Warum ist das Christentum entstanden?

5 Antworten

Na, wie schon. Jesus ist mit seinen reformerischen Ideen für das Judentum grandios gescheitert. Seine Anhänger sind einige Zeit später als Unruhestifter aus der jüdischen Religion ausgeschlossen worden, und haben sich dann notgedrungen um Paulus rum neu organisiert und mehr auf die Mission der sog. Heiden konzentriert.

okay, aber warum sollte jesus etwas reformieren sollen und warum hatte er anhänger... da muss es ja eine ursache geben

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@Link95

Das ist bei allen Religionen dasselbe Schema. Die Religionen werden über die Jahrhunderte zugemüllt mit sinnlosen Regeln und Gesetzen, die sie verkomplizieren und oberflächlich machen und dann kommt irgendwann jemand und will "ad fontes" also zurück zur ursprünglichen Quelle und das wird selten gut aufgenommen. Jesus wollte ausmisten. Er sagte beispielsweise, der Sabbat ist für den Menschen da, nicht umgekehrt, während ihm die Pristerkaste vorwarf, er würde gegen alle göttlichen Regeln auf einmal verstoßen, wenn er am Sabbat mehr tat, als sie erlaubten. Bei Luther war das später ähnlich nur ist der dem Schicksal entgangen zum Gott gekürt zu werden. Er ärgerte sich über die Verschwendungssucht und die Ablassbriefe und sagte, so habe sich Jesus das damals nicht gedacht. Schuld vergeben könne nur Gott und zwischen Gott und den Menschen brauche es keine Vermittler. Bei Mohammed war es auch nicht anders, er ärgerte sich über die Herrscher über Mekka, wo damals auch schon das bekannte Heiligtum war und wo allen Besuchern enorm viel Geld durch Zölle abgepresst wurde und die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer wurden. Die in der Hierarchie oben stehenden sind selten glücklich, wenn jemand kommt und will, dass sie Privilegien aufgeben sollen, also werden solche Leute mit allen Mitteln bekämpft.

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@Link95

Ganz gut soweit, nur das das mit Jesus nur eine Spekulation ist, da es keinerlei Augenzeugenberichte über diese Person gibt. Niemand weiß ob er existierte oder - wenn ja - was er getan oder gesagt hat. Wir haben nur religiöse Texte, die man in keiner Form als Wahrheitsgemäß einstufen kann

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@garwain

Jaja, es gibt immer Leute, die die Existenz von Jesus, Homer, Shakespeare, Karl dem Großen, Mohammed und wahrscheinlich auch noch anderen Persönlichkeiten anzweifeln. Ich habe es nicht so mit Verschwörungstheorien.

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@Dummie42

Das ist keine Verschwörungstheorie. Es gibt nunmal keinerlei Aufzeichnungen über das Leben einer solchen Person, über seine Ziele etc.

Das die Bibel zu rein politischen Zwecken geschaffen wurde, dass ist nunmal Fakt. Und das darin keinerlei historische Wahrheiten zu finden sind ebenso.

Und das es keine Götter gibt, auch das ist wohl gut genug bewiesen.

Die Geschichte über Jesus als Jungfrauengeborener, Wunderwirker, Totenerwecker, Auferstandener etc. ist keine neue Geschichte gewesen. Diese Geschichte gab es bereits 3000 Jahre zuvor in Ägypten und in Indien. Da die Juden sehr stark von ägyptischer Mythologie beinflusst waren (da sie alle Kanaanäer waren, die unter der Hoheit Ägyptens standen) verwundert das auch nicht.

Kaum ein Wissenschaftler glaubt heute noch an die Existenz Jesu. Diejenigen die daran glauben, sind selbst religiös oder glauben nur an bestimmte Einzelheiten der Bibelgeschichte. Und das ist auch vernünftig, weil in den letzten 30 Jahren enorme Erkenntnisse auf diesem Gebiet gesammelt wurden, durch Archäologie und Geschichte, dass man sich lächerlich macht, wenn man die Bibelevangelien als Tatsachenbericht ansieht.

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@garwain

Ich studiere Religionswissenschaft und Geschichte und mir sind da keine Zweifel an der Existenz der historischen Figur Jesus begegnet. Die Theorie, Jesus habe nicht gelebt, war in den 70er und 80er Jahren eine Zeit lang mal in. So weit ich weiß, bezweifelt nicht mal Dawkins seine Existenz. Du brauchst mir auch keinen Vortrag über Mythologie, Metaphysik und den Synkretismus des Christentums zu halten Erstens weiß ich das alles und zweitens hat weder Kreationismus noch gemäßigte Religiosität etwas mit der Frage zu tun.

Mir gehen die Atheisten hier mit ihrem übersteigerten Sendungsbewusstsein inzwischen genauso auf den Zeiger, wie religiöse Fanatiker jeglicher Couleur. Im Prinzip unterscheiden sie sich nicht sonderlich. Jeder muss ständig seine Botschaft als das einzig Wahre verkaufen und stellt dabei unhaltbare Behauptungen auf.

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Die Religion ist bloß ausgedacht. Das hat jemand erfunden, weil er eine Lücke schließen wollte. Er wollte einen Machtfaktor spielen und den Bürgern das Geld aus der Tasche ziehen.

wie hätte das denn konkret ausgesehen?

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@Link95

Gründung des Christentums: Sollte Stabilität in Rom wiederherstellen

Gründung des Judentums: Sollte mehrere unabhängige kleine Staaten/Städte/Stämme zu einem großen Staat vereinen.

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Wie alle Religionen , weil sich Menschen an Menschen bereichern wollten!

wie hätte das denn konkret ausgesehen?

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