Warum identifizieren sich manche Menschen als nicht binär?

Das Ergebnis basiert auf 9 Abstimmungen

Ja 56%
Nein 44%

11 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Meine Vermutung, nur durch eigene Überlegungen, ist, dass sie merken, dass sie nicht 100% der Zeit das Gefühl haben "ich bin weiblich/ männlich". Meine Vermutung ist, dass (fast) keiner das 100% der Zeit hat. Es reicht schon die Zeit, in der man sich auf etwas konzentriert und sich verschiedenen Aspekten (Alter, Nationalität, Geschlecht etc.) gar nicht bewusst ist, weil man sich auf eine Arbeit etc. konzentriert.

Es könnte nun sein, dass nichtbinäre Menschen dies überbewerten und denken, "oh, da habe ich mich ja gar nicht weiblich/ männlich gefühlt, also bin ich nicht binär".

Mein Problem mit der Sache ist: Wie fühlt man sich denn weiblich oder männlich? Woher weiß ich, ob ich mich genauso fühle wie eine andere Frau oder eher wie ein Mann und wenn ja, wie welcher? Es gibt ja immer Menschen, bei denen das Geschlecht eine große Rolle in ihrer Identität spielt und andere, bei denen das nicht so sehr der Fall ist.

Wenn ich nicht binär bin und mich manchmal männlich fühle, fühle ich mich dann wie ein 20jähriger, 40jähriger, 60jähriger oder 80jähriger Mann? Wie ein Matcho oder ein Familienvater? Wie ein draufgängerischer oder schüchterner Mann? Und woher weiß ich, dass ich mich wie ein Mann fühle und nicht nur draufgängerisch oder schüchtern?

Im Prinzip sagt das für mich aus, dass man sich wie die Vorstellung oder das Klischee von einem Mann oder einer Frau fühlt oder eben nicht die ganze Zeit wie die Vorstellung oder das Klischee des eigenen Geschlechtes.

Also im Prinzip sagt das nur "ich habe über mich nachgedacht und mir sind ein paar Dinge aufgefallen".

Ob die aber bei anderen Menschen, die sich als binär empfinden, genauso sind oder bei allen nichtbinären Menschen ebenfalls so sind, ob sie für alle Menschen im Durchschnitt normal oder nur mal gerade so eine Grübelphase von mir sind, weiß ich nicht. Der eine macht daraus eine queere, nichtbinäre Identität, der andere thematisiert das gar nicht und legt es als normale Grübelei über sich zu den Akten.

Nein

Manche wollen besonders progressiv und modern sein und deshalb alte Konventionen aufbrechen, so wie man es bei jungen Menschen häufig in Bezug auf viele verschiedene Themen beobachten kann.

Manche fühlen sich auch einfach nicht komplett weiblich oder komplett männlich, bzw. sie schreiben den beiden vorhandenen Geschlechtern bestimmte geschlechtertypische Eigenschaften zu und meinen dann, dass sie an einem Tag eher weiblich und am anderen Tag eher männlich seien und wollen dann unbedingt, dass andere das von außen auch so wahrnehmen. Ich persönlich finde das nicht besonders schlau und nicht besonders hilfreich. Auf mich wirkt das wie Geltungsdrang und außerdem nerven mich die Geschlechterzuschreibungen.

JEDER Mensch vereint sensible, dominante, empathische, egoistische, aktive und passive Anteile in sich und man sollte sie nicht irgendwelchen Geschlechtern zuordnen.

Ob und welche Umstände im Hirn, in der Schwangerschaft, bei der Geburt oder beim Aufwachsen dazu führen, dass man sich nicht mit dem Geschlecht identifizieren kann, dessen biologische Geschlechtsmerkmale man aufweist (bzw. bei der Geburt aufgewiesen hat), ist nicht final geklärt. Es gibt Theorien, nach denen Trans-Personen (worunter auch Nichtbinär bzw. Non-Binary zählt) eher Hirnstrukturen aufweisen, die nicht für ihr biologisches Geschlecht typisch sind, aber auch das konnte nicht final geklärt werden¹.

Klar ist allerdings, dass Trans-Personen häufig Probleme mit ihrem bei der Geburt zugewiesenen Vornamen² (dann oft "Deadname" genannt) sowie dem biologischen Geschlecht entsprechenden Pronomen³ haben und man ihr Suizidrisiko deutlich verringern kann, wenn man diese Begriffe nicht mehr für sie nutzt.

Manche Non-Binary-Personen haben kein Problem mit dem bei der Geburt zugewiesenen Namen und den Pronomen, aber diejenigen, die ein Problem damit haben, outen sich wahrscheinlich als Non-Binary, um unter anderem ihr Umfeld bitten zu können, nicht mehr diese, sondern andere, von ihnen gewählte Begriffe zu verwenden, damit ihr Leidensdruck verringert wird.

