Warum investiert China in Russland weniger?

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6 Antworten

Von China wurde eine große Zahl Vorvereinbarungen angekündigt, aber am Beispiel der Großprojekte in der Erdöl- und Erdgasbranche ist sehr gut zu erkennen, dass der Weg von den ersten Vereinbarungen bis hin zum realen Abkommen häufig sehr weit ist und von bürokratischen Hürden versperr

Faktisch alle Direktinvestitionen japanischer Unternehmen wurden in die Erschließung von Erdöl- und Erdgasvorkommen in Russland gesteckt. So konnten zum Beispiel die Erdgasprojekte „Sachalin-1“ und „Sachalin-2“ in Japan 10,1 Milliarden US-Dollar akquirieren. Im Vergleich betrugen die Kapitalanlagen der chinesischen Unternehmen in den Energiebereich Russlands dagegen gerade einmal 1,2 Milliarden US-Dollar. 

Quelle: http://de.rbth.com/

Ich hoffe ich konnte Ihnen helfen.

KaterKarlo2016

Nicht nur China, alle ausländischen Investoren ziehen sich mehr und mehr aus Russland zurück. Und das nicht erst seit Embargo des Westens. Der Grund ist relativ simpel. Im Russland mangelt es an Rechtssicherheit für Investoren. Es besteht permanent die Gefahr, dass Investoren, die dem Regime nicht so genehm sind enteignet werden. Yukos ist ein gutes Beispiel, auch wenn es sich um ein russisches Unternehmen handelte.

Lach, ihr Verbrecherbeschützer reden noch von Rechtssicherheit?

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China ist bislang kein wichtiger Investro in Russland. Es ist auch verständlich. Letzendlich sind die beiden Länder Konkurrenten um die Vormachtstellung in der neuen Weltordnung. Man kooperiert gerne auf politischer und militärischer Ebene aer in der Wrtschaft fährt man getrennte Wege solange es sich nicht wirklich um für beide Länder vortelhafte Projekte handelt wie z.B. den Ausbau der Eisenbahnstrecken für die Neue Seidenstrasse.

Russland ist generell nicht ahängig von ausländischen Investitionen, deren Anteil an der russiscen Wirtschaft ist nicht bedeutend und das is gut so. Der Mythos von heilbringenden Investitionen ist politisch motviert und verschleiert die negative Seite. Dese Investtionen bedeuten auch Abhängigkeit. Eine grössere Autharkie der Wirtschaft sollte in Zukunft für viele auch westliche Länder ein wichtigeres Thema werden. Die lezten Krisen zeigen wie fragil die tolle neue globalisierte Wirtschaftswelt sein kann. 

Die Chinesen sind verständlicherweise überall auf der Welt bemüht ihren Einfluss auch über Investtionen auszuweiten. Der Rückgang in den chinesischen Investitionen hat für Russland eine kleinere Bedeutung aber tendenziell geht es darum, dass man immer noch keinen einheitlichen modus operandi mit Chinesen hat. Am liebsten würden die Chinesen Sonderpräferenzen bekommen in russland und kriegen diese aber nicht. Sie müssen sich zur Zeit "begnügen" mit den gleichen Bedigungen wie andere Länder.

Hatten wir das nicht schon mal irgendwelchen Diskussionen? Du hast behauptet, dass China und Russland mittlerweile ganz dicke Freunde sind, der Westen muss sich vorsehen, blahblahblah. Unzählige Vereinbarungen zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit wurden bereits getroffen, die USA wird bald untergehen und Europa wird es bereuen sich nicht mit Russland verbündet zu haben. Und nun sind die Vereinbarungen plötzlich gar nicht mehr so wichtig? *grins*

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