Warum ist der Islam nicht als Religion anerkannt in Deutschland?

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22 Antworten

Jeder Muslim hat in Deutschland das Recht, seine Religion auszuüben, so lange er dabei die geltenden Gesetze einhält. Der Islam ist nicht verboten.

Da es aber keinen fest definierten "Islam" mit einem gemeinsamen Oberhaupt gibt, existiert auch keine weltweite islamische kirchliche Organisation.

Allerdings wurde die islamische Vereinigung "Ahmadiyya Muslim Jamaat" 2013 als "Körperschaft des öffentlichen Rechts" anerkannt und ist damit den christlichen Kirchen rechtlich und politisch gleichgestellt.

Diese Anerkennung als KdöR hat dagegen beispielsweise der Buddhismus in Deutschland bis heute nicht erfahren - eben aufgrund des fehlens hierarchischer Strukturen, die eine kirchliche Organisation ausmachen würden.

Sowohl im Fall des Islam, als auch zB des Buddhismus ist aber der jeweilige Religionsunterricht freiwillig außerhalb der Schulzeit möglich, auch wenn es kein Schulfach ist.

Fazit:

Die Muslime dürfen hier ihren Glauben genau so ausüben, wie jede andere Glaubensgemeinschaft auch. Es gibt also keinen ernsthaften Grund zur Klage, nur weil der Status als KdöR nicht allen islamischen Vereinen gewährt wird.

Es ist eine Religion in Deutschland. Lediglich die Steuervorteile und Förderung wie sie in Deutschland die beiden großen Kirchen (und bei weitem nicht alle Christen) bekommen, bekommt "der Islam" nicht. Weil es nicht "den Islam" gibt, so wie "die Katholiken". Es gibt ein halbes Dutzend Verbände in Deutschland die alle für sich beanspruchen "den Islam" zu vertreten...

Weil die Politik immer noch nicht den Islam begreift, werden zwar gerne Behauptungen, wie der Islam gehört zu Deutschland, aufgestellt,
die sich dann aber in der Praxis nicht halten lassen. Mit derartigen
Behauptungen tönt man gerne wenn es auf Wahlen zugeht.

Was ist mit dem Islam los ?

Der Islam ist in sich in diverse Glaubensgemeinschaften zersplittert.

Hierbei gilt zwar der Koran als das heilige Buch, und die Annahme des
Prophetentums von Mohammed, damit haben sich dann aber auch schon
Gemeinsamkeiten.

Die Differenzen innerhalb der Glaubenspraktizierung gehen soweit, dass man sich tätlich auseinander setzt.

Würde man den Islam pauschal als Körperschaft anerkennen, dann würden automatisch auch Salafisten in diesen Status gelangen. Dies nur mal so nebenbei.

Das man mit dem Zugeständnis der Anerkennung völlig überfordert und falsch
liegt, zeigt sich zudem bei der islamischen Religionsgemeinschaft der
Ahmadiyya Muslim Jamaat.

Dieser Religionsgemeinschaft erteilte man den Status, ohne zu wissen, dass die Religionsgemeinschaft schon seit Jahrzehnten nach Beschluss der großen Islamkonferenz ausgeschlossen ist, und die Anhänger der Gemeinschaft bei Todesstrafe Verbot zum Betreten von Mekka und Medina erhalten haben.

Es ist folglich eine Anerkennung einer islamischen Gemeinschaft erfolgt, die
überhaupt gar keine islamische Gemeinschaft sein darf.

Diese Eselei ist einigen Politikern bewusst geworden, was dann dazu veranlasst, dass der Islam hinsichtlich Anerkennung mit Vorsicht genossen wird.

Zusätzlich haben wir bei dem Islam noch andere Probleme.

Die größte Religionsgemeinschaft im Islam ist die Gruppe der Sunniten. Das Wort Sunnit leitet sich vom Wort Sunnah ab. Sunnah beinhaltet nicht nur die Lehren des Islam, sondern auch die Lebensweise zu Zeiten Mohammeds.

Wir haben folglich einen Islam nach Koran (heiliges Buch), Scharia (Gesetzgebung) und Hadithen (Überlieferungen). Diese Summe macht die Sunnah. Und das ist weder mit unserer Kultur, Demokratie noch den Gesetzen vereinbar.

Das nächste Problem ist der Antisemitismus im Islam.

Aus den Hadithen des al-Buchari Volume 4, Book 52, Number 177:

Der Prophet (Anmerkung: Prophet = Mohammed) sagte, dass die Stunde
(Anmerkung: Stunde = Ankunft des Mahdi) nicht kommen wird, bis
die Muslime die Juden bekämpfen und umbringen; bis der Jude sich hinter
dem Stein und Baum versteckt und der Stein und der Baum sagen wird: Oh,
du Muslim, oh, du Diener Allahs, dies ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt, komm und bring ihn um!

Der Hadith ist von Abu Huraira.