Muss man Non-Binary-Personen akzeptieren? Nein. Aber erhöht man wahrscheinlich ihren Leidensdruck und damit ihr Suizidrisiko, wenn man sie absichtlich mit dem Deadname anspricht und die alten Pronomen verwendet? Ja. Man muss Non-Binary-Personen nicht aktiv unterstützen, man muss sich nicht mit Begriffen innerhalb des Non-Binary-Spektrums auskennen, man muss nicht ständig sog. Neopronomen⁴, welche häufig von Non-Binary-Personen verwendet werden, nutzen. Aber es kann doch wohl wenigstens erwartet werden, dass man nicht absichtlich das Suizidrisiko von Mitmenschen erhöht, wenn es derart einfach ist, das nicht zu tun.

Ich hoffe, ich konnte helfen. Wenn etwas unklar ist, bitte einfach nachfragen. Hier noch meine Quellen - natürlich nach den Zahlen in den Fußnoten geordnet:

  1. Although studies are increasing, neuroscientists are still trying to answer the question whether the brains of transgender people resemble those of their self-identified gender, their sex assigned at birth, or whether they have a totally different brain profile. https://blog.degruyter.com/understanding-the-brains-of-transgender-people-are-we-there-yet/
  2. Choosing one’s own name has positive effects on a trans person’s mental health. The study showed that “having even one context in which a chosen name could be used was associated with a 29% decrease in suicidal thoughts” (Russell, et al, 2018).  https://www.suicideinfo.ca/resource/transgender-people-suicide/
  3. Transgender and nonbinary youth who reported having pronouns respected by all or most people in their lives attempted suicide at half the rate of those who did not have their pronouns respected  https://www.thetrevorproject.org/survey-2020/
  4. Für Personen werden meist sie und er verwendet, und die sind beide einem Geschlecht zugeordnet: Sie steht dann für Frauen, er für Männer. Manche nichtbinäre Personen (...) möchten deshalb nicht mit „er“ oder „sie“ bezeichnet werden. https://nibi.space/pronomen

Endlich mal ein ordentlicher Kommentar. Danke.

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also beziehst du dich bei nicht-binär jetzt hauptsächlich auf intersexuelle und transsexuelle Menschen?

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@Liebello

da non binary ein teil von trans ist denke ist dass schon okay. vorallem da "trans" sowie "nb" als reine persönliche empfindungen wahr zunehmen sind.

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@Liebello

Ich gehe davon aus, dass diejenigen, die sich nicht nur als Non-Binary bezeichnen, um Aufmerksamkeit zu generieren, einem geglaubten Trend nachzugehen oder sich einen Spaß zu machen, und die auch andere Anreden und Pronomen als die ursprünglich zugewiesenen nutzen, einen Leidensdruck durch die ursprünglichen Formen empfinden, aufgrund von welchem sie sie geändert haben.

Da die mit einem Leidensdruck verbundene Inkongruenz zwischen dem erlebten und biologischen Geschlecht gleich der Transidentität ist (ICD11 Geschlechtsinkongruenz), zähle ich diese nichtbinären Personen dann als Trans.

Mit Intersexualität hat das jetzt nicht unbedingt etwas zu tun, da sich intersexuelle Personen auch eindeutig als männlich oder weiblich empfinden können. Da Nichtbinär/Non-Binary kein biologisches Geschlecht beschreibt, würde ich eine intersexuelle Person nur dann als nichtbinär bezeichnen, wenn sie sich selbst auch so sieht.

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Weil sie nicht-binär sind, ganz einfach. So wie ich den Begriff verstehe, kann man sich einfach nicht mit den sozialen Begriffen für beide Geschlechter identifizieren, und betrachtet sich halt weder als männlich und weiblich. Kommt halt vor. Ich kann mich auch nicht als männlich identifizieren, weil der Begriff für mich keinen Sinn macht - es gibt keine männlichen und weiblichen Eigenschaften, diese Zuteilung ist künstlich erschaffen.

Im Prinzip bin ich wohl auch nicht binär. Aber ich schätze, weil ich mich grad ganz furchtbar verhalten hab, und das gesagt hab will ich mich nur total wichtig machen, und lechze nach Aufmerksamkeit. Kann nicht sein, dass ich einfach nur ne Frage beantwortet habe.

Ich kann mich auch nicht als männlich identifizieren, weil der Begriff für mich keinen Sinn macht - es gibt keine männlichen und weiblichen Eigenschaften, diese Zuteilung ist künstlich erschaffen

Verschwörungstheorien verbreiten sich offensichtlich rasant. LG

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@Tonis9706

Du solltest keine Worte verwenden, deren Bedeutung du nicht verstehst. Ich hab nicht behauptet dass das wer mit Absicht gemacht hätte, was notwendig wäre, um eine Verschwörungstheorie zu sein. Ändert halt nichts daran, dass die Zuteilung von Eigenschaften zu den biologischen Geschlechtern willkürlich ist, und keinen Sinn macht.

