Warum is die Trennungsrate heutzutage höher als vor 50 Jahren?

22 Antworten

Ich glaube, ein wesentlicher Punkt ist auch ein genereller Wertewandel in der Gesellschaft. Früher wurde die Familie und Tradition sehr hoch gehalten, heute ist eher Individualismus und persönliche Entfaltung im Trend.

Die Medien und soziale Netzwerke befeuern diese Entwicklung auch sehr stark. Auf Instagram und Facebook wird einem täglich vor Augen geführt, wie perfekt das Leben "der anderen" im Vergleich zum eigenen, langweiligen Alltag ist, so lange bis man mit der Gesamtsituation unzufrieden ist und alles hinschmeißt.

Häufig wird dann nicht erkannt, dass es sich bei den ganzen Instagrammern und YouTubern um Kunstfiguren und reine Selbstdarsteller handelt. Wenn man dann noch unfähig ist, selbst Verantwortung zu übernehmen, dann kriegt häufig der Partner die Schuld und wird verlassen, in der Hoffnung dass dadurch alle Probleme gelöst werden und sich auf magische Weise ein Christian Grey oder ein Victorias Secret Model als Nachfolger/in einfindet. Was natürlich ein Irrtum ist...

Das ist relativ einfach zu erklären. Die Frauen waren für Familie, Kinder und Hausarbeiten verantwortlich und kamen weniger in Kontakt mit dem Berufsleben. Die klassische Rollenverteilung, der Mann das Familienoberhaupt in der Rolle als Chef. Die Frauen hatten zu gehorchen.

Heute mit vertauschbarer Verantwortung, Gleichberechtigung, Berufstätig mit eigenem Lohn, eigene Bedürfnisse ausleben, Internet Shopping und vieles mehr, sind die Frauen den gleichen Verführungen ausgesetzt, pflegen eigene Kontakte und eigenen Ideen, somit gestaltet sich alles etwas schwieriger.

Die Frau muss nicht nachgeben um ihre Zukunft zu sichern.

Es liegt an die Unabhängigkeit der Frauen, an Internet, Singlebörsen, die es einfach machen Ersatz zu finden. Es wird weniger an einer Beziehung festgehalten, denn für die Frau ist es einfacher Ersatz zu finden in Form eines Partners oder zumindest Bettgeschichten. Finanziell gibt es viele Möglichkeiten für die Frau...Unterhalt, Hartz etc. Gesellschaftlich wird so ein Verhalten ja auch immer mehr akzeptiert...Leute werden toleranter....teils zu tolerant und so gehen bestimmte Werte verloren.

Hey,

heutzutage vergessen viele die Kommunikation.

Gerade in einer Beziehung muss man miteinander reden können. Kann man das nicht, kann man diese Beziehung langfristig vergessen.

Es wird eher geschwiegen oder gestritten, als sich respektvoll zusammen zu setzen und zu reden.

Häufig nimmt man auch den/die nächstbeste/n, da man unbedingt einen Freund haben will. Man achtet dort nicht auf gemeinsame Interessen oder ob das überhaupt langfristig was werden kann. So entstehen dann viele Trennungen.

Gerade im Jugendalter achten viele auch eher auf das Aussehen, anstatt auf den Charakter. Da stelle ich mir immer die Frage, was man davon hat. Einen Partner, der von anderen begehrt wird und mit dem man nicht mal richtig reden kann, da er/sie andere Interessen hat.

Im Großen und Ganzen leben wir in einer feigen Gesellschaft, die es nicht auf die Reihe bekommt mal den Mund aufzumachen. Jedenfalls persönlich.

LG. Steve

Woher ich das weiß:Hobby – Beschäftige mich viel mit der Psyche.

Es kommt auch heute noch vor, allerdings nicht mehr so häufig wie früher, dass eine Frau nur deshalb bei einem unausstehlichen Mannsbild bleibt, weil sie von ihm abhängig ist oder den Kindern eine Scheidung nicht antun will.

Was möchtest Du wissen?