Warum ist das Gedicht "Der Abend" von Eichendorff typisch für die Romantik?

4 Antworten

Ich würde sagen, in der Romantik soll ja alles harnonisch und im Einklang sein. Das spiegelt sich schon in der Reinform, ein umfassender Reim, dh man erkennt eine Regelmäßigkeit und Ordnung. Anders wäre das zb im Expressionismus, indem es oft keine eingängige Reimform gibt. Weiterhin deutet natürlich der Inhalt auf Harmonie & Idylle hin. Die Natur ist ein 'Sprachrohr' für die Sehnsüchte des Menschen. Obwohl die Natur friedlich dargestellt wird, erkennt man eine Melancholie 'alte Zeiten, linde Trauer' - meiner Meinung nach spiegelt sich darin die Unzulänglichkeit des Lebens der Menschen. Die Natur ist das Übergeordnete und der von der Industrialisierung und Schnelllebigkeit geplagte Mensch flieht sich in die Natur, die Ruhe und Idylle bedeutet. Und diese Melancholie spiegelt sich eben auch in der Natur wieder.

1. Naturromantik: Die Natur ist belebt, sie träumt. Der Baum ist nicht nur eine Portion Holz, er ist  eine Art Wesen, etwas, das fühlen  und träumen kann.

2. Gegensatz Tag = laute Lust, Geschäftigkeit, Hektik, Verstand, Berechnung,  und Nacht= Schweigen, nach innen gehen, hinter die äußeren Dinge sehen.

3. Innere Welt wird hoch geschätzt: Erinnerungen, Fantasien, Gefühle, Herz.

Also das ist jetzt nur meine Interpretation, keine Ahnung, ob das für dich einleuchtend ist ^^ 

Ich würde sagen, dass das Gedicht über den Menschen im Sommer handelt. Denn nur im Sommer gibt es Wetterleuchten. Die Träume, die dort beschrieben werden, finden Abends/Nachts statt. Also handelt es sich somit um einen Sommerabend wie ich finde. 

Sommerabend = romantisch (jedenfalls, wenn man das in Filmen sieht ^^ Lagerfeuer am Strand, Pärchen, das Hand in Hand an der Promenade irgendwo abends leicht bekleidet lang schlendert usw)

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