Warum ist das Leben so undankbar?

9 Antworten

es liegt an dir, dein leben zu ändern. hilf halt leuten nicht, die dir nicht helfen, die dich ausnützen. ist doch egal, was sie dann über dich sagen. es sind ja wohl keine guten leute, deren urteil man ernst nehmen müsste. das gleiche gilt für familie: behandelt sie dich schlecht, dann lass dort weniger von dir sehen. sie müssen sich mehr anstrengen, damit du mehr zeit mit ihnen verbringst.

sei stolz darauf, dass du die module bestanden hast. beschweren nützt nichts, ist halt so. aber stolz kannst-mußt du sein, wenn du eine gute leistung gebracht hast.

deine technik ist alt, aber überleg dir mal, dass andere ohne auskommen müssen. lehrjahre sind keine herrenjahre. da haben die meisten einen einfacheren lebensstandard.

kann sein, dass das gehalt in deiner branche nicht üppig sein wird. aber irgendwelche gründe muss es doch gehabt haben, dass du dieses studium gewählt hast? mach dir die gründe klar, vielleicht gibt dir das auftrieb. ausserdem kannst du wiederum dein leben ändern, d.h. nach dem abschluss vielleicht ins ausland, wo du mehr verdienst? oder du machst eine weiterbildung. da gibts möglichkeiten, die aber nicht jetzt geklärt werden müssen. konzentrier dich erstmal auf das studium - außer du denkst, dass es keinen sinn hat. dann lass dich beraten, bevor du eine größere entscheidung triffst z.b. beim asta / studienberatung.

Ich denke schon, daß Du ein besonderes Augenmerk auf Deinen letzten Absatz halten solltest. Wie es scheint gehörst Du zu den Menschen, die sehr viel an sich ran lassen und noch keine gesunde Abgrenzungsmöglichkeit gefunden haben. Wenn man von Kindheit an in die Pflicht genommen wird und es dann auch noch keinem recht machen kann, bleibt so etwas wie Lob oder Anerkennung auf der Strecke. Das fiese daran ist, daß sich sowohl Familienangehörige, alsauch Freunde so weit auf Dich verlassen, daß es selbstverständlich ist, daß Du aushilfst oder mit Rat und Tat zur Seite stehst. Irgendwann wird das dermaßen selbstverständlich, daß es als Beleidigung oder Feindseeligkeit wargenommen wird, wenn Du nicht gleich funktionierst. Du musst ernsthaft aufpassen, daß Du nicht durchknallst. Ich weiß nicht, in wie weit eine Manifestation besteht und ob Du es noch von alleine schaffst zu sagen: "lmaA". Aber wie gesagt... In dem Zusammenhang drängt sich mir die Frage nach Deinem Berufswunsch auf... Ich denke, Du weißt was ich meine; ist es Deiner, oder der Deines Vater`s ?

das leben ist undankbar? wie soll denn das gehen? DU bist für dich und Leben verantwortlich. Ist dir das Studium zu anstrengend, der Verdienst danach zu wenig, dann hör auf und geh arbeiten. JETZT! nicht die anderen tragen die Verantwortung für dich, sondern ur du alleine.

Verpasse ich mein Leben? Was soll ich machen?

Guten Abend,

mein derzeitiges Leben ist schwer zu beschreiben. Ich komme gut mit meiner Familie klar, habe mit allen ein tolles Verhältnis.

Aber ich verliere nach und nach Freunde. Ich bemerke immer mehr wie unwichtig mir andere Menschen werden. Ich habe nur noch eine Hand voll. Die Gesellschaft löst bei mir nur noch Brechreiz aus. Ich weiß noch wie ich vor ca. einem Jahr oft im Facebook war, zig Meldungen aufpoppten. Jetzt? Ich bin kaum eingeloggt, meide sogar mir die Startseite anzugucken weil mich andere Leute einfach nur den Kopf schütteln lassen und fürs Fremdschämen sorgen. Auch meldet sich dort kaum jemand bei mir. Warum auch? Ich bin da praktisch unsichtbar.

Das Studium läuft eher schlecht als recht. Viele Leute zeigen ein größeres Interesse, wissen mehr als ich. Obwohl gewisse Module gerade erst begonnen haben. Ich bin jetzt im zweiten Semester und ich habe dort bisher so gut wie gar keine interessanten Leute getroffen. Niemanden der auf meiner Wellenlänge ist. Alles austauschbare Persönlichkeiten ohne Ecken und Kanten.

Niemand hat Interesse an schöner Musik, guten Filmen und den wichtigen Dingen im Leben. Niemand lehnt sich mal bei einem kühlen Bier zurück und philosophiert über das Leben. Bestensfalls lässt man sich auf der Uniparty volllaufen.

Ich lerne keinerlei Mädchen kennen. Mein Herz durfte schon sehr viel einstecken. Ich habe Angst davor, neue Mädchen zu treffen. Mich auf sie einzulassen, mir Hoffnungen zu machen. Ich irre allein durch die Gegend, habe nur mich und meine Gedanken und Tagträume.

