Warum interessieren sich heutzutage so wenige Jugendliche für Politik?

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8 Antworten

das hat mindestens 2 Gründe:

  • politische Ohnmacht der Jgdl. - fast nichts kann beeinflußt und verändert werden
  • mangelnde politische Bildung

Ich denke es liegt unter anderem daran, dass Jugendliche sich ja in einem Wandel befinden und daher intensiv mit sich selbst bzw. dem eigenen Leben und Umfeld beschäftigt sind.

Ausserdem kann man sicherlich auch einigen der Jungen Leute unterstellen, dass sie nicht über all zu viel Weitsicht verfügen und/oder ihnen sowas dann auch oft einfach egal ist.

Ich glaube aber auch, es ist eine Form der Resignation.

Wenn ich die Perspektive für die Zukunft betrachte, Endlichkeit der Rohstoffe Wirtschaftliche Situation (auf die kleinen Leute bezogen) politische Entwicklung etc. Dann kann ich verstehen wenn viele den Kopf in den Sand stecken.

also ich würde sagen vor 30 Jahren war das nicht soviel anders, da gibts immer ein paar Politikfreaks, ein paar von denen sind vielleicht auch noch in anderen Organisationen wie Kirchen, Tierschutz etc. aktiv, sind oder haben historische Interessen, beschäftigen sich mit dem 3. Reich, dem Klimaschutz, Ökologie, Jugendpresse. Nennenswert anders war das wohl Ende der 1960er bis zur Nato Nachrüstungsdebatte. Ich empfehle Dir mach was, geh in eine politische Jugendorganisation und nimm mit was Du da an Wissen aber auch sozial mitnehmen kannst - äh ja, ein Hotelzimmer haben wir da auch mal zerlegt ;) Mich ärgern nur die Events die ich nicht mitgemacht habe, etwa ein exklusives Anne Clark Konzert oder Urlaub in Spanien und Cuba. Und das beste ist, Du kannst Orgien feiern und Deine Eltern meinen Du würdest nur harmlose Seminare besuchen ;) 

Als Teenager hat man andere Dinge im Kopf. War bei mir genau so. In der Schule ist es zwar ein Fach, aber es werden uns nur organisatorische Fakten beigebracht und nix über das Programm oder Aktuelles. Das ist auch in Ordnung, denn wir leben in einer Demokratie und da sollen wir uns eine eigen Meinung bilden. Da Teenager aber schon genug in der Schule auswendig lernen müssen, hat kaum einer den Nerv, sich auch noch täglich mit den Nachrichten zu beschäftigen. Ich glaube, das ist von der Politik auch so gewollt: Je weniger sich mit der Dramatik beschäftigen, desto einfacher für sie. Ich habe erst mit ca. 40 angefangen, das Wort "Griechenland" aktiv zu hören. Seitdem ärgere ich micht über den täglichen Schwachsinn schwarz.

Mir geht es auch so :). Ich hab damit einfach abgefunden. Die werden sich schon irgendwann dafür interessieren. Oder glaubst du deine Eltern-Generation war zu 100% politisch interessiert?

Nun, ich bin selbst 17 und einer der Wenigen, der sich in meiner Stufe detailliert mit den politischen Details auskennt. Vor einem Jahr habe ich ein Praktikum bei einer Partei im Landtag gemacht und selbst die Abgeordneten waren verblüfft über mein Hintergrundwissen. Und das fraktionsübergreifend.

Bei den anderen ist es immer Fußball gewesen, bei mir die Politik. Es gibt immer irgendwelche die sich besonders gut in einem Fach auskennen. Irgendwann ist die Politik für mich so selbstverständlich geworden, dass ich inzwischen selbst meine Lehrer verbessern kann.

Weil sich niemand informiert. Die Medien beschränken sich meistens auf negativpresse und Stimmungsmache. Die Leute sind zu faul sich damit zu beschäftigen. Deswegen finde ich es immer kritisch, wenn das uninformierte Volk versucht eine Partei zu wählen. Da wird nicht rational recherchiert sondern nach Gefühl , Vorurteilen und Halbwissen gewählt

Als ich 15 Jahre alt war, habe ich mich auch nicht für Politik interessiert. Das halte ich für ganz normal.

Das bestätigt meine Vermutung - siehe meine Antwort.

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@AriZona04

@AriZona04,

inzwischen sehe ich mir seit Jahren täglich die Hauptnachrichten an und bilde mir auch meine Meinung. Ich empfinde mich inzwischen als politisch informiert.

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