Warum hören traurige Menschen traurige Musik, die sie nur noch trauriger macht?

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4 Antworten

Weil diese Traurigkeit sich darin wohl fühlt, sich ausgedrückt und verstanden vorkommt und merkt, dass man mit genau diesem Gefühl nicht alleine ist, wenn jemand anderer Musik macht, die genau das transportiert, was man fühlt, die dem Tief eine Richtung gibt, ein Wort, einen Klang, einen Schrei, eine Orientierung. Wenn man etwas ausdrücken kann, kann man auch anfangen, daran zu arbeiten.

Man kann auch etwas trauriges lesen, aber das hat einen Haken: Mit Tränen kann man schlecht lesen.

weil sie einem in dem moment eben ans herz geht.

Aber das man dadurch trauriger wird würde ich nicht sagen.

Musik hat eben diese MAGIE in sich uns alle zu berühren je nach situation und laune.

Musik ist die Sprache der Seele und wenn man traurig ist, tut es gut, zu weinen, man fühlt sich durch die Musik verstanden und getröstet.

Genau wie einen fetzige Musik aufbaut, zum Tanzen oder was auch immer anregt- leider auch zum schnelleren Autofahren!- kann traurige Musik beruhigen und auffangen.

Weil manche Menschen eben die Traurigkeit rauslassen können/wollen und nicht davor fliehen, wie so viele, die sich mit "heiterer" Musik versuchen "aufzumuntern", letztlich aber doch nur verdrängen. 

Es ist nicht schlimm, mal traurig zu sein und wenn man dann eben auch traurige Musik hören will, warum nicht. Trauriger macht das nicht, es hilft nur dabei, die eh schon vorhandenen Gefühle rauszulassen, zu verarbeiten und dann eben auch wieder den Kopf frei zu haben, um nicht mehr traurig zu sein. 

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