Warum heißt es oft, es gäbe keinen Rassismus gegen Weiße?

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5 Antworten

Die Behauptung findet ihre Basis darin, dass Weiße nicht nach einem System unterdrückt werden oder je wurden.

Während Angehörige bestimmter Ethnien oder auch Religionen, also dunkelhäutige Menschen und Juden beispielsweise, im Rahmen von Institutionen oder Staaten unterdrückt, ausgenutzt oder generell als minderwertig u.ä. betitelt wurden, war das bei Weißen (meines Wissens nach) nie der Fall.

Deswegen die Behauptung.

Es gibt allerdings auch größere Organisationen, die eine Vorherschafft einer anderen Ethnie über der Weißen vertritt, wie beispielsweise die Nation Of Islam, der auch Snoop Dog angehört.

Hazzelnuss 16.05.2017, 14:13

Nehmen wir an, die Ureinwohner Afrikas wären weiß gewesen. Hätten aber dennoch so gelebt wie die damaligen schwarzen Ureinwohner Afrikas. 

Man hätte sie trotzdem versklavt. Die Hautfarbe spielt absolut keine Rolle! Es geht nur ums Geld. 

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vdeparty 16.05.2017, 14:23
@Hazzelnuss

Hm. Interessanter Ansatz. Klar nutzen Menschen in Machtposition tendenziell eher andere Menschen aus - und dann auch unabhängig von deren Hautfarbe oder Religion.
Am Rassismus ist halt ausschlaggebend, dass auch außerhalb eines sowieso bestehenden Machtverhältnisses Vorurteile, Hass, usw. auftauchen.
Also ein rassistisch denkender Mensch nutzt in seiner Position als Leiter eines Unternehmens beispielsweise seine Mitarbeiter gleichermaßen aus, egal ob Frauen, Männer, schwarze oder weiße. Wenn er aber auf dem Weg nach Hause Menschen verschiedener Hautfarbe begegnet, wird er eher Sympathie für die Weißen empfinden und eher Hass auf die Dunkelhäutigen, egal in welchem reellen Verhältnis sie zu ihm stehen.

An deiner Theorie ist außerdem ein Haken: Durch die äußerliche Unterscheidung zwischen den Weißen und den Afrikanern, die man erst bei den weiteren Erforschungen des Kontinents kennen lernte, war es leichter eine emotionale Distanz zu schaffen. Man hat anders aussehende Menschen schlechter behandelt, weil man davon ausging, dass sie generell anders waren. Mit primitiv lebenden Völkern kaukasischer Hautfarbe ging man nicht so schlecht um wie mit den schwarzen Sklaven.
Einzige Ausnahme bildet der Antisemitismus. Aber der entsprang ja wiederum nicht einem Eroberer-Eingeborenen-Verhältnis.

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Amtsschreck 02.07.2017, 13:15

Rassismus ist ein Schutzmechanismus bzw. eine Prophylaxe derjenigen, die ihre kulturellen Werte gegen Fremdes verteidigen und bewahren wollen. Es ist eine Angriffsverteidigung.
Übrigens interessant in diesem Kontext ist ein neu erschienenes Buch, dass Fragen zur Integration beleuchtet. Denn die heutigen rassistischen Probleme entstehen zu einem Großteil durch Flüchtlinge, die in einem fremden Land auf eine andere Kultur stoßen.

https://www.perlentaucher.de/buch/ruud-koopman/assimilation-oder-multikulturalismus.html

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Das liegt an einer (relativ neuen) Definition von Rassismus, die Rassismus an strukturelle gesellschaftiche Machtverhältnisse koppelt. Mit Rassismus einhergehende Diskriminierung findet also nicht nur auf direkter Ebene statt, beispielsweise über verbale Beschimpfungen, sondern über strukturellere Formen, die von Einzelverhalten unabhängig sind. Beispielsweise, dass gewisse Ethnien halt öfter in Polizeikontrollen geraten etc, oder noch viel subtilere Formen wie "cultural approbiation".

