Warum hinterläßt ein Fuchs fast keine Spuren, wenn er durchs Unterholz läuft?

3 Antworten

Tritt ein Fuchs im Unterholz auf ein Blatt, geht dieses Blatt durch sein geringes Gewicht nicht kaputt. Es bleibt heil und der Fuchs hinterlässt keine Fußspur. Er knickt auch keine Zweige, weil er so klein und so schlank ist. Im Grunde geht er wie der Wind durch das Unterholz, ohne eine Spur zu hinterlassen. Zumindest können wir diese Spuren nicht sehen. Jemand der sich mit Fährten auskennt, könnte auch im Unterholz seine Fährte aufnehmen. In Namibia habe ich Leute von den San kennen gelernt. Die konnten einer Fährte nicht nur durch den Sand, sondern auch durch das Unterholz folgen. Sie konnten sehen ob es sich um ein männliches Tier oder um ein weibliches Tier handelt. Sie wussten ob es durstig, verspielt, oder verletzt ist, ob trächtig ist oder ob es müde oder alt ist. Für die war jede Fährte wie eine Zeitung. Sie haben unglaublich viele Informationen heraus gezogen. Wenn jemand mit diesen Kenntnissen einen Fuchs verfolgt, dann sieht die Sache schon ganz anders aus. Nur für unsere Augen hinterlässt der Fuchs keine Spuren im Unterholz.

Der Fuchs ist leicht, er schnürt (die Hinterläufe werden in den Abdruck der Vorderläufe gesetzt) durch sein Revier. Je schneller er trabt, desto genauer ist sein Schnürgang.

Weil er schlau ist und immer andere Wege geht

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