Warum hören eigentlich die meisten Kinder/Jugendlichen nur die Charts?

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12 Antworten

ich denke, das liegt viel an den Eltern: in meinem Bekanntenkreis gibt's zig Eltern, die sich selber sehr für Musik interessieren, teils sogar aktiv machen - und deren Kiddies sind alle(!) musikalisch echt gut informiert, haben ihrerseits auch ein breit gefächertes Spektrum (mit gewissen Schwerpunkten hier und da).

Und bei den "musikalisch desinteressierten" Eltern? - deren Kiddies sind nahezu ausnahmslos "Mainstream-Charts"-Konsumenten, "hier rein, da raus", schon Titel von vor 2-3 Jahren sind komplett weg vom Schirm.

"Musik" ist ein komplexes Thema, das erschließt sich nicht "von selbst", dafür braucht es Anleitung und Anregung - zumindest gelegentlich mal.  

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Ich gehe vielleicht nicht mehr als Jugendlicher durch, aber ich und viele bekannte Gleichaltrige hatten schon immer einen breiten Musikgeschmack. Und durch Spotify und co. ist das Entdecken jetzt noch einfacher geworden :) So gibt man sich schonmal Tipps usw.

Wüsste aber nicht, warum man sich da so einen Kopf machen muss. Musik ist Subjektiv. Viele scheinen es eben zu mögen Ähnliches oft einfach Gestricktes zu hören - mach ich teilweise auch (bei anderen Genre)

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Ich hab wirklich keine Ahnung. Ich selbst als Jugendlicher halte mich von der Masse weg und höre größtenteils Anison (J-Pop, J-Rock, Soundtracks .. extra gemacht für Anime) an.

 Allerdings hasse ich es, wenn ich immer wieder von den Jugendlichen hören muss wie sie die neusten Chartslieder ODER Rap sich laut vorspielen lassen. Nicht nur sind die meisten Chartslieder richtig öde, sondern sind die meisten auch noch auf dieser "Gib-Alles" Welle. 

Bei Rap kommts drauf an wie der Klang ist (und meistens auch die Beleidigungen als Haupthören für einen Lied.)

Dann kommt die 3. Welle mit EDM und Dubstep. Hauptsache es hat Dubstep drinne und hört sich etwas gut an - ein guter Schritt - allerdings meistens immer noch grottig, da die meisten darauf spielen dass eine Frauen stimme stöhnt (als Beatshöhepunkt) oder andere gräußliche Sachen von sich gibt.

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So gut wie jeder fängt mit den Charts an. Sie geben vielen einen Bezugspunkt, worüber man sich gegenseitig austauschen kann.

Wird man älter, versteht man, dass Hitparaden musikalisch nicht gerade viel hergeben und man wird sich dementsprechend umorientieren.

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Zuerst mal, ich bin jugendlich. Ich gucke jede Woche mal in die Charts, weil das die Aktuellen verkaufszahlen der Lieder sind. Dadurch wird bestimmt wie beliebt → gut sie sind, denn je mehr Leute das Lied mögen , desto besser muss es sein. Die Lieder die in den Älteren Charts waren sind zwar auch noch (sehr) gut, aber es kommt leicht vor, dass man sich die "überhört"

Dornenschweif

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Kommentar von styli1000
01.05.2016, 03:20

Deine Antwort ist absoluter Blödsinn. Bis auf den letzten Satz, da kann man zumindest das "absolut" wegnehmen. Keine Offensive. styli1000x

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Hallo!
Zunächst einmal meint man das das so ist. Aber in Wirklichkeit ist das der kleinste gemeinsame Nenner. Viele Jugendliche hören auch ganz andere Stile - von den Eltern beeinflusst oder auch selbst herausgefunden.
Wenn man die Kiddies ohne Gruppendruck einfühlsam befragt, kommen Erklärungen raus, die gar nicht mehr schlimm klingen. Mehrere mögen klassische Musik, kubanisch- karibische Musik oder auch Prog-Rock und Jazz ist dabei.
Und: wenn ein Kind ein Instrument spielt - egal welches - dann ist es musikalisch deutlich breiter orientiert.
Und höre die Top 100 genauer - auch die Plätze größer als siebzig- da ist eigentlich eine große Bandbreite an Musik dabei.
Meine Meinung: Alles nichts zum aufregen.

