Warum ist das Bildungssystem so gebaut, dass man als Ausländer sich doppelt oder sogar dreifach anstrengen muss?

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wer halt hier ist, soll sich anstrengen Deutsch zu können und den Rest. Weil meine Eltern mir kaum Deutsch beibrachten früher, musste ich es mir auch selbst erkämpfen.

Wer sich nicht anstrengt oder zumindest ein wenig mühe gibt, verkackt und soll sich dann nicht beschweren.

Deutsch hat mich auch Blut, Schweiss und Tränen gekostet. Genau so wie der Rest des Bildungssystems mit Eltern die selbst nix checken.

Danke für meinen ersten ⭐ Hilfreiste Antwort Stern!

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Hallo Gerkor,

es ist tatsächlich so, daß sprachliche Fähigkeiten zum wesentlichen beruflichen Erfolg beitragen und das trifft Muttersprachler genauso, wie Nicht-Muttersprachler.

Mach das, wofür Du brennst, dann wird alles gut.

Dazu: Viel Erfolg

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Das hat nichts mit dem Bildungssystem zu tun. Die Landessprache gut zu beherrschen, ist für die meisten Berufe wichtig, und für's Lernen erst recht. Je komplizierter die Inhalte, um so komplizierter die Sprache. Natürlich hat man da als Nicht-Muttersprachler eher Schwierigkeiten. Das ist aber ein grundlegendes Problem.

2 Fremdsprachen + Deutsch als Fremdsprache

Das stimmt so nicht. Du könntest dir als Ausländer durchaus eine Bildungseinrichtung suchen, die deine Muttersprache als erste oder zweite Fremdsprache anbietet.

Da ist nichts "gebaut". Zur Allgemeinbildung eines Akademikers gehören eben zwei Fremdsprachen. Wer nach Deutschland einwandert, muss dieselben Bedingungen erfüllen wie andere. Was sonst? Sollen wir unsere Bildungsstandards absenken, damit Ausländer es leichter haben? Migration war und ist immer und überall eine anstrengende Sache.

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