Warum ist das nicht mehr so Das man erst nach der Hochzeit sex haben darf? Und sich nicht scheiden darf?

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19 Antworten

Meinst Du wirklich, dass es früher besser war? Dann informiere Dich mal ein bißchen, wie das Leben vor allem für Frauen früher war.

Ehen haben auch deshalb so lange gehalten, weil es eben keine Möglichkeit der Trennung gab - für eine Frau, die ja früher nur mit Erlaubnis des Mannes einen Beruf haben dürfte, war eine Trennung praktisch immer eine Vernichtung ihrer Existenz. Ihre Rolle beschränkte sich darauf Hausfrau und Mutter zu sein - und sie waren der Besitz des Mannes, deshalb auch kein Sex vor der Ehe.

Glaub mal nicht, dass das früher alles ein heile Welt war, da wurde genau so betrogen und belogen wie heute - nur dass es eben keinen Möglichkeit gab, dem Gefängnis der Ehe zu entfliehen, wenn es gar nicht mehr klappte.

Es war sehr viel Heuchelei dabei, um das Bild der heilen Welt aufrecht zu erhalten, und viele Paare blieben aus wirtschaftlichen Gründen zwar ein Leben lang zusammen, aber hinter den Fassade gab es sehr viel Unglück.

Heute haben wir das andere Extrem; viele Ehen scheitern sofort bei den ersten Problemen, weil keiner mehr bereit ist, auf die eigenen Ansprüche auch mal zu verzichten.

Das ist natürlich auch keine positive Entwicklung - aber besser war die oft sehr verlogene Welt von früher auch nicht


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Nee früher war noch nie besser.
Scheidungen kam wegen gesellschaftlicher Ächtung nicht in Frage und ich wegen materieller Probleme. Man hat geheiratet auch um ein Auskommen zu habe und um standesgemäß Nachkommen zu zeugen und so weiter. Heute heiratet man doch wahrscheinlich mehr aus Zuneigung.
Sex ist ein Trieb und damit ein Bedürfnis. Solange die Kultur und die Gesetze (auch ungeschriebene) hier Grenzen setzen gibt es Problemfälle. Sex mit Kindern ist - Gottseidank - absolut ein Tabu ( in antiken Kulturen übrigens nicht immer) Homosexualität nicht mehr - da müssen sich Millionen nicht mehr verstecken oder selbst unterdrücken. Und Sex vor der Ehe bringt doch die Partner um eine böse Überraschungsmöglichkeit. Heute ist vieles offen und das ist gut so. Es geht aber vieles in die falsche Richtung - zB ;-) dass nur durchtrainierte Athleten und schlanke großbusige Frauen attraktiv sind und das nur coole Halbasoziale in der Musik was werden können ;-)
Was ich sagen möchte:
Die Gesellschaft muss als Ganzes betrachtet werden - und wir haben immerhin hier in Westeuropa 70 Jahre kein Krieg mehr gehabt.

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Früher war es so, dass eine alleinerziehende Frau ganz schlechte Karten hatte und ggfs. sogar aus der Gesellschaft ausgeschlossen wurde.

Heute ist das zT immer noch schwer aber doch ein ganzes Stück besser. Daneben gibt es mittlerweile die Möglichkeit der Verhütung.

Darauf gründet sich dieser Ansatz.

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Die Frage ist doch: war das früher besser?

Eventuell dazu gezwungen zu sein für den Rest seines lebens mit einem Menschen zusammen zu sein, mit dem der Sex eventuell grottig ist und den man vielleicht irgendwann nicht mal mehr mag, geschweigedenn liebt?

Ist das wirklich besser gewesen, zusammen zu bleiben, weil Mann sonst sein Gesicht verlor und Frau ihre finanzielle und gesellschaftliche Sicherheit? Ein Mann, dem die Frau weg lief...wie kontne so einer ein geschäft führen? Eine Frau, die es nicht schaffte, den Mann zu halten, saß mit Kindern allein auf der Straße. So war das "früher". Besser? Sicher nicht. Anders, Steifer, gezwungener.

