Warum hört man bei Discos weiter weg nur noch Bässe und bei Ohrhörern nur noch die hohen Töne?

5 Antworten

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Das Hörempfinden des menschlichen Ohr ist über das gesamten Frequenzspektrum nicht linear (vgl. Isophonen) D.h. du nimmst höhere Töne wesentlich besser war als tiefe. Daher brauchst du für tiefe Töne wesentlich mehr Leistung zum Abstrahlen.

Mit Verdoppelung der Entfernung nimmt der Schalldruck im Freifeld um 6db ab. Deshalb hast du je weiter weg du bist einen immer größeren Unterschied im Schalldruck zwischen hohen und tiefen Tönen.

Auch der Ohrhörer ist leicht erklärt. Maßgebend für den Schalldruck ist nicht nur die Leistung sondern auch der Strahlungswiderstand, welcher wiederum von der Membranfläche und deren Hub abhängig ist. Der Ohrhörer hat also einen sehr geringen Strahlungswiderstand, weshalb du tiefe Töne nur sehr nahe hören kannst.

Sehr Unlogisch mein Freund. Natürlich nehemen wir gewisse Töne leiser wahr als ander mit der gleichen Leistung. wenn ich weiter weg gehe und anch deiner Aussage "Mit Verdoppelung der Entfernung nimmt der Schalldruck im Freifeld um 6db ab." alle Frequenzberreiche mit 6db gedämpft werden höre ich noch immer alle Töne mit der gleichen Lautstärke.

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Wenn ich tiefe Töne mit einer geringeren Lautstärcke als höhere wahrneme sind die geringeren höheren Töne stärker gedämpft als die niedriegeren. Wenn das Ohr alle Töne gleichlaut wahrnehmen würde wäre dieser Effeckt immer somit noch vorhanden.

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Problem liegt einfach in der Dämpfung. verschiedene Materialien haben verschiedne Resonazfrequenzen. Ein Großes Gebäude oder eine Wand hat somit eine niedriegere und wirkt eher wie ein Tiefpass, die hohen Frequenzen werden herrausgefiltert. Kleine Kopfhörer legen jedoch einen Anderen weg zurück und Schwingugnen mit einer höheren Frequenz werden weniger gedämpft und man höhrt die höheren besser.

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@Abrahammach

Nein, das ist nicht unlogisch. Die Aussage mit den -6dB ist ja nicht von mir, sondern physikalisch begründet. Kannst in jedem Fachbuch nachlesen. So, wenn du dir nun die Isophonen ansiehst wirst du sehen, dass der Unterschied für den erforderlichen Schalldruck bei gleichen Frequenzen aber unterschiedlicher Lautstärke verschieden ist.

Demnach ergibt sich ein Unterschied im Hörempfinden obwohl klarerweise sämtliche Frequenzen um 6 dB abnehmen.

Zugegeben um diesen Zusammenhang zu erkennen muß man sich schon längere Zeit mit ELA beschäftigt haben. Das Thema mit dem Strahlungswiderstand ist auch so ein Kapitel, habe ich aber in meiner ersten Antwort schon erklärt.

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Tiefe Schallwellen haben eine höhere Energie als hohe, deswegen sind sie weiter hörbar. Kopfhörer haben kleine Membranen, und nur deswegen einen guten Bass, weil sie direkt im Ohr sitzen und bei in-Ear Kopfhörern noch "abgedichtet" sind. Eine kleine Membran kann die Luft nicht stark in Schwingungen versetzen, deswegen sind die Töne, die die größte Energie benötigen würden nur schwach abgebildet.

Verschiedene Frequenzen (Tonhöhen) werden vom Menschen verschieden laut wahrgenommen. Je tiefer eine Frquenz ist, desto langsamer ist ihre Schwingung und desto tiefer innerhalb der Ohrmuschel liegt ihre optimale Schwingung innerhalb der Gehörschnecke. Schnelle Schwingungen (hohe Töne) werden vom Menschen als leiser wahrgenommen als langsamere. Dass ist auch der Grund warum du aus weiterer Entfernung nur noch den Bass und nicht die mehr die hohen Töne hörst. Hoffe das hat geholfen ;)

Da muß ich dir aber widersprechen. Mittlere und Hohe Töne werden besser wahrgenommen als tiefe und nicht wie du schreibst die tiefen (langsameren).

Das ist auch ganz eindeutig aus den Isophonen zu sehen und deren "Gültigkeit" werden wir ja kaum anzweifeln.

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@ghost40

Aber dennoch ist es so, das tiefere Töne über weitere Distanzen wahrgenommen werden als hohe. Auch beim Menschen ist das so.

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@Psycholoe

Das habe ich ja auch nicht verneint, also sind wir zumindest da der selben Meinung :-)

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