warum immer noch arbeitslos?

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8 Antworten

Hey, lass Dich nicht frusten.

Es ist ätzend, aber nimm das nicht persönlich.

Ich war von 2009 bis 2012 auch immer mal wieder arbeitslos.. vorher jahrelang gearbeitet, klasse Qualis usw.. aber rausgeflogen, als ich einmal 2 Wochen akut im Krankenhaus war  sie nachher durch Zufall die Diagnose erfuhren (dabei heisst die alles und nichts und nachj den 2 Wo war ich wieder fit). Naja.. so viel zu einem AG aus dem sozialen Bereich..

Immer mal wieder fand sich ein Job.. sobald sie irgendwas muckerten (ich war erst so blauäugig zu denken, ich sollte offen mit Diagnose umgehen, mir gehts ja sichtbar gut): innerhalb von Probezeit hasta la vista.

Na super.

In der Zeit ca 200 Bewerbungen geschrieben, 3 Jobs gehabt.. trotzdem gings m ir wie Dir (und ind en BW steht ja nichts von irgendner Diagnose oder so).

Irgendwann zehrt das echt an einem :-(

Aber wenn man nicht der Vollhorst ist,d ann muss man erkennen: das ist nen Standard, das geht einem gar nicht alleine so.

Ich hab zwischendurch ne Fortbildung mt 25 anderen WErwachsenen gemacht.. nicht jeder Arbeitgebers bester Kandidat,a ber doch viele gute,e ngagierte, motivierte lezte. Und ratr mal,w as alle erzählten,a uch auf Nachtreffen. Es gab nur 2, wo es direkt fluppte.. die eine kriegte nen Job in der Firma ihres Mannes, die andere wurde von Schwester bei deren AG empfohlen.

Denk Dir was bei. alle anderen suchten wie blöde.

Übrigens: so klasse sind Jobvorschläge vom Amt echt nicht.. die Leute, die ich kenne- inkl, mir- wurden förmlich zugeballert mit Callcenter in Zeitarbeit. nur das, nichts anderes.

Ja, besser als nix, aber auch nicht grad Traum aller Träume.

Und - ich hab immer schon ordentlich ne BW hingeschickt- da war der Umgang mit Bewerbern auch *hust*

Such lieber selber.. und sei womöglich gar froh, dass Du eben nicht mit nervigen Jobvs am unteren Ende der Nahrungskette zugeworfen wirst.

Ich habe meine Jobs immer durch eigene Recherche gefunden.. lustigerweise alle über Zeitungsannoncen, die die Unternehmen nie online stellten.. und teils waren es echt große Firmen.

[sogar mal sogar ne feste mündliche Zusage gehabt (einmal u.a. im ÖD).. und dann rudern sie zurück (wie ich nachher erfuhr, hatte sich nach bewerbungsschluss noch wer mit unschlagbaren Qualis beworben.. u.a. verwandte von Dekan und hoher GdB.. obwohl sie sich nach Stichtag und nach Abschluss der BW-Suche bewarb, machte sie das Rennen]

Zuletzt den Glücksgriff.. und hier bin ich jetzt seit 2012, mittlerweile unbefristet, gute Sozialleistungen, gutes Arbeitsklima (das ist ja auch nicht unwesentlich). (nebenbei: und dass ich was chronisches habe, darüber hab ich von Anfang an die Klappe gehalten)

Manchmal denk ich: ja,w ar ne Sch*zeit. Aber ich hab auch was draus gelernt.

Und sei es n ur, nicht verächtlich auf leutze herabzuschauen, die, so wie beschrieben, so suchen müssen. (hab ich eh nie getan, aber wenn man es selber mal live erlebt)

Fazit: Mal reflektieren- kannst Du irgendwas besser machen?

Wenn alles okay.. dann niocht an Dir selber zweifeln. Ja, man fragt sich irgendwann echt, ob man denn wohl.. aber nein. Mach Dich nicht selber fertig.

Such weiter, heb Quittungen für Bewerbunen usw auf (das kannst Du von der Steuer absetzen)- lass Dich nicht unterkriegen.

Alles Gute!

