Warum ist das Leben so vorgegeben?

15 Antworten

Hm, das "Leben", das du beschreibst, ist mehr die Routine des Alltags. Das Abspulen eines jedes Tages, hängt wohl mit dem Kulturkreis zusammen, in den du hineingeboren, hineingekommen bist. Was du beschreibst, sieht nämlich in anderen Ländern und Kulturkreisen ganz anders aus......aber das weißt du sicherlich. Von viel höherer Bedeutung ist die Frage: Was ist, wenn ich morgen sterbe? Oder noch weitergehend: was wäre, wenn ich wüßte, mein heutiger Tag ist mein letzter hier auf Erden? Es ist abstrakt, aber ich denke, das Letzte, woran wir denken würden, wäre der Gedanke an 9 "verschwendete" Schuljahre. Wenn du schon diese Frage aufwirfst, stellt sich dir dann nicht "automatisch" die Frage: "Wohin werde ich gehen, wenn ich morgen durch einen Unfall sterben würde?" Auch darauf gibt´s keine allgemeingültige Antwort. Kein Mensch ist bisher zurück gekommen, um darüber zu berichten. Außer für mich als Christen: da ist Jesus der Einzige, der aus dem Totenreich zurückkehrte und er hat uns eine Fülle an Informationen hinterlassen, die meiner Ansicht nach deine Frage(n) aus vielen Blickwinkeln erhellen können. Die findest du in der Bibel beantwortet. Wenn du diese Texte in deine Meinungsfindung einbeziehen möchtest, dann empfehle ich dir, nach speziellen Jugendbibeln zu suchen und dort im Matthäus- und Johannesevangelium nachzulesen. Keine Bange, diese Texte brauchen jeweils nur die Zeit zwischen "Hausaufgaben und Abendessen" .

Das kannst Du ganz allein für Dich entscheiden, so lange Du niemandem auf der Tasche liegst. Schule ist keine Verschwendung, kommt halt drauf an, was Du für DIch daraus machst.

Ich glaube, es ist viel weniger vorgegeben, als wir allgemein glauben. Klar gehen fast alle diesen Weg - und um ehrlich zu sein, ich zumindest muss auch irgendwas tun um das Gefühl zu haben, dass ich mein Leben mit was erfülle - , aber keiner sagt, dass man das muss. Es erwarten nur alle. Aber wenn man mal drüber nachdenkt...wenn man die Schule durch hat, ist eben gar nichts vorgegeben. Das ist mir, obwohl ich schon studiere erst jetzt so richtig klar geworden. Ich hätte genauso gut entscheiden können, Bestatter, Anwalt oder Friseur werden zu wollen, und mein Leben hätte eine andere Richtung genommen (die nicht besser oder schlechter wäre, nur völlig anders!). Es kommt der Punkt, da hast DU es in der Hand und der Punkt kommt immer wieder!

und? wenn du mit 80 stirbst und bis dahin brötchen verkauft hast, bist du dann auch "umsonst" gestorben? Warum das so ist, weils so funktioniert, und das produziert was alle haben wollen: Geld. Gab auch Versuche das zu ändern, aber wie du hoffentlich in geschichte gelernt hast läuft kommunismus nicht so gut.

aber wie du hoffentlich in geschichte gelernt hast läuft kommunismus nicht so gut.

"Produziert" wird Geld ausschließlich von Banken.

wie du hoffentlich in geschichte gelernt hast läuft kommunismus nicht so gut.

Das lag eher an der Staatsform (Diktatur), als am Wirtschaftssystem. Menschen einsperren geht nicht beliebig lange gut.

0

Was ist wenn ich morgen durch einen Unfall sterbe? Dann war ich 9 Jahre in der Schule die mehr oder weniger verschwendet waren.

Besser, als wenn Du 9 Jahre für einen Arbeitgeber gearbeitet hast, die mehr oder weniger verschwendet waren. ;-)

Ich wollte es in meiner Schulzeit auch nicht glauben, dass Lernen Spaß machen kann (und einen Menschen tatsächlich persönlich weiterentwickeln kann), aber ich bin inzwischen 26 und immer noch am Studieren. Und auch wenn es auf diesem Niveau nicht immer leicht ist, werde ich sicher nicht sagen "leider", denn ich weiß, wie sich Unterforderung anfühlt in einem Job, der zur Routine wird und Dich zeitlich (durch Überstunden) fordert, Dich aber nicht an die Grenzen Deiner geistigen Leistungsfähigkeit bringt.

Und das Leben ist so vorgegeben, weil es Hierarchien und Machtgefälle gibt. Die Menschen, die diese Vorgaben machen, wissen ganz genau, dass sie selbst sich ihnen nicht unterwerfen müssen.

Was möchtest Du wissen?