Ich will mich am liebsten verkriechen. In meine selbst erschaffte Höhle der Einsamkeit, mit meiner Musik, einem Drink und meinen Gedanken. Lasse ich die Familie vor, so brauche ich niemanden. Und desto stärker dieses Gefühl wird, desto mehr bekomme ich das Gefühl, auf dieser Welt, in der heutigen Zeit, in dieser Generation, völlig fehl am Platz zu sein.

Was soll ich machen? Ich sehe keinen Ausweg. Ich habe Angst mein Leben zu verpassen.

LG

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Macht mein Leben überhaupt noch Sinn wenn ich jetzt schon weiß das ich es zu nichts bringen werde?

Ich bin 20 und war bis jetzt immer sehr sehr realistisch. Ich wusste schon immer das ich gewisse Dinge schaffe und gewisse Dinge nicht schaffen werde, weil ich mich nicht darin gesehen habe.

Ich hab vor 4 Jahren eine Ausbildung begonnen und wusste damals das wenn ich fleißig spare, ich es schaffe viel Geld zu haben. 4 Jahre später hab ich dieses Ziel mehr als erreicht. Auch in der Schule habe ich mir vorgenommen das ich sie mit Auszeichnung bestehe und das hab ich ebenfalls geschafft.

Aber ich wusste auch damals das ich trotz soviel Geld, kein krasses Auto fahren werde weil ich mich nicht darin sehe. Auch in Thema Freundin habe ich gewusst das ich Heute keine Freundin haben werde.

Ich hab noch nie Dinge erlebt die einfach so geschehen sind.

Ich selber habe jetzt über mein späteres Leben nachgedacht und weiß jetzt schon das ich es zu nichts mehr bringen werde. Ich sehe mich auch noch in 5 Jahren ohne Freundin. Ich werde auch das Studium nicht packen und mein ganzes Leben diesen drecks Job machen weil ich mich einfach nicht in einer höhreren Position sehe, sondern nur als jemanden der Befehle ausführt. Ich bin stark auf den Spuren meines "Versager" Vaters.

Aber selbst der hat es zu mehr gebracht als ich es je bringen werde, der hat eine Familie gegründet und ein Haus erschaffen indem wir ohne Ihn jetzt wohnen.

Ich merke jetzt schon "Anzeichen" das ich so werde wie er und frag mich ob es wirklich noch Sinn macht das Leben weiterzuleben.

Meim Leben wird einfach "normal" sein aber so das ich damit nie zufrieden sein werde.

Ich weiß wie ich werden will aber wenn ich mich selber ganz ganz ehrlich frage ob das möglich ist, ist die Antwort zu oft NEIN. Laut meiner Erfahrungen bis jetzt kann ich mich sehr gut drauf verlassen.

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Ist die Belegung von 2 Mathemodulen im Erstsemester ratsam?

Hallo zusammen,

ich möchte ab April ein Informatikstudium beginnen und weiß, dass einiges an Mathematik auf mich zukommen wird wovor es mich sehr graut :D.

Die Mathematikmodule meiner Uni sind "Stochastik für Informatiker ", "An aly sis für Informatiker und Wirtschaftsinformatiker" und "Lineare Algebra Für Informatiker und Wirtschaftsinformatiker". (P.s.: Unfassbar, dass ich An a lysis als vulgär empfunden wird ;) )

Was ich mich die ganze Zeit frage ist, ob es nicht Sinn macht zumindest 2 dieser 3 Module im ersten Semester zu belegen, da ich erwarte, dass die Mathematik dieser Module Voraussetzung für viele weitere sein wird.

[20 Min später..] Tatsächlich wird laut Modulhandbuch für viele Module mathematisches Vorwissen vorausgesetzt. Dazu kommt noch, dass manche Module auch nur jeweils im Wintersemester oder Sommersemester angeboten werden. Das schränkt mich in der Planung noch zusätzlich ein.

Ich war nie richtig gut in Mathe (ABI GK Note:4); bevor ihr mich kopfschüttelnd zum du.mm erklärt muss ich anmerken, dass ich mich im Abi noch nicht so richtig gefunden und auch so gut wie gar nicht gelernthabe. Nach dem Abi habe ich eine kfm.-Ausbildung gemacht, in der ich das Lernen für mich entdeckt habe und prompt den Notendurchschnitt 1,0 auf dem Zeugnis stehen hatte.

Auch wenn es bei weitem das Niveau einer kfm.-Ausbildung übersteigt, traue ich mir zu, mich in dem Studium zurechtzufinden. Ich bin nicht auf den Kopf gefallen und ehrgeizig.

Zurück zu meiner eigentlichen Fragestellung: Ist die Belegung von 2 Mathemodulen im Erstsemester ratsam? Gibt es innerhalb dieser Mathemodule eine bestimmte Reihenfolge die man einhalten sollte oder ist das nicht wichtig, da es verschiedene "Richtungen" der Mathematik sind?

Hat einer von euch eventuell schon Erfahrungen mit o.g. gemacht oder kann mir einen groben Tipp zur Belegung geben und sagen, worauf man achten sollte?

Ich werde mich natürlich zusätzlich zu dieser Frage hier auf einer Informationsveranstaltung der Uni schlau machen.

In der Hoffnung, dass meine Frage nicht allzu wirr gestellt ist,

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