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@FelixSH

Die Zuteilung welcher Eigenschaften? Den wissenschaftlich belegten, die sich aus der evolutionären Aufgabenverteilung ergeben, oder den "neueren Idealen", die durch gesellschaftlichen Wandel entstanden sind? LG

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@Tonis9706

Ich finde es ja nur konsequent, wenn man "wissenschaftlich Belegtes" auch immer mit Quellen unterfüttert.

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@Tonis9706

Danke für die Links. So ganz verstehe ich allerdings nicht, inwiefern die Eigenschaftsverteilungen evolutionär begründet sein sollen, werden die Ergebnisse doch soziokulturell interpretiert.

Bei Ismatullina & Voronin (2017) ist zudem von "Gender", nicht "Sex" die Rede, zumal abgeschlossen wird mit:

It is necessary to conduct a large-scale longitudinal study to understand the causal relationships between personality and intelligence taking into account various gender stereotypes. 

, da es sich nur um eine Pilotstudie handelt.

Bei Charness & Gneezy (2012) geht es ebenfalls um Gender, nicht um Sex. Es wird also auch hier bewusst darauf verzichtet, direkte Rückschlüsse zum biologischen Geschlecht zu ziehen, und Vorliebe mit Gender genommen. Außerdem:

We do not argue that women are always more risk averse than men, and clearly research into the boundaries of these findings should be encouraged.

Nun gibt es, wie du sagst, viele Studien, die sich mit Unterschieden zwischen "Männern und Frauen" beschäftigen, das ist richtig. Bei diesen muss man allerdings stets darauf achten, ob es um biologisches oder soziales (oder irgendwie anders) definiertes Geschlecht geht. Ein Mensch, der als X aufwächst und sozialisiert wird, wird auch eher dem gesellschaftlichen Rollenbild eines typischen X entsprechen als etwa ein Mensch, der als Y aufwächst.

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@Tonis9706

Wenn sie durch gesellschaftlichen Wandel entstanden sind, sind sie irrelevant, da sie offensichtlich nichts mit dem biologischen Geschlecht zu tun haben, sonst wären sie immer vorhanden gewesen. Ich rede vom biologischen Geschlecht, Eigenschaften die biologisch Frauen bzw. Männern von Natur aus eigen sind können sich, ohne evolutionäre Entwicklung, nicht großartig ändern. Und ich kann mir keine keine Eigenschaft vorstellen, die nur Männer haben, aber Frauen nicht, das macht so schlicht keinen Sinn. Klassisch als männlich betrachtete Eigenschaften, wie logisch zu denken, einen guten Orientierungssinn zu haben oder emotional unterkühlt zu sein gibt es auch bei Frauen zuhauf. So wie auch Männer gerne tratschen, und zu übertriebener Emotionalität neigen. Es mögen manche Eigenschaften bei einem Geschlecht stärker ausgeprägt sein, aber sie kommen bei beiden häufig genug vor, dass man sie nicht einem Geschlecht zuordnen kann.

Unabhängig davon, danke für die Artikel. Ich les sie mir später durch, wenn ich wieder daheim bin.

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@Adomox
Danke für die Links. So ganz verstehe ich allerdings nicht, inwiefern die Eigenschaftsverteilungen evolutionär begründet sein sollen, werden die Ergebnisse doch soziokulturell interpretiert.

Um mal die evolutionäre Erklärung für die höhere Risikobereitschaft unter Männern zu vermitteln.

Frauen sind rein biologisch "wertvolleres Leben" als das von Männern.

Das liegt daran, dass Frauen als limitierender Faktor in der Evolution/Reproduktion nur aller 9 Monate gebären können. Wohingegen eine männliche Person täglich zur Zeugung beitragen könnte.

Das hat dafür gesorgt, dass Frauen, anders als Männer nicht das Chemieversuchslabor der Evolution sind und deshalb öfter dem "gesunden Median" entsprechen. Wohingegen Männer die größtmögliche Volatilität und Risikobereitschaft im Genpool aufweisen. Auch das beeinflusst natürlich die Risikobereitschaft. LG

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@Tonis9706
Um mal die evolutionäre Erklärung für die höhere Risikobereitschaft unter Männern zu vermitteln. [...]

Alles schön und gut; steht so aber nirgends.

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@Adomox
Bei Ismatullina & Voronin (2017) ist zudem von "Gender", nicht "Sex" die Rede, zumal abgeschlossen wird mit:
It is necessary to conduct a large-scale longitudinal study to understand the causal relationships between personality and intelligence taking into account various gender stereotypes. 