Alleine aus unserer historischen Verpflichtung gegenüber dem
jüdischen Volk, ist es Deutschland unmöglich. solche Lehren und
Lehraufträge zu dulden. Der Islam ist antisemitisch.

Zugegeben, den Antisemitismus hat der überwiegende Teil der Politik noch nicht mitbekommen, aber auch das wird sich noch ändern.

Nun denn.....ich habe mich bemüht ausführlich über das Islam-Problem zu schreiben, wobei ich jetzt nachdrücklich noch darauf hinweisen will, dass es da noch weitaus mehr an Problemen gibt.

Anhand der von mir aufgezeigten Probleme kann man aber absehen, der Islam kann gar nicht anerkannt werden, und er wird es wohl auch nie.

Helipa 16.01.2017, 14:35

Der Islam ist eine undemokratische, faschistische Partei im Schaftspelz einer Religion, in ihrem Kampfbuch Koran, fordern der Islam über 100 Mal das Töten Ungläubiger, das ist juristisch Anstiftung zum Mord und sollte verboten werden.

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Der Islam ist doch als Religion anerkannt. Woher hast du den so einen Mist? Beim Islam gibt es einfach so viele verschiedene Gruppen, die alle ihr eigenes Süppchen kochen und von denen die wenigsten ein Bestreben zeigen, sich aus organisatorischen Gründen zusammen zu tun. deswegen gibt es nicht DEN Islam, sondern nur viele teils konkurrierende, teils zerstrittene Grüppchen.
Deswegen haben die Muslime auch nichts, was mit dem Staatskirchenvertrag vergleichbar wäre, um Mitgliedsbeiträge über die Finanzämter einziehen lassen zu können. Die Juden haben etwas Ähnliches, aber die haben auch einen Zentralrat, der sie fast alle repräsentiert,
während es eine Vielzahl muslimischer Verbände gibt, die sich nur in dem einen Punkt einig sind, dass sie sich nicht von der Sharia distanzieren wollen, die verfassungsfeindliche Elemente enthält.

Bei den Christen hat man mit evangelischen und katholischen Christen einen so großen Teil abgedeckt, dass man den Rest ruhig unter den Tisch fallen lassen kann. Aus den bestehenden Verträgen kommt dieser Staat wohl nicht mehr so leicht heraus, was schade ist.

Das kann und wird nie passieren. Beim Islam gibt es Koran und dich. Du hast keinen Papst, keinen Boss für Deutschland, Frankreich, Europa, usw. und der Imam ist nur für seine Moschee zuständig.

Beim Islam gibt es keine Abspaltung, da jeder Moslem die selbe Quelle hat. Der Koran ist der Koran (nur auf arabisch original) und selbst das Gebet ist weltweit gleich (auch auf arabisch).

Die Aleviten hingegen (zumindest hier in Europa) wollen als eigene Religion zählen, damit die so etwas tun können. Die Ahmadiyya haben es vor ein paar Jahren gemacht, da die eben eine Struktur, wie die Kirche haben aber das ist mit allem gerade mal 5% von den Muslimen (was der Deutsche bist heute nicht verstehen kann).

Der Islam ist als Religion anerkannt, wie auch das Judentum und einige andere Glaubensrichtungen und div. Sekten.

Lediglich die Erhebung von Kirchensteuern durch den Staat erfolgt für Mitglieder der christlichen Kirchen von Angehöfigen der  Katholiken und Protestanten.

Ob das nun als Folge von Konkordatsvereinbarungen, die zu einer längst vergangenen unrühmlichen Epoche unseres Landes gehören, erstrebenswert ist, da scheiden sich die Geister!

HugoGuth 16.01.2017, 13:02

Du übersiehst, dass der Staat auch für das Judentum die "Synagogensteuer" einzieht!

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schelm1 16.01.2017, 13:26
@HugoGuth

Gilt das bundesweit oder ist das nur eine he(ä)ss(l)ische Lösung?


Die Synagogensteuer nach § 3 Abs. 1 Ziffer 1, und 4 dieser Steuerordnung
veranlagen und erheben die Finanzämter (§ 9 Abs. 1 und 2 des Gesetzes
über die Erhebung von Steuern durch die Kirchen, Religions- und
Weltanschauungsgemeinschaften im Lande Hessen - Kirchensteuergesetz).

Da könnte ja dann doch den Muslimen und anderen anerkantnen Releigionsgeminschften und Sekten noch staatlich kontrollierer Gebührenärger in Form einer Steuer drohen!?!

Die ohnehin vom Staatsvorgänger arg gebeutelten Juden sollte man doch von solchen Gebühren verschonen!

