Warum ich mich manchmal unmöglich benehme?

5 Antworten

Ärzte sind oft komisch; liegt vielleicht am Stress, den sie haben. Ich finde es normal, dass man bei so einer Untersuchung angespannt ist und dementsprechend nicht immer fein verhält.

Der Arzt sollte das nicht persönlich nehmen und sich um seine Aufgabe kümmern, nämlich Menschen zu helfen und sich um sie kümmern.

Sei froh, dass du gesund bist und es keinen Befund gab und mach dir keine Gedanken über die Launen des Arztes.

Vielleicht warst Du noch nicht richtig wach.

Die Schwester und der Arzt werden das schon richtig einordnen, sie sind ja medizinisch und psychologisch ausgebildet, im Gegensatz zu Dir.

Ich kann verstehen das du das nicht mehr machen willst. Ist eine Darmspiegelung unter Narkose? ich bin nämlich ähnlich gewesen als ich von einer Narkose aufgewacht bin (wollte nach hause gehen und habe das ganze Aufwachzimmer zusammen geschrien)

Würdet ihr euer Kind mit 11 über eine Behandlung mitentscheiden lassen?

Guten Tag zusammen,

Ich habe eine Schwester die vor einem Jahr zum 3. Mal an Krebs erkrankte. Mit ihren 11 Jahren ist sie im Kopf sehr weit, weiss viel und aufgrund ihrere Erkrankung und Erfahrungen schätzt sie das Leben und das was sie hat.

Ich und meine Schwester haben eine sehr enge beziehung, da wir 10 Jahre auseinander sind und ich von Anfang an für sie da war. Mit 10 Jahren war ich sehr Reif, habe meine Mutter mal schlafen lassen, als sie im Wochenbett war, währenddem ich mich um meine Schwester kümmerte. Als sie dann zum 1. Mal die Diagnose bekam, besuchte ich sie täglich nach der Schule im KH.

Ich bin früh schwanger geworden und als ich zum 2. Mal Schwanger wurde war ich viel zuhause mit meinen Kindern und meiner Schwester.

Vor gut einer Wiche Teilten uns die Ärzte mit, dass die Prognose nicht gut ausschaut und wir uns überlegen müssen welche Schritte und Behandlungen wir unterziehen wollen. Ich habe viel mit ihr gesprochen über das Leben, über meine Erlebnisse, über Sorgen über die Schönen Dinge des Lebens usw. Aber eben auch über sie, ihre Gedanken und Gefühle, sowie ihre Wünsche.

Sie sagte mir, dass sie eigentlich keine Chemo und andere Therapien machen möchte, weil sie sich einfach noch ein Leben ohne Schmerzen und Leid wünscht, auch wenn es eines Tages zum Tod führt. Allerdings hatte sie das Gefühl, sie würde aufgeben und nicht für uns Kämpfen. Da habe ich gesagt, das niemand von uns denken würde, sie hätte je aufgegeben, sondern bis zuletzt gekämpft und sie soll für sich kämpfen, für ihre Wünsche und Bedürfnisse und nicht für uns.

Ich möchte gerne von euch wissen, wie ihr Handeln würdet. Würdet ihr ihren Wunsch, keine Behandlungen mehr zu machen und die letzten Wochen die ihr noch bleiben, erfüllen, oder würdet ihr denken sie ist noch zu jung um über eine Entscheidung im klaren zu sein und sie behandeln lassen, in der Hoffnung es würde noch was helfen?

Die Ärzte können selten genau sagen ob es noch Sinn macht eine Behandlung oder nicht. Mich nimmt es nun wunder, wie ihr da Vorgehen würdet? Es ist zwar immer noch ein Kind, aber die Vorstellung sie gegen ihren Willen zu behandeln usw. fände ich noch grauenvoller als zu wissen, dass sie eines Tages stirbt.

Danke schonmal.

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