Warum investiert nicht jeder in europäische Aktien Fonds?

...komplette Frage anzeigen

15 Antworten

Deine Therorie hat leider schon im Ansatz einen Denkfehler.

Die Aktiengesellschaft bekommt das Geld nicht, sondern der Verkäufer der Aktie. Die Gesellschaft bekommt nur einmal, nämlich beim Börsengang, den Erlös. Und das auch nur, wenn ihn nicht die Altaktionäre einstecken.

Also lustige Idee, nur leider Quatsch.

Trotzdem ist es sinnvoll, Aktienfonds zu kaufen, aber nicht aus den von dir genannten Gründen.

napoloni 26.05.2016, 17:53

Ulkig, ich zähle 12 Antworten, aber nur zwei davon sprechen diesen Logikfehler an^^

1

Das meinst du hoffentlich nicht ernst, oder? Totale Schnappsidee...!

"Zwangsinvestitionen" sind verfassungsrechtlich zumindest in Deutschland nicht zulässig. Zudem sind bei weitem nicht alle europäischen Firmen als Aktiengesellschaft verfasst, die du über einen Aktienfond erreichen könntest. Und außerdem ist das Investieren in Aktien nur der Erwerb eines Unternehmensanteils - was zu genau null Prozent mit Investition in das Unternehmen zu tun hat, weil von dem Geld nichts beim Unternehmen, sondern nur beim bisherigen Eigentümer des Anteils ankommt. Dass Akteinkurse nicht nur steil bergauf verlaufen können, sei da nur am Rande erwähnt...

Zu den Problemen, die bereits angeführt wurden... Wenn jeder Bürger monatlich 100 Euro zusätzlich abdrücken muss, hat er auch monatlich 100 Euro weniger zum Ausgeben. Das würde sich gegenteilig auf die Konjunktur auswirken.

Und wie soll das Gesetz aussehen? Ok, jeden Monat 100 Euro abdrücken. Aber wann darf ich das Geld wieder aus dem Fond nehmen? Und wer bestimmt, in welchen Fond ich investieren muss? Und wie kommt das Geld bei den KUM an, die nicht an der Börse vertreten sind? Und wie kommt das Geld bei den AGs an, die nicht zufällig gerade Aktien emittieren?

Und warum soll der Staat nicht diese Aufgabe übernehmen und gezielt Geld in die Wirtschaft pumpen, um sie anzukurbeln?

Und wer sind "wir Europäer"?

Vorschlag: Wende dich doch mit deinem Ansinnen mal an unseren Finanzminister. Der wartet schon lange auf solche Intelligenzbolzen wie dich und wird dir für deinen Vorschlag sicher bald den "Goldenen Trollorden für besondere Verdienste im Ringen um die Rettung Europas" verleihen.

Da du der logischste Denker :) unter uns allen hier bist, würde ich an
deiner Stelle mit gutem Beispiel voran gehen und jeden Monat mindestens 1000 Euro in Aktienfonds investieren. Du wirst doch  nicht kleinlich sein!
Außerdem  würde das passen zu deinem sonstigen Verhalten als guter Europäer, der nur Amifraß in sich hineinstopft, Amiklamotten trägt und russische Waren boykottiert, Gänsehaut beim Gedanken an Pearl Harbour bekommt und Tränen kullern lässt, wenn er die US-Hymne hört.

Dass Herr Schäuble selbst noch nicht auf diesen grandiosen Gedanken gekommen ist, zeugt nur davon, dass du mit deiner Intelligenz und deinem überragenden "europäischen Amipatriotismus"  dazu auserwählt bist, die ganze Welt einschließlich der Ukraine zu retten, außer Russland natürlich. :)

Ich hoffe, du dankst es mir, dass ich endlich deine überragenden Fähigkeiten sehe und dich als den absoluten Herrscher über alle Europäer anerkenne.

Und Vorsicht, wenn du morgen aus dem Haus gehst. Es könnt durchaus sein, dass dich ein paar Riesenkerle in weißen Kitteln in Empfang nehmen.
Es wäre schade um deinen genialen Kopf.:)

nikonlexy 21.09.2017, 00:37

Dein Argumebt ist echt bescheuert wie kommst jetzt auf Ukraine
Darf man in dieser welt nicht idealistisch denken uff

0

Also, wenn das so käme, wäre doch eines ganz klar: Die Kurse der Aktien Fonds würden nicht durch die gesunde Mischung von Angebot und Nachfrage mit einem Schuss Ver -oder Misstrauen und Börsianer-Phantasie an den Börsen ermittelt, sondern durch die künstlich erzeugte Nachfrage, da Fonds-Anteile der von Dir genannten Aktien-Fonds im Wert von 100,-€/ Monat pro Europäischen Bürger gezeichnet bzw. angekauft werden müssen !

Erinnert mich stark an Herrn Draghis Bazooka ;-)

Aber schön zu lesen, daß "Nahchaltig denken" gepaart mit der Aussage, daß nicht jeder logisch denken kann dich Beschäftigt.

Anscheinend ist Deine Logik die Lösung der meisten Probleme, oder?

Was Du auch noch übersiehst ist die Annahme, daß Firmen frische Kapital bekommen, wenn die Leute in Aktien Fonds investieren müssen.