War es besser, hinter dem Rücken  des Partners Besenkammer-Affären zu führen, von denen zwar jeder wusste, aber einfach keiner drüber redete, weil es schließlich ein Tabu war?

Du kannst das für dich gern so machen, wenn du denkst, dass du damit glücklicher bist. Der Großteil der Gesellschaft ist aber heilfroh drüber, dass man vorher ausprobieren kann, ohne dafür verdammt zu werden und dass er mit geradem Rücken und erhobenem Kopf aus einer unglücklichen Ehe gehen kann, ohne alles zu verlieren.

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NorthernLights1 31.01.2016, 11:40

dennoch ist es ein Unterschied, ob man mit x-dutzenden neuen Partner es immer probiert oder nur mit einem, der auf anhieb passt  ?! 

Macht es einen Menschen besser / schöner / erfahrender, wenn er 10 oder 20 verschiedene partner durchgevögelt hat ? ich denke, ab einer bestimmten Menge kann man nicht mehr vom gesunden probieren sprechen, sondern nach der permanenten suche nach immer mehr und besseren. Solche menschen werden dann nie zufrieden sein als eben menschen, die vielleicht nur mit einem oder zwei partnern mal zusammen waren. Sie begnügen sich mit dem menschen...mit seiner Unvollkommenheit, als auf der permanenten suche nach dem perfekten sex zu sein. 

Wer ist da wohl zufriedener ?

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MaraMiez 31.01.2016, 12:23
@NorthernLights1

Das obliegt doch einem selbst, ob man nur einen oder 100 Sexualpartner hat.

Und du redest, als gäbs da nichts dazwischen. Entweder nur ein Partner und dann am besten Sex erst nach der Hochzeit oder gleich 10, 20 oder mehr und unfähig eine Beziehung zu führen.

Es soll aber auch vorkommen (und das ist eher die Regel, als die Ausnahme), dass Menschen vor der Ehe Sex haben, mehr als nur einen Partner haben, mit diesen dann aber jeweils gleich mehrere Jahre zusammen sind und einen davon eventuell sogar heiraten. Die Welt ist nicht nur schwarz und weiß, sondern es gibt unzähliche Graustufen und sogar bunte Farben.

Und solang man diesen Menschen, mit dem man zusammen bleiben will, den man eventuell heiraten will, noch nicht gefunden hat, spricht doch überhaupt nichts dagegen, vorher schon Sexualpartner gehabt zu haben, ob das nun 2 sind oder 20 macht keinen Unterschied und aus demjenigen auch keinen schlechten Menschen. Soll sogar vor kommen, dass man unter diesen den Menschen findet, mit dem man dann sein Leben teilen will und man diesen Menschen ansonsten nie als Partner in Erwägung gezogen hätte. Und dann soll es Menschen geben, die heiraten nie. Sollen die dann nie Sex haben? Das wäre schade und Verschwendung.

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NorthernLights1 31.01.2016, 13:53
@MaraMiez

wenn du meine antworten liest, dann wirst du erkennen, dass ich doch schrieb, dass jeder Liebe / sex anders definiert. Kann auch jeder machen.

Desweiteren schrieb ich auch meine Meinung, dass ich gerade bei Liebe sehr enge Grenzen habe, die für mich richtig erscheinen. Das gebe ich auch zu :)

Ich sehe mehr einen wert und Verantwortung darin, wenn man so wenig Partner hatte / hat, wie möglich und sich eben nicht ab 14 jahren von x-partnern durchgenommen hat. 

Wer es mag, bitte, ich will es nicht und dass erwarte ich auch von meinem möglichen partner, denn dann zeigt er mir deutlich, dass er beim thema Liebe ähnlich tick wie ich.  Verstehst ? 

würden wir es anders sehen, wären streits /

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NorthernLights1 31.01.2016, 13:57
@NorthernLights1

würden wir es anders sehen, wären streits / Konflike und ein scheitern der beziehung vorprogrammiert. 

daher sollte man ja auch beim Kennenlernen abchecken, wie die einstellungen sind.

