Warum ist Bezahlen mit Kreditkarte sicherer?

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3 Antworten

Weil eine kreditkarte gesperrt werden kann und du dann eine neue Kreditkartennummer bekommst. Die alte ist dann nicht mehr nutzbar. Bei deiner Kontonummer geht das nicht so einfach. Du kannst Abbuchungen zwar rückgängig machen, aber das ist auf Dauer halt nervig und mit Aufwand verbunden. Deswegen ist es sinnvoll hier etwas zu verwenden, was getrennt von der Kontonummer ist.

Jewi14 22.02.2017, 09:53

Ich fürchte, du bist von vorgestern. Durch das SEPA Verfahren ist es sehr wohl möglich, sein Konto komplett für Lastschriften zu sperren oder nur ganz bestimmte freigeben. Nicht umsonst bekommt/bekam man viele Briefe wo die Gläuber-ID und Mandantsnummer aufgelistet war.

Daher ist es möglich, z. B. nur Strom, Wasser, Telefon freizugeben und alle anderen werden automatisch verweigert. Es gibt daher keinen Aufwand und ständige Lauferei.

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Die Aussage kann ich nicht nachvollziehen. Kreditkarten können genauso missbraucht werden. Sicherer ist aber aus Sicht des Händler richtig, da bestätigte Zahlungen per Kreditkarte kaum noch widerrufsbar sind im Gegensatz zur Lastschrift. Einige Banken verlangen bei Widerruf einer Kreditkartenbuchung die Vorlage eine Anzeige bei der Polizei. So soll sichergestellt werden, dass der Karteninhaber nicht mal eben so widerruft, sondern bei wirklichen Missbrauch.

Die Antwort, man müssen bei Lastschrift jede Buchung einzeln widersprechen, ist falsch! Man kann sein Konto für alle Lastschriften sperren lassen, dann kann gar keiner mehr abbuchen. Oder man hat die Möglichkeit, nur ganz bestimmte freizugeben, die über die Gläubiger-Identifikationsnummer zu identifizierbar ist. Das hat sich eben mit dem SEPA Verfahren auch geändert, nicht nur die Einführung der IBAN. Offenbar hat sich das kaum herumgesprochen.

grubenschmalz 22.02.2017, 14:40

Natürlich ist das möglich. Aber alles andere als praxistauglich.

Du bist wohl von vorgestern.

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Jewi14 23.02.2017, 07:53
@grubenschmalz

Komisch, das Verfahren durch das SEPA eingeführt und  ist erheblich besser als das vorherige, da war es gar nicht möglich.

Aber Hauptsache dumm labern und nicht eingestehen, dass man nicht auf den neusten Stand ist.  Manche leben nicht mal vor-gestern, sondern vor vor vor vorgestern

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Zunächst mal liegt im Falle eines Mißbrauchs die Beweislast bei der Bank. Bei einer Girocard beim Inhaber.

Bei Kreditkarten ist die maximale Haftung auf 150 Euro gesetzlich begrenzt (Ausnahme: fahrlässiges Handeln, z.B. durch "herum liegen lassen" der Karte - macht man mit Bargeld ja auch nicht!). Erst kürzlich wurde bekannt, dass diese Grenze von der EU auf 50 Euro reduziert wurde - gibt halt auch gute Dinge aus Brüssel! Ich bin mir allerdings nicht ganz sicher ab wann genau die neue Haftungsgrenze Gültigkeit findet.

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