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Klaraaha 16.01.2017, 14:25
@schelm1

Derzeit nutzen folgende Kirchen und Organisationen die Möglichkeit des Kirchensteuereinzugs durch staatliche Organe:
die Gliedkirchen der EKD; Konfessionsmerkmal: „ev“ (Kennzahl „61“ bei der Lohnsteuer-Anmeldung)[30]
die Bistümer der Römisch-Katholischen Kirche; Konfessionsmerkmal: „rk“ (Kennzahl „62“)
das Katholische Bistum der Alt-Katholiken in Deutschland; Konfessionsmerkmal: „ak“ (Kennzahl „63“)
die Freireligiösen Gemeinden (Landesgemeinden Baden, Mainz, Offenbach und Pfalz)
die Unitarische Religionsgemeinschaft Freie Protestanten
die jüdischen Gemeinden („Kultussteuer“) Konfessionsmerkmal: „J“
Die Länder behalten als Entgelt für den Einzug der Kirchensteuer je nach Land unterschiedlich 2 % (Bayern) bis 4,5 % (im Saarland) des Kirchensteueraufkommens ein, in der Regel 3 %

Textquelle Wikipedia

Die Kirchensteuer kommt den Religionsgemeinschaften zugute. Es gibt z.B. auch jüdische Altersheime, Krankenhäuser, Schulen usw.

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Der Islam, wie auch das Christentum sind keine "Einrichtungen des öffentlichen Rechts". Im Gegensatz zum Islam gibt es aber christliche Kirchen und Religionsgemeinschaften mit Mitgliedern, welche diesen Status haben.
"Anerkannt" (von wem ?) wird keine Religion, sondern jeder ihre freie "Ausübung" garantiert, wenn sie sich nicht gegen unsere Rechtsordnung richtet. Hier wird den Muslimen mehr zugestanden als anderen, z.Bsp. die Beschneidung (Körperverletzung) und das "Schächten" (Tierquälerei) ebenso den Juden.
Ansonsten ist das Christentum, seine Erscheinung, ein Teil unserer Kultur und Tradition, der Islam eben nicht. Da gibt es kein "Warum".

Hä? Wie kommst du darauf. Natürlich ist der Islam genauso als Religion anerkannt wie das Christentum oder der Glauben an das Fliegende Spaghettimonster. 

Niemand wird daran gehindert, diesen Glauben zu haben und im Rahmen der hier gültigen Gesetze auch zu praktizieren.

natürlich ist der islam als religion anerkannt, aber nicht alle können sich mit ihm identifizieren!

Ist er doch. Nur ist Deutschland eben eher christlich mit Hang zum Atheismus orientiert, weswegen hier leider nur die Lehren des Christentums unterrichtet werden. Wenn ein Deutscher in die Türkei auswandert, muss er sich doch auch damit abfinden, dass dort der Islam gelehrt & praktiziert wird.

So etwas wie "offiziell anerkannte Religion" gibt es in Deutschland nicht.

In Österreich ja, aber nicht in Deutschland.

Leider ist der Islam schon als Religion anerkannt

Was an sich vollkommen falsch ist, den der Islam ist keine Religion, sonder eine Brandgefährliche Politische Ideologie mit einigen Religiösen Zügen.

Ich hoffe bei den führenden Köpfen unseres Landes findet bald ein umdenken statt und sie erkennen die latente Gefahr dieser bestialischen Ideologie

Der Islam sollte niemals zu Deutschland gehören, nicht heute und auch nicht in Zukunft


Das ist er doch. o_ô

Wo steht es denn, dass er das nicht ist?

Isser doch... oder warum, glaubst Du stehen hier Moscheen u.ä. und gibt es Koranschulen und -unterricht?

Allerdings sind nur der Religionsunterricht der katholischen und evalngelischen Kirche laut Grundgesetz im Schulunterricht Pflicht.

Weil wir in Deutschland immer mehr aufgeklärt werden und langsam verstehen das Religionen nur Schaden. Wir haben noch mit Altlasten wie der Römisch Katholischen und Evengalischen Kirche zu kämpfen. Im Idealfall sind wir in den nächsten 50 Jahren endlich ein Atheistischer Staat!

iCruzZer 16.01.2017, 12:41

Endlich jemand der so denkt wie ich xD

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schelm1 16.01.2017, 12:50
@iCruzZer

Sie Gedanken sind frei! - Selbst solcher "Brei"!

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simon817 16.01.2017, 12:52

Genau das hoffe ich auch

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Dave0000 16.01.2017, 12:52

Best Reaktion Schelm

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Selbstverständlich ist hier der Islam als Religion anerkannt.

Falsche Frage:

Richtige Frage: Woher hast du diesen Unsinn?

Was soll da anerkannt werden?

Wir haben in Deutschland die Religionsfreiheit. das bedeutet jeder kann seinem eigenen Glauben nach gehen, so lange er damit keine Gefahr für die Öffentlichkeit darstellt und an die Deutschen Gesetze hält.

Was bezweckst du mit dieser Frage?

Der Islam ist wie jede andere Religion in Deutschland anerkannt.

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