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Füher wurde man von Sex schwanger.
Und früher entschieden Die Eltern darüber, wer wen heiratete.
Es gab taktische Gründe für diese Hochzeiten.
Ländereien wurden so zusammengeschlossen. Erbschaftsfolgen festgelegt,
Macht vergrößert. Verbindungen, die nützlich waren gegründet.
Frauen hatten da übrigens kein Mitspracherecht.
Eine Scheidung im religiösen Sinne gibt es bei den Katholiken immer noch nicht.Übrigens.
Wenn du argumentierst, dass es nicht mehr um Liebe geht, dann war es früher nicht besser sondern schlechter.
Wenn du argumentierst, dass Babys nichts mehr wert sind, dann war es früher nicht besser sondern schlechter. Die Abtreibungen wurden in der gleichen Anzahl durchgeführt wie heute. Und Mädchen waren sehr viel weniger wert als Jungs. Und die Sterblichkeit der Mütter war immens. Und die Sterblichkeit bei Abtreibung war immens.
Für Frauen war alles sehr viel schlechter.
Männer hatten Geliebte neben den Ehefrauen. Das war geduldet, da die Ehefrau nicht zum Spaß sondern für die Pflicht da war.
Umgedreht natürlich nicht, da sonst Kindern geboren wurden, die nicht die eigenen waren.

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Nein es wäre nicht besser, meiner Meinung nach.

Schaut man sich mal die Vergangenheit an und was das für alle bedeutet hat, kann man sehr gut sagen, dass die frühere Praxis ehr schlecht war, schließlich hat diese Praxis extrem in die Freiheit der Menschen eingegriffen.

Ich bin froh, dass antiquierte christliche Einstellungen schon sehr weit zurück gedrängt wurden und die Verknüpfungen zwischen Staat und Kirche immer mehr abnehmen.

Die Freiheit vor der Ehe testen zu können, was eine Partnerin / ein Partner im Bett drauf hat, führt dazu, das es in der Hochzeitsnacht nicht zu bösen Überraschungen kommt.

Die Freiheit sich scheiden lassen zu können, führt dazu, dass sich Partner, die sich auseinander gelebt haben oder nicht mehr miteinander klar kommen, nicht mehr aus irgendwelchen überholten Ansichten heraus schauspielern müssen nur damit sie nicht gesellschaftlich geächtet werden.

Es ist meiner Meinung gut so wie es ist, auch wenn es sich der ein oder andere Partner/in dadurch natürlich zu leicht macht.

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NorthernLights1 31.01.2016, 10:57

Die Freiheit vor der Ehe testen zu können, was eine Partnerin / ein Partner im Bett drauf hat, führt dazu, das es in der Hochzeitsnacht nicht zu bösen Überraschungen kommt.

Also würdest du ne Ehe von sex ausmachen ? Wenn der sex nicht stimmt, dann wird nicht geheiratet ?

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Baltarsar 31.01.2016, 11:00
@NorthernLights1

Nicht alleine, aber es wäre unter anderem eine Überlegung. Denn auch wenn man es nur ungerne zugibt, aber der Sex in einer Beziehung ist nun auch mal nicht unwichtig.

Es wäre also ein Kriterium.

Es war im übrigen auch ein Kriterium meiner Frau, die ich vor 3 Jahren geheiratet habe. ;)

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NorthernLights1 31.01.2016, 11:17
@Baltarsar

Klar ein Kriterum, aber sollte nicht wirklich die Liebe vorherrschen ? 

Vor der ehe und / oder Hochzeitsnacht:

Aber ja, dass muss / sollte jedes paar selbst ausmachen, aber ich bin der Meinung, dass man beim Sex nicht unbedingt so viel falsch machen kann bzw ist man lernfähig, sprich nur weil es beim ersten mal nicht nach seinen vorstellungen ablief, würde ich jetzt nicht es als kriterum werten. Ich wäre durch meine Liebe zum Partner motiviert sein, es dennoch mit ihm zu wagen...eben, weil man lernfähig und willig ist :)

Und da wäre es mir egal, ob ich es vor der ehe herausfinde oder erst mit der Hochzeitsnacht...