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Kommentar von Dornenschweif
30.04.2016, 23:23

soll es deiner Meinung nach etwa heißen, dass es "schlimm" ist, dass alle die Charts hören?

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Kommentar von JanRuRhe
30.04.2016, 23:27

Die Frage war so gestellt worden.
In den Charts ist mitunter Gutes zu finden aber nicht oft.
Und es tut eigentlich keinen Weh... Im Gegensatz zur Politik hat man wirklich die Wahl :-)

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Eine klare ursachen (sicher unter noch anderen):

Die kids haben in der schule gewöhnlich viel zu wenig musik und daher weder ahnung noch geschmacksbildung ! sie können selbst gar nicht beurteilen was wirklich gute und gutgemachte musik ist.

Konsequenzen:

sie halten daher alles für "gut" und "cool" was in den charts kreucht und fleucht.

die musik reduziert sich zudem auf reinen unterhaltungszweck.

und ausserdem muss man ja "mitreden" können bei seinesgleichen...

LG Max

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Als Kind habe ich oft die Charts gehört, weil ich auch nichts anderes kannte. Klar, es gab die Musik meiner Eltern, aber das war die Musik, die vor 20 Jahren modern war. Angefangen andere Dinge zu hören habe ich erst als ich mich im Internet bewegt habe und mir eine Freundin Links von ihrer Lieblingsband schickte.
Wenn man nicht weiß das es was anderes als Rosenkohl gibt oder wo man es findet, sucht man ja auch nicht danach.

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Ich habe letztens in den Nachrichten gesehen, dass die Jugend von heute sich hauptsächlich den Mainstream anpasst. So ist es anscheinend auch in der Musik. Das soziale Umfeld hört hauptsächlich Rap so fängt man auch selber an Rap zu hören.

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Kommentar von faw88
30.04.2016, 23:19

Das kenne ich. Zwar nicht von mir, aber meinen Freunden. Ich persönlich hasse den Mainstream und stelle mich so oft wie möglich dagegen, rein aus Protest. Selbst, wenn mir etwas gefällt. 

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Kommentar von YoWriter24
01.05.2016, 10:08

Ist bei mir nicht anders. Es ist langweilig und unnötig sich den Mainstream anzupassen.

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Weil es einfach so ist, dass man die neuste Musik hört. Alles andere ist ja langweilig geworden, da man es schon zu oft gehört hat.

Ich persönlich bin übrigens 15, höre Dubstep, Brostep, Electro, House, Deep House, Dance, Pop, Rock, Hard Rock, Rock 'n' Roll, R&B, 70er, 80er, Rap, Hip Hop etc. Habe also schon ein weites Spektrum.

LG

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Hi,

da gibt's ne simple Antwort: Um nicht uncool da zu stehen, um "Mainstream" zu sein. Ich selbst (in drei Wochen 18) höre total gern Klassik, Folk und Orchestermusik...

LG

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Kurze Gegenfrage: Was hörst du für Musik? Hörst du Charts?

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Kommentar von Marry31
01.05.2016, 09:00

Nein ich höre englische musik angefangen von 20ern-70ern gerne bin erst 14 und somit "normalerweise" im bereich der Charts hörer ...aber ich höre auch gerne electro swing & vielleicht ein paar lieder aus den Charts aber auch nur wenn ich sie als wirklich gut empfinde .

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Kommentar von Agiltohr
01.05.2016, 13:00

Ich denke, wenn man keine Charts hört ist es schwierig zu beurteilen, ob etwas gut oder schlecht ist. Auch ist "gut" ein rein subjektiver Begriff. Charts-Lieder haben zwar meistens keine kompositorische Komplexität, aber dafür die Stärke der eingängigen Melodien, wofür sie meiner Meinung nach auch respektiert werden sollten. Der Fokus liegt eben irgendwo anders als bspw. beim Metal. Dass Charts-Lieder immer gleich klingen ist nicht wirklich richtig. "Pop" (also das, was in den Charts läuft) ist eigentlich kein Genre, es steht nur für "populäre Musik". Wenn sich der Geschmack der Masse ändert, ändert sich auch das Genre dessen sich der Pop bedient. In der Hinsicht ist Pop sogar abwechslungsreicher.

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