Warum is Fahrradfahren leichter als Laufen?

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4 Antworten

Die Frage ist schon unpräzise gestellt. Was ist genau gemeint?
Welche Strecke, welche Steigung wird hierbei verglichen?

Wenn ich eine sehr steile Steigung hoch fahre, muss ich absteigen. Also kann Fahrradfahren nicht so "leicht" sein.

Wenn ich ein Gefälle runterfahre, komme ich mit dem Fahrrad sicher schneller voran. Also kann Laufen nicht so "leicht" sein.

?

Nehmen wir mal: wir laufen auf ebener Strecke 1 km (kein Gefälle/Steigung). Und wir fahren mit dem Fahrrad.

Vermutlich kommen wir mit dem Fahrrad schneller voran. Könnte was mit der Reibung zu tun haben. Die ist beim Fahrrad recht gering (ein bisschen Rollwiderstand, ein bisschen Luftwiderstand).

Beim Laufen bremst jedes Aufkommen der Füße auf dem Boden die Bewegung etwas ab.

Testfrage: warum spielt das Gewicht des Fahrrads nur beim Beschleunigen eine Rolle? Wenn du mit dem Fahrrad erst mal deine 30 km/h (Beispiel) erreicht hast, ist es weitgehend egal, wie schwer es ist (auf ebener Strecke). Warum?

In der Formel für die Beschleunigung steht die Masse drin. Bei der geradlinig-gleichförmigen Bewegung sieht es etwas anders aus. Bist du auf ebener Strecke mit dem Fahrrad erst mal auf deiner Reisegeschwindigkeit, musst du kaum noch Kraft aufwenden.

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ValidUsername 01.03.2016, 13:39

Wenn man deine Antwort auf ein Wort kürzt dann steht da als Antwort: Reibung. Ich kann das jedoch nicht glauben. Rollen Is ja simpel ausgedrückt das nacheinander auflegen und wieder wegnehmen von einem Haftkörper( man stelle sich ein Schuhrad vor wo statt Reifen mehrere Schuhe nacheinander Kreisförmig angeordnet sind^^) und genau das gleiche macht der Läufer doch auch. Falls es dazu kein gutes Gegenargument gibt, scheidet somit Reibung als Grund aus

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Der menschliche Körper ist nun mal kein Physikbuch.
Und der menschliche Geist hat die Fähigkeit, Probleme zu zerlegen.

Rein theoretisch leistest du überhaupt keine Arbeit, wenn du dich in einer Ebene von Ort A zu Ort B bewegst.
Wenn du ein Teilstück der komplizierten Wirklichkeit betrachtest.

Ein anderes Teilstück wäre die menschliche Anatomie. Der Mensch verschwendet halt viel Energie. Und der Typ, der vor 843.000 Jahren meinte, das beste wäre Energiesparen, der ist als an dem Ort gestorben, an dem er diesen genialen Gedanken hatte. Deine Vorfahren sind denen zu verdanken, die damals schon zu blöd waren, oder denen sowas schon damals zu blöd war.

Die Plastische Chirurgie (=Schönheitsoperation) gibt es ja schon länger. Optimierung von Bewegungen ist da eher selten, außer man fasst das Wippen der Brüste darunter.

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ValidUsername 01.03.2016, 13:29

Dein Text hat irgendwie überhaupt nichts mit einer Antwort zu meiner Frage zu tun^^

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ThomasJNewton 01.03.2016, 13:50
@ValidUsername

Doch, und genau da liegt der Schlüssel zum Verständnis.

Von der Reibung mal abgesehen verrichtest du zwar jede Menge Arbeit, um deine Beine vor und zurück zu schwingen. Aber die verpufft einfach als Wärme.

Nichts davon ist Arbeit im Sinne einer Fragestellung wie z.B.
"Wieviel Arbeit verrichte ich gegen die Schwerkraft".

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ganz einfach, weil das fahrrad räder hat.

ein einfacher vergleich ist vielleicht erstmal das nutzen von rollschuhen/inlineskates. du machst bewegungen, die dem laufen sehr ähnlich sind. aber beim laufen behälst du deine bewegunsenergie nicht, sobald du den fuß nicht bewegst, stehst du. mit rollschuhen rollst du eben, die energie, die du aufwendest geht nicht verloren, weil du deinen fuß nicht mehr bewegen musst um vorwärts zu kommen.

genauso beim fahrrad, du behälst eben deine bewegungsenergie, weil du durch die räder kaum reibung hast und dich konstant bewegen kannst

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ValidUsername 29.02.2016, 14:16

Wenn ich weiter laufe nehme ich doch genau so denn Schwung vom vorherigen Schritt mit. Deswegen Fall ich auch auf die Nase wenn ich die Beine nicht mehr bewege. Ich muss den Schwung vorher abbauen

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Epicmetalfan 29.02.2016, 16:45
@ValidUsername

naja nicht so wirklich.

nimm den fall aus der antwort unten, du bist oben auf einem berg.

mit fahrrad/rollschuhen wirst du jetzt runterrollen, ohne auch nur einmal kraft aufwenden zu müssen, eben weil du rollst und dich somit auch ohne eigene bewegung vorwärtsbewegen kannst.

wenn du einfach nur oben stehst passiert gar nichts, damit du dich bewegst musst du einen fuß vor den anderen setzen, du musst also trotzdem für jeden schritt dein bein anheben und bewegen, das verbraucht den großteil der energie, nicht das iegentlche vorwärts bewegen

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ValidUsername 01.03.2016, 13:31

Ich beobachte denn Effekt aber besonders auf langen Ebenen Strecken. Damit können wir die Möglichkeit ausschließen

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Epicmetalfan 01.03.2016, 14:55
@ValidUsername

ja aber das war doch eh nur ein beispiel zur verdeutlichung, weil du am berg eben gar keine nergie brauchst.

auf der eben musst du halt beim fahrradfahren nur für den antirb sorgen und nicht jedes mal dein bein für jeden schritt vom boden heben

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ValidUsername 13.12.2016, 17:55

Auch beim Fahrrad fahren schiebe ich mit meinem einen Fuß den anderen über die Pedale nach vorn. Ich Leiste damit fast das gleiche wie beim Laufen. Allerdings wiegt ein Rad mehr. Die Reibung müsste größer sein und es damit anstrengender

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Epicmetalfan 13.12.2016, 19:29
@ValidUsername

ich habs dir jetzt 3 mal erklärt, ich werde nicht noch ein 4. mal den ganzen kram hier rein schreiben, wenn du mir eh jedesmal mit "ne das ist aber anders" widersprichst...

aber hier NOCHMAL in kurzform:

beim laufen ist das anstegnede nicht die vorwärtsbewegung, sondern das anheben deiner beine, was dich nicht vorwärts bringt, bei allem was räder hat, setzt du deine komplette energie in vorwärtsbewegung um

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ich glaube weil beim laufen muss man sich auf den füßen halten und beim fahrrad fahren ist ja die schwierigkeit mit dem gleichgewicht aber das hat man scheller drauf

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ValidUsername 16.04.2016, 10:48

Auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung

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