Warum holen sich Menschen ein Tier aus dem Ausland?

23 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ganz deiner Meinung. Wir haben hjier genug eigene Probleme. Und gerade die Hunde aus dem Ausland haben hier auch ihre Probleme.

Das das eventuell für den einen Hund positiv ist bestreite ich nicht. Aber:

* es löst das Problem nicht
* es sind Hunde die dort wo sie herkommen in einem Rudel in Freiheit gelebt haben, unbestritten mit einem hohen Risiko
      o viele dieser Hunde "funktionieren" (schreckliches Wort) nicht so wie der neue Besitzer sich das vorstellt und landen daraufhin wieder in der Vermittlung
      o mit ruhigem gewissen werde ich viele dieser Hunde nie in offenem Gelände ableinen können
      o die Prägung der Hunde erschwert auch vieles
      o viele kommen mit dem Klima hier nur schlecht klar
      o häufig sind die Angaben und papiere (Impfpass z.B.) gefakt und haben mit der realität nichts zu tun

Und mal davon abgesehen das es in dem Herkunftsland absolut nichts ändert gibt es einfach in unseren Tierheimen genug Hunde die Hilfe brauchen

Und dann sind die Hunde hier und die Odyssee geht weiter: die Hunde werden teilweise von Pflegestelle zu Pflegestelle weitervermittelt weil es hier und da nicht passt ? (grad bei ner Bekannten erlebt: sie war 3. Pflegestelle und musste Hund jetzt abgeben weil er mit Ihrem Rüden plötzlich nicht mehr klarkam)

Im Endefekt tun die Leute die Hunde aus Malorca oder sonstwo herholen auch nichts anders als die Tierhändler die im Osten billig kaufen um hier Kohle zu machen. Nur die Motivation ist ne andere.

Fakt ist das wir in . D. genug eigene Probleme haben und erstmal hier aufräumen sollten. Kommt heute wieder ein toller Bericht http://www.tvtoday.de/programm/detail/?sid=107020969264&format=detail (toll in Anführungszeichen, weil er klar 2 der größten Probleme zeigt: 1. zuviele schauen weg und 2. unsere Gerichte sind unfähig ihre Arbeit korrekt zu erledigen)

Vielen Dank für Deine Antwort. Ich bin nicht generell dagegen, doch habe ich im Moment das Gefühl, dass dies ein neuer Modetrend ist. Wenn ich dann Berichte wie hier von gkyFFM lese, kann ich es nachvollziehen. Aber vorher würde ich mich auch immer hier beim Tierheim erkundigen oder private Tiervermittlungen.

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Zum Thema Hund aus dem Ausland kann ich nur schreiben wie es bei mir war. Unsere "Wuffine" lief in unserem Urlaubshotel rum, soll heissen sie hatte das als Revier. Sie hat kraeftig die Touristen angebettelt und wir hatten waehrend der 14 TAge einen Schatten, also keinen geistigen meine ich jetzt.... der Hund hat sich uns ausgesucht, denn als wir weg waren hat sie getrauert und waere fast eingegangen, hat jedenfalls die Rezeptionistin so gesehen und dafuer gesorgt dass "Wautzi" per Flugpate nach Frankfurt und dann zu uns kam. Ob das chic ist mit den Hunden aus dem Ausland oder so da haben wir nie drueber nachgedacht...

die antworten sind leider sehr uneinheitlich. es sollte gelten, dass man erst einmal in den hiesigen tierheimen nach geeigneten tieren ausschau hält, wenn man denn ein eigenes tier braucht und zeit für es hat. tiere werden allerdings nachweislich in anderen ländern oft deutlich schlechter behandelt als hierzulande. ich persönlich habe mit hiesigen tieren sowie mit spanischen straßentieren sehr gute erfahrungen gemacht. straßenhunde (so genannt) sind meist sehr gut sozialisiert, erstaunlich wenig neurotisch und - meiner eigenen erfahrung nach - als familienhunde recht gut geeignet. den anschein grenzenloser tieliebe und aufopferung für die kreatur an und für sich sollte man allerdings "stecken lassen"....., einen fensterplatz im Himmel kriegt man so bestimmt nicht, allerdings ein paar karmapunkte.....

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