Warum ist das Sonnenbrandrisiko in der Mittagszeit am höchsten?

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6 Antworten

Alle Sonnenstrahlung ist vom Sonnenstand, also von der Jahres- und Tageszeit abhängig.

Die Eigenschaft der hautwirksamen Strahlung, ganz besonders stark zuzunehmen, je höher die Sonne steht, ist auch der Grund für die große Sonnenbrandgefahr in der Mittagssonne.

(http://www.uni-kiel.de/med-klimatologie/uvinfo.html)

Ja, die Entfernung der Sonne zur Erde ändert sich innerhalb eines Tages nur unwesentlich. Aber morgens und abends treffen die Sonnenstrahlen in einem spitzeren Winkel auf die Erdoberfläche (an dem Punkt, wo gerade morgens bzw. abends ist). Dadurch verteilt sich die Strahlung auf eine größere Fläche und die Strahlen müssen eine größere Strecke durch die Athmosphäre zurücklegen, wodurch sie abgeschwächt werden. Mittags scheint die Sonne in einem relativ stumpfen Winkel auf die Erdoberfläche dadurch ist die Strahlung konzentrierter.

Hi, also:

Licht besteht aus vielen Energieteilchen, die unterschiedlich stark schwingen. Durch die unterschiedlichen Schwingungen entstehen die Farben. Das Farbspektrum geht von Ultraviolett (stark schwingende Teilchen) bis Infrarot (schwach schwingende Teilchen). Wenn das Licht so durch die Atmosphäre saust, knallt es mit den Luftmolekülen zusammen und wird dadurch abgelenkt. Dabei haben die stark schwingenden Teilchen eine höheres "Unfallrisiko" als die schwach schwingenden. Wenn die Sonne nun flach am Horizont steht, ist der Weg der Lichtteilchen durch die Atmosphäre DEUTLICH länger, als wenn sie senkrecht über Dir steht. Das Ergebnis ist also, dass auf diesem langen Weg durch die Luft mehr und mehr von den stark schwingenden Teilchen an Luftmolekülen "verunfallen" und nur die schwach schwingenden bei Dir ankommen. Deshalb ist die Sonne frühs und abends rot ...

Und jetzt musst Du noch wissen, dass diese Lichtteilchen ihre Energie auf die Atome übertragen, auf die sie auftreffen. Sie bringen sie zum Schwingen. Durch die Reibung zwischen den schwingenden Atomen entsteht Wärme. So wird der Sand heiß und Deine Haut verbrennt.

Zusammenfassung: je senkrechter die Sonne Dich trifft, desto mehr stark schwingende UV-Strahlung kommt auf Deiner Haut an, die Dich ordentlich zum Schwingen bringt ...

LG Micha

Weil die Sonne dann am höchsten steht und die Sonnenstrahlen durch weniger Luft abgeschwächt werden.

im Januar ist die Erde sogar näher an der Sonne als im Juli, aber der Winkel des Sonnenstandes auf der Erde spielt hier eher eine Rolle

Wenn es an der Entfernung zur Sonne liegen würde, müsste man ja auch nachts Sonnenbrand bekommen.

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