Ein Börsennotiertes Unternehmen, welches bei der Emission seiner Aktien diese zu 100% am Markt platziert, nimmt durch den Börsengang Geld ein, fertig! - Ein steigender oder fallender Aktienkurs wirkt sich nicht auf das Vermögen dieser Aktiengesellschaft aus, wenn diese, wie gerade geschrieben, 100% der Aktien an der Börse platziert hat.

Eine schöne Nacht noch!

Nicht jede*r kann monatlich 100 Euro investieren.

Und nur weil Firmen mehr Geld zur Verfügung haben, heißt das nicht, dass automatisch mehr Arbeitsplätze entstehen.

"Wir Europäer wollen ein Gesetz"

Ich nicht.

marcussummer 26.05.2016, 16:23

... die Firmen hätten noch nicht mal einen Cent mehr zur Verfügung. Nur der Aktienverkäufer...

0
nikonlexy 21.09.2017, 00:42

50€ wäre ein anfang und das kann sich jeder leisten .. selbst arbeitslose Harz 4 menschen weil die die Unterstützungen und beihilfen bekommen heutztage
Weswegen wandern menschen aus Armutsländern in die EU? Eben weil sie denken dass die EU wirtschaftlich abgesichert ist (was noch stimmt )
Das wäre echt nett von großfirmen an den Kleinen da unten an uns zu denken ..
Aber leider regiert ihr Ego über uns

0

Die meisten Leute investieren dort, wo man viel Profit machen kann.

In der wird meist nicht in Europa gemacht, sondern in Dritte Welt Ländern z.B. in Asien oder Südamerika. (Bekleidung, Landwirtschaft, Edelmetalle, ...).

Wenn Du Aktien an der Börse kaufst, dann bekommt nicht die Firma das Kapital, sondern derjenige, der die Aktien vorher hatte. In die Firma investieren geht nur, wenn Du bei einem Börsengang mit dabei bist.

"Wir Europäer" wollen sicherlich kein derartiges Gesetz.

Mal davon abgesehen dass lange nicht jeder weitere 100€ monatlich bzw. 1200€ jährlich aufbringen kann.

Außerdem steht Aktienkauf -und Verkauf auch immer in Verbindung mit einem Risiko

Denkst Du denn tatsächlich logisch? Sorry ... konnte ich mir jetzt nicht verkneifen ... sei nicht bös ... denn:

Nur weil mehr Aktien gekauft werden (und in der Folge die Aktienpreise steigen), haben Firmen noch keinen einzigen Cent mehr zur Verfügung.

Huckebein 26.05.2016, 20:00

Er denkt überhaupt nicht. Er schreibt, was ihm in den Sinn kommt,  weil er ein Troll ist, der Aufmerksamkeit braucht. Und leider bekommt er sie, weil die user durch die Freigabe der Fragen nach Löschungsantrag einfach ihrem Frust Luft machen. Leider!

3

Man könnte ja eine Asyl-AG gründen. Anleger würden dann Aktien der Asylanten-AG kaufen und das Geld würde der Lösung der Asyl-Problematik zur Verfügung stehen z.B. für die Weiterbildung der Asylanten, der Eingliederung in Erwerbstätigkeit usw.

Vielleicht sollte man mal Frau Merkel diesen Vorschlag machen.

Wenn jeder in Fonds investieren würde, wer würde die dann noch kaufen/verkaufen?

Nehmen wir mal Deutschland mit rund 80 Millionen Einwohner.

40 Millionen könnten 100 Euro Monatlich in Fonds investieren.

10 Millionen Investieren in Fond X und 10 Millionen in Fond Y.

Aber wer will das dann Verkaufen? Ich bezweifle das 40 Millionen Einwohner wissen wie man Investieren tut und dann auch verkauft etc.

Und du sollst wissen, INVESTIEREN ist nicht HANDELN!

Investieren = Über eine gewisse Zeit eine Aktie haben und nach 1 Jahr oder länger (kann auch nach 3 Monaten sein) verkaufen etc.

Deine Überlegung ist nicht schlecht, aber macht wenig Sinn!

Hahaha! Woher hast du denn den Unfug? Mache bitte mal eine Quellenangabe.

Ach ja, ich bräuchte bitte noch eine Erklärung, wovon Kinder/Jugendliche ohne eigenes Einkommen die monatlichen € 100 bezahlen sollen? :-))

Huckebein 26.05.2016, 20:02

Er ist ein TROLL, der sich schon 25 mal neu erfunden hat.

5

Die Frage klingt genauso wie: Warum fährt nicht jeder VW und Daimler. Diese Unternehmen würden dann alle Gelder aus dem Automarkt bekommen und den meisten Wohlstand schaffen. Alle Menschen würden dann für VW und Daimler arbeiten und wir hätten keine Arbeitslosigkeit mehr.

Fonds und Aktien = Risiko

Und das will ich und viele andere auch nicht, den alles könnte dahinschmelzen. Und nicht jeder hat immer gerade 100 Euros zur verfügung

Niklaus 27.05.2016, 09:24

Sorry aber deine Antwort ist zu pauschal. Das Risiko von Fonds z.B. relativiert sich bei längerer Laufzeit.

0
lavre1 30.05.2016, 09:37
@Niklaus

ein relativiertes Risiko ist immer noch ein risiko...
ich weiss nicht wie es in Deutschland ist, aber in der Schweiz habe ich eine Staatsgarantie bis 100'000 Franken, falls die Bank hops gehen würde. Auf Fonds und Aktien nicht!

0

Was möchtest Du wissen?