Warum heißt es in Spielerkreisen: "Auf Dauer gewinnt immer die Bank"?

8 Antworten

Weil die Spielregeln und die Gewinn-Regeln IMMER so sind, dass die
Gewinn-Wahrscheinlichkeit der Bank IMMER etwas höher ist als die Gewinn-Wahrscheinlichkeit der Spieler.

Ganz einfaches Bsp:
Beim Roulette auf Rot oder Schwarz setzen.
Es gibt insgesamt 37 Felder: 18 rote Felder, 18 schwarze Felder, 1 grünes Feld (0). Bei 0 gewinnt IMMER die Bank.
Wenn man auf Rot oder Schwarz setzt, beträgt die Wahrscheinlichkeit zu gewinnen: 18/37 = 48,65%, die Wahrscheinlichkeit zu verlieren: 19/37 = 51,35%; intuitiv glauben jedoch viele Spieler, die Wahrscheinlichkeit wäre 50% zu 50%, aber dann haben sie die 0 nicht bedacht.
Der gewonnene Betrag (Verdoppelung des Einsatzes), falls die richtige Farbe gefallen ist, ergibt sich jedoch so, als wäre die Gewinnwahrscheinlichkeit 50%.

Deshalb gewinnt beim Roulette langfristig gesehen IMMER die Bank, weil die, wegen der 0, immer die höhere Gewinn-Wahrscheinlichkeit hat.

So hat jedes Glücksspiel seine Regeln, bei denen im Endeffekt die Bank IMMER die besseren Chancen hat.

Hallo.
Das liegt an der ganz einfachen Wahrscheinlichkeitsverteilung.
Casinos wollen nicht, dass Spieler wirklich viel gewinnen. Daher werden die Spiele (z.B. Roulette, Automaten) so eingestellt, dass die Bank immer einen Vorteil hat. Die Größe des Vorteils kann von 0,1% bis zu 5% gehen, sprich:
Im besten Fall hat die Bank 55% Gewinnchance, der Spieler also nur 45%.
Auf Dauer wird also die Bank von 100 Spielen 55 gewinnen, der Spieler nur 45.

Beim Roulette ist es wegen der 0.

Bei anderen Spielen wird auf andere Art über die Regeln sichergestellt, dass bei ausreichend vielen Spielen immer die Bank gewinnt.

Von irgendetwas müssen die Casinoinhaber ja auch leben.

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