Warum Impfung verweigern?

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Die wenigstens Gründe die von Impfverweigerern gebracht werden sind sachlicher Natur.

Einer der Hauptgründe: Viele Krankheiten gegen die geimpft wird, sind wegen der flächendeckenden Impfung fast vollständig zurückgedrängt worden. Als die Schluckimpfung gegen Kinderlähmung Anfang der 60er eingeführt wurde gab es jährlich 5000 Erkrankungen, das Risiko war also präsent. Inzwischen ist seit fast 30 Jahren keine wilde Infektion mit Kinderlähmung mehr in Deutschland registriert worden. Das ist extrem erfreulich, aber deshalb wird das Risiko eben auch nicht mehr gesehen.

Ein anderer Grund: Es werden Ängste geschürt, weil es in seltenen Einzelfällen zu Komplikationen kommt, bei den wenigen Erkrankungen gegen die nur mit Lebendimpfstoffen geimpft werden kann. Oder sie werden einfach frei erfunden, wie etwa dass Impfungen Autismus oder Multiple Sklerose hervorrufen oder BSE und AIDS verbreiten.

Noch ein Grund: Die Pharmaindustrie wolle nur Geld verdienen und manipuliert deshalb die öffentliche und wissenschaftliche Meinung. Dabei sind Impfstoffe für die meisten Pharmakonzerne kein großer Punkt, sie werden recht billig hergestellt und recht billig verkauft. Da jede Person sie nur sehr selten nutzt (manche Impfungen ja sogar nur einmal im Leben), gibt es auch gar kein großen Potenzial.

Das größte Risiko beim Impfen ist, wenn mit Lebendimpfstoffen geimpft wird, dass das Immunsystem auch diese stark abgeschwächten Erreger nicht abwehren kann und ein schwerer Verlauf auftritt. Dieses Risiko ist aber unglaublich viel geringer, als einen schweren Verlauf der Wildinfektion zu erleiden. Wenn man die Risiken abwägt kommt man also zu dem Schluss, dass die Impfung dennoch sinnvoll ist.

Mich würde nun interessieren, welche - möglichst sachlichen - Gründe zur Verweigerung einer Impfung führen.

Alle Impfkritiker, die ich bisher kennengelernt habe, sind keine Verweigerer, die einfach nur zu blöd sind, sondern durchweg recht intelligente Menschen, die sich einfach nur sehr intensiv mit den Impfungen auseinandergesetzt haben und zwar nicht nur mit der Pro-Seite, sondern auch mit der Contra-Seite. Den Beipackzetteln, den Fachinformationen, den Inhaltsstoffen, dem Meldesystem, den Wirksamkeitsnachweisen oder den Statistiken. Interessanterweise findet man diese intensive Auseinandersetzung in der Regel nicht bei den Befürwortern. Dort wird eher "geglaubt", dass das alles schon stimmen wir.

Und erstaunlich viele waren früher Impfbefürworter und wurden erst zu Kritikern, nachdem sie mit Impfschäden in Kontakt kamen - mitunter auch bei den eigenen Kindern.

Was mir immer wieder auffällt, ist, dass die Kritiker vor allem mit Fakten arbeiten und kritische Fragen stellen, während auf Seiten der Befürworter vor allem mit Angst, Psychodruck und Manipulation gearbeitet wird, statt die Fragen einfach seriös zu beantworten. Auch widerspricht meine eigene Erfahrung mit Impfkritikern völlig dem in den Medien gezeichneten Bild, in dem die Kritiker häufig in die Schublade der Aluhutträger und Verschwörungstheoretiker gesteckt werden. Oder zumindest in die uninformierter Eltern. Es wäre viel einfacher, ihre Kritik seriös zu entkräften, dann wäre Ruhe - aber das passiert offensichtlich nicht.

Das gibt dann schon zu denken...

Warum lassen sich Menschen nicht mehr impfen oder nehmen dafür die Verantwortung auf sich, auch ihre Kinder nicht zu impfen?

Typischerweise, weil es offenbar weder einen seriösen Wirksamkeitsnachweis noch eine seriöse Erfassung unerwünschter Reaktionen gibt.

"dass die Kritiker vor allem mit Fakten arbeiten und kritische Fragen stellen, während auf Seiten der Befürworter vor allem mit Angst, Psychodruck und Manipulation gearbeitet wird"

Es ist genau umgekehrt. Die meisten sogenannten Impfrisiken sind frei erfunden (Autismus, Multiple Sklerose), in einer normalen medizinischen Umgebung nicht gegeben (BSE, AIDS) oder stehen überhaupt nicht in Zusammenhang mit der Impfung sondern treten zufällig auf und werden der Impfung zugeschrieben.

