Warum ist das Meerwasser salzig?

3 Antworten

Die Salze kommen aus dem Boden, in den das Regenwasser einsickert. Bis das Wasser in die Flüsse gelangt, sammelt es sich mit verschiedenen Mineralien an, von denen das häufigste Kochsalz ist. Das Wasser sammelt sich dann zu Bächen und Flüssen, die weitere Minerale aus den Gesteinen und dem Untergrund waschen. Wenn Sie dann ins Meer münden, reichern sie sich dort an. Es sind also auch schon im Süßwasser der Flüsse gelöste Salze vorhanden, wenn auch nur in sehr geringer Konzentration. Verdampft das Meerwasser durch Wärme (Sonneneinwirkung), bleibt das Salz zurück.

Wasser kann feste Stoffe auflösen. Eine Brausetablette oder ein Stück Kandiszucker z.B. zersetzen sich in einem Glas Wasser in Windeseile. Auch das Wasser, das in Flüssen von den Bergen zur Küste fließt, wäscht unterwegs Mineralien und Salze aus dem Sand der Flußbetten. Im Meer verdunsten ständig große Mengen von Wasser durch die Wärme der Sonne. Die gelösten Salze bleiben dabei zurück. Und weil das schon viele Millionen Jahre so geht, ist das Meer mittlerweile sehr salzhaltig.

Weil das Wasser aller Flüsse der Welt nach und nach Salze ins Meer getragen hat. Ein Fluss schmeckt süß, aber er trägt Minerale in salzigen Verbindungen mit sich, die durch die Wassererosion von Gestein und Boden abgelöst und mitgeschwemmt wurden.

Da das Meer nicht mehr irgendwohin abläuft (siehe auch das Tote Meer), sammeln sich dort eben alle Mineralien aus den Flüssen, und so ist das Meer mit der Zeit salzig geworden.

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