Man kann von dieser Neu-Definition nun halten was möchte, aber da da die Verbindung von Rassismus und sozialer Macht so eng gekoppelt ist, heißt es dann, dass es in der westlichen Gesellschaft keinen Rassismus (nach dieser Definition) gegen Weiße geben kann, denn auch wenn ein Weißer rassistisch beleidigt wird, verändern sich dadurch nicht die sozialen Machtverhältnisse.

Hazzelnuss 16.05.2017, 14:15

Gewisse Ethnien geraten häufiger in Polizeikontrollen da gewisse Ethnien häufiger in kriminelle Machenschaften verwickelt sind. Immer schön den Zusammenhang sehen. 

Gewisse Ethnien geraten auch häufiger in Ärger oder werden erschossen da gewisse Ethnien häufiger illegale Waffen bei sich führen oder allgemein unverschämt und aggressiv gegen den Polizeibeamten auftreten. 

Wie ich schon sagte, immer schön die ganze Wahrheit rausposaunen nicht nur Körner picken. 

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vdeparty 16.05.2017, 14:27
@Hazzelnuss

Ein kritischer Mensch hinterfragt aber auch, was vorher da war: die Ethnie oder die Kriminalität. Man kommt dabei zu dem Schluss, dass gewisse Ethnien eher diskriminiert werden (was seit jeher so war), dabei beispielsweise öfter eine schlechte Ausbildung bekommen, öfter von vorneherein bei Job-Einstellungen ausgeschlossen werden, eher sozial ausgegrenzt werden und daher auch eher in sozial kritische Verhältnisse abschlittern.

Immer die ganze Wahrheit betrachten, nicht nur Bruchstücke davon :-)

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Hazzelnuss 16.05.2017, 14:46
@vdeparty

Mittlerweile ist man aber so weit, dass Bildung jeder Ethnie angeboten wird. Das heißt, egal welche Hautfarbe du hast, du kannst was erreichen. Es liegt nur an dir. Langsam ist diese Entschuldigung ausgelutscht. Wir haben 2017. Wir haben sogar schwarze Smileys. Also bitte. Wir hatten einen schwarzen Präsidenten in den USA. 

Jeder sucht sich sein Schicksal selbst aus. 

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ninaxx2 20.05.2017, 22:12
@Hazzelnuss

Immer wieder erstaunlich das Weiße Menschen meinen Sie können entscheiden ob Schwarze Rassismus erleben oder nicht...

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ninaxx2 20.05.2017, 22:13
@Hazzelnuss

Und woooow 1 Schwarzer Präsident relativiert natürlich 400 Jahre Sklaverei.. 

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Kein Rassismus gegen Weiße? Stell diese Frage mal in Harlem oder in der New Yorker Bronx.

ninaxx2 20.05.2017, 22:00

Kein Rassismus gegen Schwarze ? Stell diese Frage mal im Rest der Usa...

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Gibt es aber durchaus, nur wird der nich so bekannt gemacht.

Weil die Welt ein Affenzirkus ist! 

Und jetzt hör auf dich mit so sinnlosen Themen zu beschäftigen. 

Dir ist bewusst, dass Hetze nur dazu gut ist, die Bürger  im Zaum zu halten? Das hält den Bürger beschäftigt. Zumindest den Dumm-Bürger. 

legomario 16.05.2017, 14:03

Und du findest, dass ich einer bin? Rassismus ist, egal gegen welchen, ein ernstes Thema.

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Hazzelnuss 16.05.2017, 14:09
@legomario

Wer weiß, ich kenne dich nicht. 

Nein, Rassismus ist kein ernstes Thema. Ein ernstes Thema wäre die Umweltverschmutzung, oder die Abholzung des Regenwalds. Der Rassismus hingegen existiert nur in den Köpfen einiger weniger Menschen. 

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ninaxx2 20.05.2017, 22:14
@Hazzelnuss

Also schon wieder entscheidest du, wahrscheinlich weiß, darüber ob Rassismus heutzutage noch relevant ist oder nicht... hmm finde den Fehler...

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