Warum ist bei der Einnahmen-Überschussrechnung die Umsatzsteuereinnahme eine Betriebseinnahme?

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8 Antworten

Die E/A-Rechnung ist eine Liquiditäts- oder Zahlungsflussrechnung! Der in die Kasse geflossene Verkaufserlös enthält die Mehrwertsteuer und ist daher eine Einnahme (=Einzahlung). Die dementsprechende Ausgabe für Mehrwertsteuer (=Vorsteuer) ist bereits früher beim Bezahlen der eingekauften Ware entstanden.

Bei einer E/A-Rechnung hat führt ein Verkauf auf Rechnung mit Zahlungsziel "30 Tage netto Kasse" erst zu einer Einnahme, wenn die Rechnung bezahlt wurde.

Umsatzsteuer wird nicht als Einnahme verbucht, sondern als Verbindlichkeit gegenüber dem Finanzamt (Passivkonto). Dem gegenüber steht die Vorsteuer als Forderung gegenüber dem Finanzamt (Aktivkonto).

Die USt ist beim Unternehmen ein durchlaufender Posten und kostenneutral.

So macht man es bei der Doppelten Buchführung. Die Frage bezog sich auf die vereinfachte Einnahme-Überschuss-Rechnung.

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Zufluss- und Abflussprinzip beziehen sich auf den Zeitpunkt der Einnahmen/Aufwendungen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Zuflussprinzip

Geh auf folgenden Link http://www.nuernberg.ihk.de

und tipp dort im Suchfeld "Gewinnermittlung durch Einnahmenüberschussrechnung" ein. Lade Dir anschließend das dazugehörige Pdf-Dokument herunter.

weil die Ust. ja zuerst einmal in das betriebsvermögen mit eingeht.

  • und die Vorsteuer eine Ausgabe darstellt!
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Das dürfte der Hauptgrund sein.

Und vermutlich auch, weil die USt nicht 1:1 im Jahr des Eingangs ans FA abgeführt wird. Die Umsatzsteuererklärung liegt erst im Folgejahr.

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Es muss doch etwas mit dem Zufluss/Abflussprinzip zu tun haben oder? Danke schon mal für weitere Antworten. Habs leider noch nicht kapiert... :)

Bekomme den Link hier nicht rein grrrrr

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