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Baltarsar 31.01.2016, 11:20
@NorthernLights1

Dann ist das doch für dich, NorthernLights1, auch vollkommen in Ordnung, aber bitte bedenke, dass es für deine Partnerin / deinen Partner ebenfalls in Ordnung sein muss. ;)

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NorthernLights1 31.01.2016, 11:31
@Baltarsar

Das weiß ich und ich würde es auch meinen partner nicht aufzwingen, dass er so handeln / denken muss wie ich. 

Wenn die grundeinstellungen im Groben übereinstimmen ( werte, usw ), kann man beim Rest kompromissbereit sein :)

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Das hat uns alles die Kirche eingebrockt mit dem »Kein Sex vor der Ehe« und »Ein Leben lang zusammen sein« - das propagiert sie sogar noch heute und christliche Anhänger halten sich größtenteils auch noch dran.

Die aufgeklärte Gesellschaft weiß aber, dass sich beide Empfehlungen gegen die Natur richten. Kein Sex vor der Ehe heißt auch keine sexuelle Erfahrung vor der Ehe, was die Chance eines harmonischen Zusammenlebens minimiert und demnach die Scheidung noch viel schneller kommen kann. Da die aber auch »verboten« war (glücklicherweise ja nicht mehr), ist das Ganze nur noch eine Zweckgemeinschaft, die im schlimmsten Fall nicht mehr auf Liebe und Achtung beruht.

Zumal... Wenn ich mich an sowas halten würde, hätte ich in meinem ganzen Leben keinen Sex - denn ich kann mich mit dem Konzept der Ehe überhaupt nicht anfreunden ;)

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NorthernLights1 31.01.2016, 15:19

du drehst es dir auch so hin, wie es dir passt ?! :)

Wir sind Menschen und keine Tiere ! Somit haben wir den freien Willen und auch die Entscheidung über unser leben und da gibt es keine richtung die gut oder schlecht wäre, sondern nur für welche man sich entscheidet. 

Wenn sich jemand für kein sex vor der Ehe, entweder religiös behaftet oder aus eigener Überzeugung entscheidet, ist es nicht unnormaler, als wenn man mit 10 oder mehr Partnern sex / beziehungen hat. 

Sprich körperlich ist da nichts anderes. Es geht hier eher darum, wie man den sex sieht. Sieht man sex ohne jegliche bedeutung / werte frei, dann ist dessen ausübung, egal mit wem, seine definition davon...sieht aber jemand sex als ein Teil vom Ganzen, eben wertschätzung, Familie, Partner, Kinder, Zukunft, Verantwortung, usw, dann überlegt er zweimal, wie er sein sexuelles leben gestaltet. 

Deshalb...es gibt kein falsch oder richtig, sondern es müssen sich einfach nur zwei menschen, also ein mann und eine Frau sich finden, die sex genauso sehen und dann ist jeder auch glücklich und zufrieden mit seiner entscheidung :)

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musikuss78 31.01.2016, 15:38
@NorthernLights1

Ich drehe mir gar nichts. Es gibt genügend (geschichtliche) Beweise/ Studien dafür, dass der Mensch kein monogames Lebewesen ist und dass die Liebe weder einmalig ist, noch ewig währt. Die Scheidungsrate von über 50% spricht dabei ebenfalls Bände.

Natürlich spreche ich niemanden seinen Glauben und seine Einstellungen ab (solange sie auch meine akzeptieren), aber es ist Fakt, dass insbesondere »kein Sex vor der Ehe« zu 100% von einer Religion ausgeht. Und die bekannteste und in Europa auch verbreitetste ist nun mal das Christentum.

Natürlich müssen auch die sexuellen Einstellungen der Partner passen - sonst geht es schon von vornherein in die Hose. Und wenn zwei (im übrigen finde ich es sehr bezeichnend, dass Du hier ausschließlich von »Mann und Frau« redest) keinen Sex vor der Ehe praktizieren möchten, können sie das von mir aus auch gerne tun.