Die Studie hat die kausalen Zusammenhänge so nicht belegt. Das war aber nicht auf Aufgabe der Studie. Eine Theorie habe ich dir oben beschrieben. Das Thema ist wissenschaftlich eben nicht durch.

We do not argue that women are always more risk averse than men, and clearly research into the boundaries of these findings should be encouraged


Für mich ein Lippenbekenntnis, nach dem Motto #Notall. Natürlich ist nicht jede Frau weniger Risikobereit. Nur ist die statistische Wahrscheinlichkeit eben deutlich geringer. Deshalb wird die Anzahl auch geringer sein.

Nun gibt es, wie du sagst, viele Studien, die sich mit Unterschieden zwischen "Männern und Frauen" beschäftigen, das ist richtig. Bei diesen muss man allerdings stets darauf achten, ob es um biologisches oder soziales (oder irgendwie anders) definiertes Geschlecht geht. Ein Mensch, der als X aufwächst und sozialisiert wird, wird auch eher dem gesellschaftlichen Rollenbild eines typischen X entsprechen als etwa ein Mensch, der als Y aufwächst.

Das die Erziehung einen Einfluss auf die Identität eines Menschen hat ist sicherlich mehrfach belegt. Nur muss man die Grenze ziehen. Was ist durch die biologischen Unterschiede und was nicht. Bisher eine angenehme Diskussion. LG

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@Tonis9706
Was ist durch die biologischen Unterschiede und was nicht.

Richtig. Hierfür sind beide Studien kein Anhaltspunkt, da sie sich gar nicht mit der Opposition von Sex:Gender auseinandersetzen, sondern sich ausschließlich auf letzteres beziehen.

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@Adomox

Natürlich beschäftigt sich die Studie mit dem Gender. Anders wäre eine Abtrennung der Geschlechterunterschiede im biologischen Sinne nicht möglich gewesen. LG

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@Tonis9706

Ginge es den Studien um das "reine" biologische Geschlecht, also sex, hätte sich die Auswahl der TN auf heterosexuelle cis Menschen beschränken müssen. In der vorliegenden Form geht es um gender, also um Menschen, die sich grob in männlich und weiblich einteilen lassen.

Zudem werden Ergebnisse soziokulturell interpretiert, nicht evolutions- und/oder psychobiologisch. Damit machen die Autor*innen klar, dass es ihnen eben nicht um grundlegend biologische Unterschiede zwischen Menschen mit XX und XY Chromosomen geht, sondern um charakterliche Unterschiede zwischen den groben gender-Kategorien "Mann" und "Frau".

Entsprechend sehe ich in den verlinkten Studien keinerlei Hinweise auf eine wissenschaftlich bestätigte grundlegende Differenz in Charaktereigenschaften zwischen cis Männern und Frauen. Was ich sehe, sind unterschiedliche Eigenschaftsausprägungen aufgrund der sozio-kulturellen Sozialisation beider binärer Geschlechter.

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Dein erster Absatz sagt aber doch "ich sehe mich nicht als weibliches oder männliches KLISCHEE bzw. STEREOTYP", oder? Und tun das nicht viele, ohne dass sie sich gleich als nichtbinär empfinden? Also könnte es nicht sein, dass man nur eine Sache, die völlig normal, also verbreitet ist, aufbauscht, weil es nun einen Begriff dafür gibt?

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@Tasha

Nein, der erste Absatz sagt, dass ich mich nicht mit den Worten "weiblich" und "männlich" identifizieren kann. Der Definition nach bin ich daher, so wie ich es verstehe, nicht-binär. Das ist ein Unterschied zu "ich sehe mich nicht als Klischee. Die allermeisten Menschen können sich ja mit den Begriffen "weiblich" oder "männlich" identifizieren. Ist bei mir anders.

Ich bausch da auch nichts auf, so wie auch andere queere Leute das nicht machen. Wir verwenden die Begriffe rein deskriptiv. Andere Leute interpretieren dann halt Sachn rein, wie dass wir uns damit wichtg machen wollen. Ist nicht der Fall, zu sagen "ich bin nicht-binär" ist beschreibend, wie wenn ich sage "ich hab schwarze Haare". Mehr stekt da nicht dahinter.

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Ja

Weil die biologisch keinem Geschlecht zuzuordnen sind. Manche Menschen haben sowohl männliche, als auch weibliche Geschlechtsmerkmale. LG

Woher ich das weiß:Hobby – Bewunderer Nietzsches Philosophien.

Das wären intersexuelle Menschen. Nicht jeder intersexuelle Mensch ist non-binary, und nicht jeder nicht-binäre Mensch ist intersexuell.

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@Adomox

Dem habe ich nichts hinzuzufügen. Dies zu berichtigen ist leider nicht mehr möglich. LG

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