglich sein, niemals. diese Erkenntnis ist natürlich ein harter Kinnhaken, denn wir Menschen sind schon sehr neugierig. :(

wenn du dich noch etwas mehr beeindrucken lassen magst, dann nimm dir 30 Minuten Zeit für sehr viel mehr Zeit. nämlich für den Rest der voraussichtlichen Lebenszeit des Universums. :) die Menschheit überlebt nach jetzigem Stand die ersten 3 Minuten des Videos nicht und wird deshalb alles danach nie erforschen können. was schrecklich ist als Verlust an Wissen.

https://www.youtube.com/watch?v=uD4izuDMUQA

Ich finde das tragisch

Wir sind ein Staubkorn im Nichts und ewig dazu verdammt

Ich hoffe es geht nach dem Tod weiter

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Doch, theoretisch könnte man das erkunden und bräuchte auch gar nicht so lange. Dazu müsste man allerdings ununterbrochen beschleunigen. 1 g, wie wir es auf der Erde von der Gravitation her kennen, reicht schon. Damit hätte man nach knapp einem Jahr schon Lichtgeschwindigkeit entsprechend der klassischen Physik erreicht. Aufgrund der Relativitätstheorie ist es natürlich niedriger. Ich kenne jetzt nicht die Formel, aber den Andromeda-Nebel könnte man - wenn so eine Beschleunigung zu realisieren wäre- in wenigen Jahren erreichen. Auf der Erde wären dann zwar mehr als 2,5 Millionen Jahre vergangen, aber eben nicht für die Raumfahrer. Sollte man allerdings seine Reise zu weit fortsetzen, dann würde man einen Punkt erreichen ab dem man, aufgrund der Raumdehnung, nie wieder zur Erde zurück könnte, egal welche Geschwindigkeit man erreicht. Das ist aber weit außerhalb von Andromeda.

Heftig

Aber wieso vergehen für den Raumfahrer nur wenige Jahre? Ich habe mit einem Rechner herausbekommen, dass man 2,5 Mio Jahre braucht, mit Lichtgeschwindigkeit von hier dahin

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@MarcusTangens

Das verändert ja alles!

Dann kann man ja auch zu anderen Galaxien fliegen

Aber dann müssten die Raumfahrer ihre Heimat für immer zurücklassen.

Man könnte ja wie bei Interstellar Mehrgenerationenraumschiffe bauen, die eine eigene Zivilisation beherbergen, mit künstlichen Landschaften, Wohnvierteln, Schulen etc.

Man müsste eben künstliche Gravitation erzeugen

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@MarcusTangens

Wenn es sie gibt. ..

....dann braucht das Raumschiff trotzdem 2,5 Mio Jahre bis es dort ist.

Ich beobachte es von der Erde aus 2,5 Mio Jahre beim fliegen.

Wenn innen nun nur ein paar Sekunden vergehen wûrden, wûrde ich Dich 2,5 Mio Jahre Bewegungslos sehen, durch das Fenster...

...sollte dir etwas in die Flugbahn kommen, zb nach 100 000 jahren, hast du nur Sekundenbruchteile zum reagieren, dann sind drausen schon wieder 100 000 Jahre um und das Objekt hat dich längst vernichtet. ....

Du kannst auch in der Diskusion mit SlowPhil mal versuchen alle Widersprűche aufzulösen.

https://www.gutefrage.net/frage/wer-kann-die-relativitaetstheorie-an-diesem-beispiel-erklaeren

Das Beispiel mit dem Glaswűrfel kam später in einer anderen Diskusion auf. Es ist in einem Komentar beschreiben.

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Bei der angeblichen Ausdehnungsgeschwindigkeiten von 70km/s pro Megaparsec ist der Punkt, an dem der Raum mit Überlichtgeschwindigkeit expandieren wûrde, in 4282,7494 Megaparsec Entfernung. Das sind rund 14 mrd Lichtjahre. Also am Rand des beobachtbaren Universum.

Es verdoppelt sich bei dieser Geschwindigkeit auch nur alle rund 14 Millarde Jahre.

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stimmt , aber was währe wenn man andersherum fliegt (also in entgegengesetzte Richtung zur Ausbreitung) dann würde man ja entgegenkommen

Das Universum breitet sich in alle Richtungen aus

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Daran habe ich noch gar nicht gedacht!!!

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Es kommt noch dazu dass sich die Galxien wegen der dunklen Materie irgenwann sich so schnell entfernen wird das wir dies nicht einmal mehr sehen können!!!

dann wird dunkel im Universum.

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.....wenn dann Dunkle Energie. ..... Dunkle Materie soll angeblich die Galaxie an sich zusammen halten. ....

Das ist aber auch nur eine Theorie und eigentlich durch eine andere andere schon seit 1983 wiederlegt.

https://astro.uni-bonn.de/~deboer/cosmo/kosmoproblem.html

Auszug :

Mordechai Milgrom (Weizmann Institit, Israel) hat den ersten Ansatz gemacht, das Newtonsche Gravitationsgesetz anzupassen. Ohne irgendwelche "herbeigezauberte Materie" fand er 1983 eine Formulierung, womit in der Tat die Geschwindigkeiten am Rande der Galaxien groß bleiben. Seine Theorie heisst MOND (modifizierte Newtonsche Dynamik). Inzwischen wurde MOND auf vielen Galaxien verschiedensten Typs angewendet und stets waren mit MOND die gemessenen Geschwindigkeiten und andere Eigenschaften ohne Bedarf an hypothetischer Materie erklärbar. Ein Erfolg.

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Tja, weil die Welt nicht für uns Menschen entstanden ist. Es gibt keinen Grund für Naturerscheinungen, außer den Faktoren, die zu deren Bildung beitragen.

Es ist eigentlich ein gutes Zeichen, denn dann kann man die Natur, auch das Universum, wirklich "entdecken". Stelle dir vor, alles wäre genau auf den Menschen zugeschnitten, er sollte alles entdecken und erforschen können. Dann wären wir in ein paar Generationen vielleicht damit fertig und es gäbe nichts mehr zu entdecken.

Und überlege, wie sich eine Ameise fühlen würde, die sich über die Welt austauschen könnte. Warum können große Tiere so viel weiter laufen als ich und oder weit weg fliegen und ich kann nur relativ kleine Strecken zurücklegen? Warum können Menschen andere Kontinente sehen, aber ich werde das nie schaffen?

Tja, weil sie an ihren Lebensraum angepasst ist und Überquerung von Ozeanen nicht dazu gehört.

Ist halt einfach so.

Im Vergleich zu Tieren konnten wir aber schon ein enormes Wissen anhäufen. Das gesamte verfügbare Wissen über das Universum nur zu lesen und zu verstehen, dürfte einige Zeit in Anspruch nehmen!

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