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letzte Woche hatte ich ein Vorstellungsgespräch und habe denen danach ne E-Mail geschrieben, dass ich mich für einen Probetag sehr interessieren würde. Dann kam als Antwort nur, dass sie für die Stelle eine andere Bewerberin genommen haben. Ok, in Ordnung.

Hattest Du im Gespräch den ein positives Feedback bekommen und ein Angebot zum Probetag, welches Du (noch) nicht zugesagt hattest?

Ich würde die Initiative ergreifen und beim Sachbearbeiter konkret um einen Termin bitten um weitere Alternativen zu besprechen, als nur Bewerbungen rauszuschicken:

Konkret Deine leider erfolglosen Vorstellungsgespräche als Argument setzen, das Du evtl. ein Bewerbungscoaching benötigst.
Die können Deine Bewerbungen überprüfen (scheinen aber gut zu sein, Du wirst ja eingeladen) und evtl. mit Dir Vorstellungsgespräche üben.

Sollte das nicht daran liegen, würde ich um einen Vermittlungsgutschein bitten und um evtl. Adressen bitten, die dir Arbeit vermitteln können.

Lass Dich nicht entmutigen. Leider kann ich nicht beurteilen, warum die Arbeitgeber Dich nicht einstellen.

Vielleicht nachhaken? Und darum bitten, Dir ehrlich zu sagen, warum und weshalb Du die Stelle nicht erhalten hat bzw. der andere Bewerber bevorzugt wurde?
Das Argument, Du möchtest dich verbessern und Deine Einschätzung von Dir selbst reflektieren kommt meist gut an.

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Wenn Du zu Vorstellungsgesprächen eingeladen wirst, dann bist Du "auf dem Papier" schon mal garnicht so schlecht. Die meisten schaffen es nicht bis ins Gespräch.

Nun ist es scheinbar so, dass man sich recht schnell nach dem Gespräch gegen Dich entscheidet. 

Das bedeutet, dass es entweder Bewerber gibt, die deutlich besser sind, als Du, oder dass Du Dich im Gespräch deutlich schlechter verkauft hast, als andere Bewerber.

Reflektiere also Dich und Dein Auftreten bei den Gesprächen. Hattest Du das Gefühl, die liefen gut, oder hakte es irgendwo?

Versuch ggf. beim nächsten Gespräch mal darauf zu achten, wie Deine Gegenüber auf Dich / auf das, was Du sagst, reagieren.

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Hast du deine Bewerbungen komplett selber geschrieben? Für mich hört sich das nämlich so an, als ob Bewerbung und persönliches Auftreten nicht zueinander passen.

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Kommentar von masterlegit
29.09.2016, 09:40

ich sage es nicht gerne aber es gibt Verschwörungen. Trump hat es ja profezeit.

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Kommentar von SteffiSimFan
29.09.2016, 09:49

Natürlich schreibe ich meine Bewerbungen selbst

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Wie alt bist Du? Was für einen Schulabschluss? Welche berufliche Quali-fikation? Hast Du eine berufliche Ausbildung? In welcher Region Deutschlands lebst Du?

Hier spielen sehr viele Faktoren mit rein, die wir nicht kennen. Hast Du zum Beispiel nur einen (möglicherweise noch schlechten) Hauptschulabschluss und keine abgeschlossene Berufsausbildung, zudem noch keine Berufserfahrung in irgend einem Bereich, sind die Aussichten auf eine Vermittlung eher ungünstig.

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Kommentar von SteffiSimFan
29.09.2016, 09:17

ich bin jetzt mittlerweile 20. Habe 2012 meinen qualifizierten Mittelschulabschluss gemacht und bin dann 2 Jahre auf die Berufliche Schule für Kinderpflege gegangen. Dort habe ich mit ner guten 2 bestanden. Und ich habe sechs monate in einer Krippe gearbeitet, also habe ich berufserfahrung

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du hast normalerweise anspruch auf einen vermittlungsgutschein , es gibt viele arbeitsvermittlungen

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Ab besten weiter bewerben irgendwann klappt es.

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Auf welche Stellen bewirbst Du Dich denn? Hast Du eine Lehre?

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Kommentar von SteffiSimFan
29.09.2016, 09:19

Ich bewerbe mich als Kinderpflegerin und habe auch dem entsprechend die Ausbildung

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