Nur gehört auch Sex zu einer funktionierenden Beziehung. Wenn aber beide nichts über das sexuelle Verlangen und die Wünsche des Anderen wissen (und demnach noch nichts ausgelebt haben, also noch jungfräulich sind), kann man wohl auch schlecht von passenden sexuellen Einstellungen der Partner sprechen. Was, wenn der Partner die sexuellen Wünsche nie befriedigen kann/ will? Oder es sich sogar herausstellt, dass er oder sie eine gänzlich andere sexuelle Orientierung hat? Dann wirkt sich das auf die ganze Beziehung aus und irgendwann wird da eine Zweck-Ehe draus (bei Scheidungsverbot).

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NorthernLights1 31.01.2016, 16:08
@musikuss78

Die gründe warum jemand als JF in die Ehe möchte, sind unterschiedlich und muss auch nicht unbedingt aus der religion kommen. 

Desweiteren frage ich mich, wo diese Angst herkommt, dass der mögliche Partner total unfähig im Bett wäre ? :)

Das sehe ich doch eher als Ausrede, um zu begründen, warum man schon vor dem partner ein aktives sexleben hatte bzw man vor der ehe schon mit ihm sex haben möchte. 

Ich bin zB auch JF, aber nicht um als JF in die Ehe zu gehen sondern um meinen möglichen / richtigen partner zu zeigen, dass ich das Intimste von mir für ihn aufgehoben habe. da ist es mir egal, ob wir in eine Beziehung gehen oder heiraten. ER ist es, dem ich mich verschenke und er sieht, darin hoffentlich eine wertschätzung, dass ich " rein " bin und nicht schon x- penisse von anderen Unten drin hatte, die ich womöglich nie aus dem tiefsten Innern meines herzens liebt  :) 

Daran sieht er meine werte und auch meine ernsthaftigkeit, ihn für immer zu lieben.

Für mich zählt Klasse statt Masse und ich halte mich nicht für unfähig im bett, nur weil ich nicht mit x-Männern schlief.

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NorthernLights1 31.01.2016, 16:27
@NorthernLights1

PS: 

Was interessieren mich andere und ihre schlechten erfahrungen ( scheidungen ) ? Ich bin nicht die Anderen !

Ich entscheide über mich, da ich mich am besten kenne und weiß was mir wichtig ist. ich weiß, dass mir bestimmte Bereiche im Leben sehr wichtig sind und dass wäre mein Partner, unsere Beziehung / Ehe, unsere möglichen Kinder und unser aller Zukunft. 

Für mich gibt es kein austoben, ausprobieren oder ein vielleicht / ein bißchen, sondern machen ...einmal und dass absolut, richtig und dauerhaft ! Wenn ich ein Versprechen meinem Partner gebe, dann kann er sich sicher sein, dass es ein Leben lang hält...egal was kommt !

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musikuss78 31.01.2016, 16:27
@NorthernLights1

Das ist keine Angst, sondern Erfahrung ;) Zumal es nicht um Unfähigkeit im Bett geht (die quasi jede »Jungfrau« hat) - das kann man ja gemeinsam lernen. Es geht vor allen Dingen um sexuelle Vorlieben und die Orientierung. Das wiederum kann man nämlich nicht umbiegen.

Beispiel gefällig? Der Eine lässt sich gerne fesseln und benutzen, seine Partnerin steht aber nur auf Blümchensex. Was meinst Du, wie lange das hält? ;)

Du kannst natürlich denken, wie Du willst. Aber Jungfrau zu bleiben, um sich für die »eine, große Liebe« aufzuheben, ist auch nicht sehr realistisch. Es wird in Deinem Leben nicht nur eine Liebe geben - Du stellst die Liebe also viel zu sehr auf ein Podest.

Außerdem »verschenkst« Du Dich an niemanden. Beim Sex hast Du vor allen Dingen eins: Spaß. Du lernst dabei ganz neue Gefühle kennen, die Du ausleben und genießen kannst. Und vor allen Dingen lernst Du auch eine gänzlich andere zwischenmenschliche Ebene kennen.

Jungfräulichkeit hat auch (in einem nicht-religiösen Sinne) nichts mit Reinheit zu tun. Und Du wirst kaum Menschen finden, die es stört, wie viele Geschlechtspartner Du vorher schon hattest. Manche macht das sogar an.