"Typischerweise, weil es offenbar weder einen seriösen Wirksamkeitsnachweis noch eine seriöse Erfassung unerwünschter Reaktionen gibt."

Gibt es alles und zwar im wirklich großen Stil. Kaum eine Medikation ist so gut erforscht und die Wirksamkeit so gut belegt wie bei modernen Impfstoffen.

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@HansImGlueck178
Gibt es alles und zwar im wirklich großen Stil. Kaum eine Medikation ist so gut erforscht und die Wirksamkeit so gut belegt wie bei modernen Impfstoffen.

Selbst das PEI sieht sich außerstande, die Risiken der Impfstoffe seriös zu bewerten, u.a. weil das Erfassungssystem nicht funktioniert. Impfstoffe haben zudem ein anderes - leichteres - Zulassungsverfahren als normale Medikamente. Im Gegensatz zu Medikamenten gibt es bspw. kein randomisierten Doppelblindstudien und was den Wirksamkeitsnachweis angeht - der basiert auf der Erhöhung des AK Titers, in der Regel auch nur im Vergleich zu Vorläuferimpfstoffen und hat daher erst einmal keine Aussagefähigkeit bezüglich des Impfschutzes, weil der AK Titer nicht mit dem Schutz vor der Krankheit gleichgesetzt werden kann.

Wenn du einen seriösen Wirksamkeitsnachweis für einen Impfstoff hast, bitte poste ihn mal. Damit könnte man die Impfkritiker ja sofort ruhigstellen.

Infanrix Hexa - ein weit verbreiteter Sechsfach-Impfstoff von GSK - wurde in Italien 2018 von einer unabhängigen Gruppe Wissenschaftler untersucht. Das Ergebnis ist mehr als interessant:

Not only vaccine antigens have been not detected, there were also 65 signs of chemical contaminants of which only 35% is known, there are among these various processing residues and cross-contaminations from other manufacturing lines, and their identification will be checked during the second level of the analytical study (i.e. with standard controls).

Quelle: http://vaccineimpact.com/2018/vaccinegate-italian-researchers-find-fraud-with-6-combo-vaccine-given-to-babies/

Man sollte sich da schon mal fragen, wie ein Impfstoff, der überhaupt keine Antigene gegen die Krankheiten enthält, gegen diese Krankheiten schützen soll und wie gut die Wirksamkeitsnachweise da wohl gewesen sein mögen... und gleichzeitig sollte man sich vielleicht fragen, wie die Risiken völlig unbekannter Proteine und Polymere untersucht wurden...

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Es kann zu s.g. Impfzwischenfällen kommen, wobei das Kind die Impfung nicht verträgt und deshalb sein Leben lang behindert sein wird (geistig oder körperlich). Die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering, aber sie besteht. Die Wahrscheinlichkeit, durch Masern schwerst geschädigt zu werden ist höher. Auch bei der Pockenschutzimpfung hat es ähnliche Impfzwischenfälle gegeben. Dadurch, dass diese Impfungen weltweit durchgeführt wurden, ist diese Krankheit mittlerweile ausgerottet. Mit dennMasern hatte man gehofft 2020 genau so weit zu sein, aber dank der Impfverweigerer wird das nicht funktionieren.
Wir hatten in unserer Familie übrigens selber einen Impfzwischenfall mit schwersten geistigen und körperlichen Behinderungen.

Gardasil/Cervarix impfen lassen gefährlich?

Ich möchte mich mit Gardasil/Cervarix impfen lassen. Es ist ein Impfstoff der vor dem HPV virus schützen soll. Das Virus kann zu Gebärmutterhalskrebs führen. Jetzt bin ich mir gar nicht mehr so sicher ob ich es nehmen sollte.

Wenn die Impfungen neu sind (Gardasil/Cervarix ist seit 2006 verfügbar) weiss man nicht genau welche Nebenwirkungen sich äussern können. Ich habe gegoogelt und mehrere meinen, dass es eine gefährliche Impfung ist und man die Finger davon lassen soll.

Ich wohne in Skandinavien. In Skandinavien wurde in massen gegen die Schweinegrippe geimpft. Es wurde berichtet wie die Impfung bei vielen Kindern Narkolepsie und anderes verursacht hat. Auch Gardasil wird hier Massengeimpft.

Ich habe schon mehrere Ärzte gefragt ob es klug sich mit Gardasil/Cervarix impfen zu lassen. Ich habe keine richtige Antwort oder Erklärung bekommen. Ich frage euch nun nach Erfahrungen und Gedanken, damit ich eine informierte Entscheidung treffen kann.

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