Warum ist das reale (Anti)Teilchen bei der Hawking-Strahlung immer positiv geladen?

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3 Antworten

Die Hawking-Strahlung funktioniert nicht so.  Der genaue Formalismus wird hier in seiner Originalarbeit von 1975 beschrieben:  

http://www.itp.uni-hannover.de/~giulini/papers/BlackHoleSeminar/Hawking\_CMP\_1975.pdf

Sehr grob gesagt geht es um Quantenfeldtheorien auf gekrümmter Raumzeit und den Unruh-Effekt aus der QFT. 

Die Geschichte mit den Antiteilchen und die ganze Vakuumfluktuationssache nennt man im Englischen "a lie-to-children".  Also eine "Lüge zu Kindern".  Eine Lüge, die man Kindern erzählt, weil die ganze Geschichte zu kompliziert wäre, natürlich nur metaphorisch gemeint, aber doch ziemlich treffend.

Kommentar von apophis
20.08.2016, 18:38

Vielen Dank für den Link und die Erklärung. :)

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Das frag ich mich auch schon lange. Gefunden dazu hab ich nur eine Aussage von Steven Hawkin. Er sagte dieses Beispiel soll man nicht allzu wörtlich nehmen.
Wahrscheinlich muss man sich wohl mit der Mathematik beschäftigen um das wirklich zu verstehen:)

Ich glaube nicht, dass das Teilchen, das entkommt, immer ein positiv geladenes sein muss. Wo hast du das gelesen?

Nebenbei: Wenn Physiker etwas populärwissenschaftlich erklären, darf man das nicht immer allzu wörtlich nehmen.

Bitte lies dazu alle Kommentare zur Antwort https://www.gutefrage.net/frage/welche-teilchen-sind-virtuelle-teilchen#answer-215826604 ( und insbesondere https://profmattstrassler.com/articles-and-posts/particle-physics-basics/virtual-particles-what-are-they/ ).

Kommentar von apophis
20.08.2016, 18:27

Gelesen habe ich das auf verschiedenen Seiten, die man bei Google findet, wenn man nach der Erklärung sucht.
Es wird dort nie direkt "immer" geschrieben, viel mehr wird immer nur geschrieben, dass es so ist.

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