Klar, es sind Deine Werte. Und wenn Du meinst, so leben zu wollen/ können - nur zu. Ist aber leider auch sehr naiv.

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NorthernLights1 31.01.2016, 16:39
@musikuss78

All das, was du aufzählst, was sex mit sich bringt, dass sehe ich nicht in jeden Mann, sondern ich sehe es in dem einzig richtigen Mann ( für mich ) und den gibt es eben nicht 10 oder 20 mal auf der welt !

Es ist auch kein überspitztes Idealbild..nein, ich verzichte gerne auf das Austoben und Erfahrungensammeln, da ich weiß, wenn ich und mein partner irgendwann zusammen sind, alles zusammen erleben werden und dass gibt mir die Kraft daran auch weiter festzuhalten ! 

Du musst es nicht verstehen...ich verstehe es ja manchmal selbst nicht :D aber ...ich sehe Liebe eben halt nur mit diesen einen Mann, mehr will und brauche ich nicht. 

Und klar, dafür ist das kennenlernen da, um sich auszutauschen, wie man gerne sex haben möchte. Nur weil ich JF bin, heißt es bei mir nicht automatisch, dass ich ZB nur Blümchensex haben möchte. nein, in dem Bezug wäre ich ziemlich offen, wenn es eben nicht zu sehr über meine Grenzen geht. Da sehe ich, wenn es Beide mögen, Fesselspiele nicht als schlimm an, sonder stelle mir sie auch aufregend vor :)  aber wie geschrieben, nur mit meinem richtigen Partner könnte ich sowas vorstellen, dem ich absolut vertraue.


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musikuss78 31.01.2016, 16:45
@NorthernLights1

Na dann erzähl mir doch mal, wie denn der Mann Deiner »großen Liebe« so sein muss - würde mich mal interessieren ;)

Vor allen Dingen einer Liebe, die Du nur vom Hörensagen kennst, genauso wie Du Sex nur vom Hörensagen kennst...

Aber immerhin: Schön, dass Du es manchmal nicht mal selbst verstehst - dann kommst Du ja eventuell noch dahinter.

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NorthernLights1 31.01.2016, 17:11
@musikuss78

Das Hören / Sagen bzw meine Interpretation daraus, ist mir aber lieber als mich kopflos und angeblich 100 mal verliebend mit Männern in Bett zu steigen, um verletzt zu werden. Ich brauche diese halbherzigen Lieben / beziehungen nicht, die mit Kummer und schmerz jedesmal enden, nur um anderen Leuten zu beweisen, dass ich sex hatte !

Nein, ich weiß dass es möglich und machbar ist, was ich mir vorstelle, eben wenn ich den richtigen Partner / mann gefunden habe, wo ich mich von anfang an vertraut und geboren fühle ! Das ist nicht überzogen !

Gut Ding will weile habe. Ich überspringe eben diese schmerzhaften erfahrungen und greife mir gleich den besten Mann von allen :)

Du wirst lachen... ich hab meine " große " liebe schon gefunden, eben wo ich schon alles spürte, was für mich ausschlaggebend ist, um dauerhaft eine Beziehung / Ehe einzugehen. Er besitzt alles...Humor, Intelligenz, Ehrgeiz, er äußert ehrliche Kritik ( Wahrheit ), auch wenn sie weh tut, er scheint ähnliche Sichten / Einstellung bei der Liebe, Partnerschaft, Familie, Kinder zu haben, er ist rücksichtsvoll, leidenschaftlich, kritisch, vorsichtig / mißtrauig ( aus verschiedenen Gründen und anlässen ), er schenkte mir vertrauen, usw....viele Kleinigkeiten, die ihn immer attraktiver / schöner, sympathischer und begehrlicher machten. 

Ich wusste dass ich ihn gefunden habe, denn ich suchte und wie geschrieben, sah ich bei ihm alles, eben auch eine gemeinsame Zukunft. Aber er sah es wohl nicht so :`(

Ich weiß nicht, ob ich mich bei allem so geirrt habe ? Auch 1 1/2 nach dem Kontaktabbruch empfinde ich immer noch sehr viel für ihn. Gerade gestern / vorgestern sah ich ein Bild von ihm und es kriebbelte wieder in meinem Magen und meinem Herzen.

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musikuss78 31.01.2016, 19:23
@NorthernLights1

Hm, dann widersprichst Du Dir ja selbst ;) Wenn Du Deine »große Liebe« ja schon gefunden hast, dann dürftest Du ja auch keine Jungfrau mehr sein - nach Deinen Aussagen zuvor.

Und da Ihr Euch ja schon vor 1,5 Jahren getrennt habt, kannst Du ja auch gar nicht mehr an die eine, große Liebe glauben - die wäre dann ja schon gelaufen und die nächste wäre ja dann die zweite :P

Zugegeben, die erste Liebe und den ersten Sex vergisst man nicht. Aber vielleicht solltest Du mal langsam loslassen, Deine Ansprüche runterschrauben und Dir wen neues suchen.

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NorthernLights1 31.01.2016, 19:53
@musikuss78

Ich kannte ihn vorallem nur online ...( hatte ihn einige male bei veranstaltungen, die wir unabhängig voneinander besucht hatten, aus der Ferne gesehen, daher wusste ich, wer wirklich hinter seinem Profil war )...wir schrieben uns fast 3 Jahre lang und das jeden Tag. 

Da ich wusste, dass er ein sehr vorsichtiger Mensch ist, habe ich ihm die Zeit gegeben. Ich wollte ihn nicht bedrängen. Mit jedem Tag habe ich gehofft, dass wir den nächsten schritt wagen. 

Dann muss etwas passiert sein...ich weiß nicht was. Entweder hab ich etwas falsches gemacht, oder er ist zu irgendeiner Erkenntnis gekommen oder es hat sich was in seinem Leben / Umfeld geändert, was eben wichtiger war als ich. 

ich hatte auch einige male versucht nachzufragen, aber er sagte es nicht. Irgendwann habe ich ihn wohl genervt, wo er mich sofort auf abstand haben wollte. Er sagte, dass er doch verheiratet / vergeben sei bzw dass er geginnen würde mich zu hassen, wenn ich ihn nicht in Ruhe lasse :( 

Ich weiß nicht was wirklich los war...alles was ich jetzt hier schrieb sind eher spekulationen / vermutungen...vielleicht war / ist auch etwas ganz anderes der grund ?

Und nein, ich kann ihn nicht vergessen. Ich sehe in Tag täglich in meinen Träumen, immer wenn ich Musik höre, denke ich an ihn, wenn ich auf der Couch liege, wünsche ich ihn zu mir, damit wir gemeinsam kuscheln können, usw :/ 

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Nein, es wäre nicht besser, denn dann würde man ja permanent heiraten, obwohl man es mit dem Partner es nicht ernst meint.

Die Heirat sollte wirklich nur für menschen sein, die willens sind, ein Leben lang zusammen zu bleiben. Wie man in die Ehe kommt, eben als JF oder schon erfahrend, ist von jedem bzw für jedes Paar individuell. 

Deshalb wären solche Themen schon beim Kennenlernen wichtig, damit man sieht, ob man die selben Einstellungen dazu hat.

Und ja, ich persönlich sehe sex erst ab einer festen beziehung / der ehe auch als besser an, da man darin eine wertschätzung und verantwortung erkennt, als wenn man gleich mit jedem ins bett springt, weil man sich wiedermal Liebe eingeredet hat ( ab dem 14 Lebensjahr ). 

Aber dass muss jeder selbst wissen, wie er Liebe / sex für sich definiert. 


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Das war früher nicht anders als heute. Allein die moralische Bewertung hat sich gewandelt, aber darüber kann jeder selber entscheiden.

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Nein früher "wäre" es nicht besser, dieses denken stammt aus einer Zeit in der Mädchen schon mit 12 verheiratet wurden und Menschen allgemein nur 30 Jahre alt wurden. Heutzutage ist es verboten unter 16 Jahren zu heiraten und so richtig erlaubt ist es eigentlich auch erst mit 18, außerdem werden Menschen in der Heu ihnen Zeit schon locker 80, das ist mehr als Doppelt so viel wie damals. Der Mensch ist nicht dazu bestimmt so lange zu leben und er ist deshalb auch nicht dazu bestimmt so lange in einer Beziehung "festzustecken".

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NorthernLights1 31.01.2016, 10:51

wenn ein mensch / Paar es will, können sie ein Leben lang monogam sein. Nicht jeder lässt sich gehen und schiebt es auf seine ( unbezwingbaren ) Triebe und rechtfertigt damit ständig wechselne sexuelle Kontakte

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Das ist doch noch so.
In Deutschland halt nicht. Aber sonst gibt es noch genug Länder, wo es so vorgeschrieben ist.

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Ist doch immer noch so! Wer will, kann bis zur Ehe keusch leben und bis das der Tod ihn scheidet zusammenbleiben! Nur: Dazu gezwungen sollte keiner werden, denn: Früher wurde man nicht alt, aber heutzutage 70 Jahre und länger mit ein und derselben Person...Na ich weiß ja nicht, :)))

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NorthernLights1 31.01.2016, 11:04

Ein Leben lang monogam ist immer noch möglich, aber viele wollen es nicht mehr, weil wir ne wegwerfgesellschaft sind und so sieht man es auch mit der Liebe / Partner. Die werden nur so lange ausgehalten bis sie einen nützen :/ 

Und dass dies als modern / ideal angesehen wird, finde ich traurig.

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Gina02 31.01.2016, 11:11
@NorthernLights1

Das Leben ist ein  anders geworden! Emanzipation spielt daz.B.  auch eine große Rolle! Und die Geschichte mit der Jungfernschaft bis zur Ehe hat eh´´nen üblen und verlogenen Beigeschmack, weiß jeder!

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NorthernLights1 31.01.2016, 11:24
@Gina02

Jungfrau bis zur ehe zu sein, finde ich nicht verwerflich, es hängt von den Gründen ab ! Macht man es nur, weil es andere erwarten / aufzwingen oder macht man es aus freien stücken, weil man davon überzeugt ist...und darin sehe ich den Wert / die Ehrlichkeit einer Jungfräulichkeit bis zur Ehe ! 

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Gina02 31.01.2016, 11:28
@NorthernLights1

Verwerflich ist nur fadenscheinige Begründung religiöser Fanatiker und die falsche Moral! Ansonsten hab´ich auch nix dagegen! Jede, wie sie will!

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Nein, weil wir nicht mehr im Mittelalter leben, wo diese Regelung durchaus ihren Sinn hatte.

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Du musst ja nicht vor der Hochzeit Sex haben, wenn du nicht willst. Aber meiner Meinung nach macht beides Sinn

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in deutschland gilt: erlaubt ist, was niemandem schadet.

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Das ist der grüßte Dreck, den ich je gehört habe. Von wegen "Früher wars besser."

Was ist daran besser, den Menschen zu verbieten ihre Triebe auszuleben, und wenn sie es doch tun, werden sie bestraft, umgebracht oder sonst was. (Jedenfalls die Frauen, wenn sie ein uneheliches Kind hatten.)

Was ist daran besser, wenn Paare zusammenleben müssen, die sich längste nicht mehr lieben?

Was ist daran besser, wenn Mädchen schon mit 12 mit alten Männern verheiratet wurden?

Was ist daran besser, wenn die Frau so verdammt diskriminiert wird?

Nichts.

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Was sollte daran besser sein?

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Es hindert Dich doch niemand daran, Dich so zu verhalten.

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Kaufst du die Katze im Sack ?

Man sollte min. eine Probefahrt machen, bevor man ein Auto kauft !

.... und in der Beziehung ist es ähnlich !

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Turbomann 31.01.2016, 10:43

@ MancheAntwort

Kannst du so sehen wenn du willst.

Viele probieren aus und merken dann erst später, dass sie trotzdem die Katze im Sack gekauft haben.

Eine Garantie wirst du nie haben, auch wenn du noch so viel vorher probierst und bei manchen klappt das auch ohne vorher viele Probefahrten gemacht zu haben (grins).

Kommt doch immer auf die beiden Menschen an.

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